Notunterkunft Dahlbruch

Beiträge zum Thema Notunterkunft Dahlbruch

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Wolfgang Leiendecker ist einer von drei Hobbybastlern. Nachdem die Verwaltung das Projekt "Fahrradwerkstatt" für beendet erklärt hatten, dürfen die Männer nun doch im Hauptschulgebäude bleiben und ihrem Ehrenamt weiterhin nachgehen.

Fahrradwerkstatt bleibt
Ehrenamtler dürfen doch weiter schrauben

js Dahlbruch. Die ehrenamtlich betriebene Fahrradwerkstatt im ehemaligen Dahlbrucher Hauptschulgebäude muss nun doch nicht geschlossen werden. Diese Zusage gab Stadtrat Udo Hoffmann am Dienstagabend im Hilchenbacher Sozialausschuss, nachdem die Kommunalpolitik der Verwaltung ordentlich die Meinung gesagt hatte. Weiterhin Freude am WerkelnWie berichtet, haben Dieter Wissenbach, Wolfgang Leiendecker und Dieter Kunze als Betreiber der Werkstatt ihren Unmut darüber kundgetan, dass die Verwaltung...

  • Hilchenbach
  • 10.12.19
  • 402× gelesen
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Dieter Kunze (l.), Wolfgang Leiendecker und Dieter Wissenbach (nicht im Bild) würden gern weiter ehrenamtlich Räder für Bedürftigte reparieren. Die Stadt habe ihr Projekt aber für beendet erklärt, bedauern sie.
3 Bilder

Fahrradwerkstatt Dahlbruch vor dem Aus
Schrauber lassen nicht locker

js Dahlbruch. Wie leergefegt wirkt der Schulhof mitten in Dahlbruch. Da, wo jahrzehntelang Hauptschüler ihre Vormittage verbrachten, wo nach dem Flüchtlingszustrom der Jahre ab 2015 die zentrale Notunterkunft der Stadt Hilchenbach eingerichtet worden war und bis zu 60 Personen gleichzeitig ein Domizil fanden, sind heute nicht einmal mehr Wohncontainer zu sehen; die grauen Mietmodule sind inzwischen wieder abtransportiert worden. Selbst das einst so quirlige Nachbarhaus „ErnA“ hat den Betrieb...

  • Hilchenbach
  • 09.12.19
  • 2.913× gelesen
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Die Irakerin Suzan Noorali (2. v. l.) hat mit Unterstützung von Karl-Heinz Jungbluth, Margot Schneider und Katrin Fey Fuß gefasst in Deutschland.

Beispiel für gelungene Integration
Steine aus dem Weg geräumt

js Dahlbruch. Hart und steinig war der Weg, der Suzan Noorali nach Dahlbruch führte. Geboren in Badgad, wuchs die Irakerin zunächst in ihrer Heimat auf, bis ihre das Regime von Saddam Hussein zur Bedrohung für ihre schiitische Familie wurde – und die Nooralis ins Nachbarland Iran zogen. Dort, in der Hauptstadt Teheran, beendete Suzan die Schule, ging zur Uni, schloss mit einem Bachelor in Wirtschaft ab. In leitender Funktion arbeitete sie als Reisekauffrau, bis sie nach dem Tod des Diktators...

  • Hilchenbach
  • 17.09.19
  • 196× gelesen
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