Restaurants

Beiträge zum Thema Restaurants

LokalesSZ
Das Restaurant „Ongelsgrob“ schließt nach fast 60 Jahren. Juliane und Helmut Stumpf wollen endlich den Ruhestand genießen, Tochter Anna-Lena hat sich mit Food-Fotografie ein innovatives Job-Standbein erarbeitet.

Eheleute Stumpf wollen Ruhestand genießen
Restaurant „Ongelsgrob“ in Buchen schließt

mir Buchen. Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr. Im knapp 800 Einwohner zählenden Siegener Stadtteil Buchen öffnet sich ein letztes Mal die Tür zum Restaurant „Ongelsgrob“. Alle Tische zum Kehraus sind vorgebucht, Helmut und Juliane Stumpf schließen ihr Lokal. Fast 60 Jahre Siegerländer Gastlichkeit gehen zu Ende. Kein Groll, keine Not, nichts Negatives schwingt mit. Die Stumpfs haben einfach das Alter erreicht, in dem man sich zur Ruhe setzt: „Ich werde jetzt 65 Jahre, da macht man sich Gedanken“,...

  • Siegen
  • 02.11.21
Lokales
SZ-Redakteur Michael Roth.

BIS AUF WEITERES
"G" wie getestet

Seit vielen Wochen sind die Corona-Zahlen in der Region wieder hoch. In Siegen jedenfalls, das ländliche Erndtebrück mal ausgenommen. Wie formulierte es Dr. Christoph Grabe jüngst bei anderer Gelegenheit: „Der Bauer auf dem Traktor ist ja nicht der Hauptüberträger des Virus.“ Mehr Kontakte in der Schule oder am Arbeitsplatz, mehr Nähe in der Mittagspause und beim Ausgehen, das könnten ein paar Gründe sein. Essengehen ist aber so eine Sache. Zwei Beispiele: Mittags mal eben in die Nudelbar...

  • Siegen
  • 17.09.21
LokalesSZ
SZ-Redakteurin Sarah Panthel.

KOMMENTAR - KONTRA
Keine Sicherheit

Zutritt nur für Geimpfte und Genesene. Was ist mit den Menschen, die sich – aus welchen Gründen auch immer – nicht impfen lassen können oder vielleicht auch nicht wollen? Was ist mit Schwangeren, Menschen mit Vorerkrankungen oder denjenigen, die eine Impfung nicht vertragen? Bleiben sie auf der Strecke oder wird es Ausnahmen geben? Mit der 2-G-Regel könnten bewusst Menschen ausgegrenzt werden und es muss die Frage gestellt werden, ob das gerecht, rechtmäßig und vertretbar ist. Gerade haben sich...

  • Siegen
  • 31.08.21
LokalesSZ
SZ-Redakteur Michael Roth.

KOMMENTAR - PRO
Impftempo steigern

In der Frage nach 2 G oder 3 G habe ich eine glasklare Meinung: Geimpften und Genesenen (für maximal sechs Monate) sollte zumindest in Teilbereichen Vorteile eingeräumt werden. Zum Beispiel im Fußballstadion: Die besten Plätze im Unterrang bekommen geimpfte/genesene Fans. Wer sich dem Impfen widersetzt, kann sich per Test einen Stadionbesuch erkaufen und bitte im Oberrang Platz nehmen. Ein paar Vereine denken hoffentlich in diese Richtung, das wünsche ich mir von Klubchefs mit Weitblick. Solche...

  • Siegen
  • 31.08.21
LokalesSZ
Nick Schirmer vom Naschwerk in Siegen fragt jeden Gast nach einem Nachweis. Nur Geimpfte, Genesene und Getestete Personen dürfen sich im Innenraum aufhalten.

Geimpft, getestet, genesen
So läuft die Corona-Kontrolle in heimischen Betrieben

gro Siegen/Netphen. Eigentlich ist alles simpel und überschaubar. Geimpft, getestet, genesen: Nur wer eines dieser Kriterien erfüllt und auch den Nachweis dafür mitbringt, darf eine Gaststätte von innen betreten. Auch in Fitnessstudios, Schwimmbädern und Hotels wird seit Freitag wieder kontrolliert – aber ist dies für die Betriebe überhaupt machbar? Die SZ hat sich bei einigen Gastronomiebetrieben, Hallenbädern und Fitnessstudios aus der Region umgehört. Der Großteil ist sich einig: Die...

  • Siegen
  • 24.08.21
LokalesSZ
Die Gastronomie-Branche leidet trotz der derzeitigen Lockerungen weiter massiv unter der Corona-Pandemie. Es fehlt an allen Ecken und Enden an Personal. Vor allem Aushilfen und studentische Hilfskräfte haben sich umorientiert. Und mancherorts bleibt gar die Küche kalt.

Trotz Lockerungen bleiben Restaurants dicht
Der Gastronomie bricht das Personal weg

sabe Siegen. Mit der Öffnung der Gastronomie schien ein Seufzer der Erleichterung durch die Straßen Siegens zu hallen, die Stühle der Restaurants, Cafés und Bars sind förmlich dauerbesetzt. Aber die Wiedereröffnung läuft für viele Betreiber weniger reibungslos als erwartet – denn es fehlen die Mitarbeiter. Und zwar einer ganzen Branche. „Wir suchen …“ ist wohl dieser Tage der meistgesetzte Facebook-Post heimischer Gastronomen. Das „Naschwerk“ hält Ausschau nach Eisverkäufern, das „Gartenhaus“...

  • Siegen
  • 04.07.21
Lokales
Die Siegener Gastro-Szene passt sich mit „To-go“-Konzepten einem Lebensgefühl an.

DRAUSSEN LEBEN
To-go-Konzepte: Gastro Siegen passt sich neuem Lebensgefühl an

sabe Siegen. Durch Corona entdecken wir neue Lebensräume. Vielleicht ist es der kleine Feldweg direkt vor der Tür, der plötzlich zum Frischluft-Ventil wird, vielleicht das Sonnenplätzchen im Vorgarten. Dass alles Leben gerade nach draußen will, ist nur Konsequenz der Pandemie, eine Verlagerung der Habitate, die Aerosolforscher so dringend fordern. Auch die städtische Struktur wird dabei immer mehr genutzt, gerade Plätze, die weite Räume versprechen, spiegeln das. Kommen die ersten...

  • Siegen
  • 04.05.21
LokalesSZ
Das waren noch Zeiten: Die Macher der Pfeffermühle hoffen bald wieder auf besetzte Tische.
2 Bilder

STADTLEBEN
Trotz Corona: In der Pfeffermühle werden Betten bezogen

sabe Siegen. Die bezogenen Sessel sind leer, außer Henner und Frieder wartet niemand an der Rezeption. Fast macht es den Anschein, als würden sich die dekorativen Nachbildungen der Siegener Symbolfiguren im Eingangsbereich der „Pfeffermühle“ trösten. Einsame Wächter vor schickem Landhausstil. Es ist ein Dienstag oder ein Mittwoch, das ist jetzt ziemlich egal, so ein ohnehin schon blöder Reportersatz verliert ja seine allerletzte Bedeutung, sobald die Wochentage ineinanderfließen. Jedenfalls ist...

  • Siegen
  • 04.05.21
Lokales
Insbesondere als Stätte für große Feiern – wie Hochzeiten mit bis zu 180 Gästen – steht der Landgasthof Scherer. Nun muss der Betrieb der Familie Butzkamm das Verbot für sämtliche private wie öffentliche Veranstaltungen verkraften.
2 Bilder

Verbot von Veranstaltungen trifft Gastronomen bis in Mark / Kritik an Ungleichbehandlung
„Der Schaden wird immens“

hobö ■ Eigentlich läge Christin Siepermann jetzt unter Palmen am herrlichen Strand von Ko Samui und würde dem leisen Rauschen der Wellen lauschen. Eigentlich, denn die Corona-Pandemie hat auch dem Betreiber des „Berghofs“ einen Strich durch die Urlaubsplanungen gemacht. Statt den Urlaub mit Ehefrau Bettina und Freunden in Thailand zu genießen, befindet sich der Gastronom in seinem Betrieb nahe der Wallfahrtskapelle Dörnschlade und versucht dort, die Auswirkungen der behördlichen Anordnungen...

  • Wenden
  • 19.03.20
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