TV-Kritik

Beiträge zum Thema TV-Kritik

Kultur
Jette (Maj-Britt Klenke) hat das Abitur in der Tasche und steht nun kurz davor, zu einem freiwilligen sozialen Jahr nach Costa Rica aufzubrechen. Die Reise ist ein Wunsch ihres alleinerziehenden Vaters Urs. Er möchte nicht, dass seine Tochter - so wie er - in der westdeutschen Provinz hängen bleibt.

TV-Kritik: „Das freiwillige Jahr“ im Ersten
Leise Erzählung aus der westfälischen Provinz

dame Köln. Jette befreit sich! In diesen drei Worten liegt eigentlich schon die Quintessenz des Films „Das freiwillige Jahr“ (Mittwochabend, Das Erste). Doch ganz so einfach ist die Geschichte dann doch nicht. Bevor es nämlich die 19-jährige Abiturientin schafft, sich aus der erstickenden Fürsorge ihres Vaters zu befreien, entfaltet der Film über 90 Minuten leise und unaufgeregt das Porträt einer schwierigen Beziehung. Hier der Vater, der sich für vieles verantwortlich fühlt, aber nicht merkt,...

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  • 27.05.20
Kultur
Nikolas sitzt nach einem Sportunfall querschnittsgelähmt im Rollstuhl und glaubt fest daran, eines Tages wieder laufen zu können.
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TV-Kritik: "37 Grad - Im Traum kann ich wieder laufen"
Ein Kämpfer im ZDF

zel Mainz. Ein Jahr mit Nikolas geht in 30 Minuten vorbei – und jede davon ist sehenswert. Der 17-Jährige ist seit einem Unfall im Sportunterricht querschnittsgelähmt – und kommt wieder auf die Beine. Wie, das zeigte der „37-Grad“-Film von Carina Schulz am Dienstagabend im ZDF. Die Autorin war immer wieder vor Ort, erlebte fast nur Fort-, kaum Rückschritte und nur wenig Frust, auch nach sieben Monaten Krankenhaus. Es ist ein Wunder, und es ist harte Arbeit. Ärzte, Therapeuten, Eltern, Freunde...

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  • 26.05.20
Kultur
Auf der Hut: Lola Karras (Nele Kiper) und Fredo Schulz (Armin Rohde) inmitten schwer bewaffneter Kollegen in "Der gute Bulle - Friss oder stirb".

TV-Kritik: "Der gute Bulle - Friss oder stirb" (ZDF)
Kerniger Krimi

la Mainz. Die Figur Fredo Schulz, der Bulle mit Kanten und Ecken, Witwer und Ex-Alkoholiker, ist Armin Rohde auf den nicht gerade schlanken Leib geschneidert. Auch im zweiten Fall, „Der gute Bulle – Friss oder stirb“ (Montagabend, ZDF), hat Autor und Regisseur Lars Becker („Nachtschicht“) ein geschicktes Händchen dafür, die richtige Mischung aus Action und leisen Tönen zu finden. Diesmal führen die Ermittlungen in die Berliner Drogenszene nach der Ermordung eines V-Mannes. Gesucht wird nach...

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  • 25.05.20
Kultur
Über den Dächern von Stuttgart: Thorsten Lannert (Richy Müller) ermittelt im "Tatort" in einem angekündigten Mord.

TV-Kritik: "Tatort - Du allein" (Das Erste)
Stuttgarter Ansichten

ciu Stuttgart. Das Fadenkreuz gehört beim „Tatort“ immer dazu – logo: als Logo. Diesmal allerdings rückte es in der Geschichte selbst in den Fokus. Denn sehr gezielt kam ein Mensch nach dem anderen um. Und der Zuschauer wurde zum Augenzeuge. Das war nicht gut auszuhalten, vermittelte aber selbst am Bildschirm die Spannung, der das Ermittlerteam um Lannert (Richy Müller) und Bootz (Felix Klare) im Fall „Du allein“ (Sonntagabend im Ersten) ausgesetzt war. Dieser Krimi war ein fesselndes Stück,...

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  • 24.05.20
Kultur
Professor T. (Matthias Matschke, l.) ermittelt gegen Hans Gruber (Oliver Mommsen), mit dem er als Kind ein Internatszimmer geteilt hat. Die Folge „Professor T. – Mütter“ lief am Freitagabend im ZDF.

TV-Kritik: „Professor T. – Mütter“ (ZDF)
Matschke, Mommsen und der Zufall

aww Mainz. Natürlich war er schauderhaft konstruiert, der jüngste Fall von Matthias Matschke alias „Professor T.“ am Freitagabend im ZDF. Oliver Mommsen als ehemaliger Internatsmitschüler von Jasper „T.“ Thalheim und gleichzeitig Bruder eines bis dato unbekannten Zwillings – in der Folge „Mütter“ gab es ein bisschen arg viel Zufall auf einen Haufen. Egal, denn bei den Geschichten um „T.“ geht es selbstverständlich ausschließlich um ihn: den genial-verschrobenen Prof. mit dem Sherlock-Gen. Der...

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  • 22.05.20
Kultur
"Entführte Mädchen": ein neuer Fall für das Ermittlerduo Xavi Bonet (Clemens Schick) und Fina Valent (Anne Schäfer) im "Barcelona-Krimi" im Ersten.

TV-Kritik: "Der Barcelona-Krimi: Entführte Mädchen" (Das Erste)
Seelische Abgründe

la Berlin. Abseits der strahlenden Kulisse Barcelonas ist das Böse zu Hause. Mädchen verschwinden,  und keiner weiß warum. Ein Fall für Anne Schäfer und Clemens Schick alias Fina Valent und Xavi Bonet in der neuen Folge des Barcelona-Krimis mit dem Untertitel „Entführte Mädchen“ (Donnerstagabend, Das Erste). Die Fragen, ob ein Serienkiller sein Unwesen treibt, was die Motivation für die Entführung der Teenager ist und für was der Täter sie benutzt, bleiben in dem emotional spannenden Krimi fast...

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  • 21.05.20
Kultur
Der Cerro Torre ragt empor wie eine Nadel aus Granit.
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TV-Kritik: "Mythos Cerro Torre" (Arte)
Reinhold Messner entzaubert Mythos

ciu Straßburg. Noch bis zum 22. Mai 2020 in der Arte-Mediathek verfügbar ist der neue Dokumentarfilm von Reinhold Messner: „Mythos Cerro Torre“ erzählt die Geschichte der Besteigung dieses außergewöhnlichen, kaum nahbaren Dreitausenders in Patagonien. Und beweist dabei, dass die unglaubliche Version der Geschichte des Italieners Caesare Maestri tatsächlich kaum glaubhaft ist. Meisterstück von Reinhold MessnerMessner nähert sich Schritt für Schritt der Entzauberung eines Mythos, hartnäckig,...

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  • 19.05.20
Kultur
Lukas Laim (Max Simonischek) ist zu Besuch in der Oper, als er von dem Anschlag auf den berühmten Tenor Loren Ammersfeld erfährt.

TV-Kritik: "Laim und der letzte Zeuge" im ZDF
Max Simonischek ist cool und gut

bö Mainz. Cool wollen viele sein. Aber die Wenigsten haben es drauf. Lukas Laim schon. Der von Max Simonischek gespielte Kommissar gibt nämlich nicht den James Bond für Arme, sondern hat eigenständiges Profil. Das überzeugt gerade dann, wenn er wie in „Laim und der letzte Schuldige“ (Montagabend im Zweiten) eine adäquate Partnerin an der Seite hat. Sophie von Kessel als dauerrauchende BKA-Ermittlerin operiert mit dem eigensinnigen Laim auf Augenhöhe. In einem Fall, der auch hartgesottene...

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  • 18.05.20
Kultur
Kommissar Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) beschäftigt nicht der aktuelle Fall, sondern auch noch einer, der längst zu den Akten gelegt wurde ... Das Erste zeigte den gelungenen Krimi „Tatort: Gefangen“ am Sonntagabend.

TV-Kritik: „Tatort: Gefangen“ (Das Erste)
Behrendt als leidender Ballauf

dee Köln. Kommissar Ballauf hatte viel mit der eigenen Vergangenheit zu kämpfen in diesem Kölner „Tatort“ („Gefangen“, Sonntagabend, Das Erste). Er hatte zuletzt eine junge Kollegin im Einsatz erschossen. Die Bilder sind noch in seinem Kopf, er wird psychologisch betreut und muss gleichzeitig einen Mord aufklären, was sich ausgerechnet in der Psychiatrie abspielt. Dort sitzt eine vermeintlich gesunde Frau, die aus Gründen hierher kam, die die Kommissare erst langsam herausfinden und sie auf die...

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  • 17.05.20
Kultur
Neuer Ärger: Sophie (Aglaia Szyszkowitz) stellt Barthl (Friedrich von Thun) zur Rede.

TV-Kritik: "Feuer unterm Dach" im Ersten
Ein paar Pointen mehr

la München.  Der kernige Schlagabtausch zwischen der Ex-Stewardess und Neu-Pensionswirtin Sophie und dem kauzigen Pflanzenflüsterer Barthl wäre sicherlich noch amüsanter, wenn die Drehbuchautoren Su Turhan/Christian Limmer den pensionierten Apotheker Barthl, der mit seinen Pflanzen spricht, nicht ganz so trottelig skizziert hätten. Den beiden sympathischen Hauptdarstellern Aglaia Szyszkowitz und Friedrich von Thun wünscht man ein paar Pointen mehr. Mit „Feuer unterm Dach“ ging „Zimmer mit...

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  • 15.05.20

Meistgelesene Beiträge

Kultur
Todessturz statt Morgenkaffee: Der Arzt Chaboseau (Stefan Morawietz) stürzt Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) buchstäblich vor die Füße.

"Kommissar Dupin: Bretonisches Vermächtnis" (Das Erste)
Mit Gespür fürs Abgründige

pebe  Frankfurt. „Wunderschön!“ – „Solange man nicht anfängt, genauer hinzusehen …“ Der knappe Schlussdialog umschrieb, warum die Krimireihe um Kommissar Dupin so erfolgreich ist (auch in Frankreich). In der neuen Folge „Bretonisches Vermächtnis“ (am Donnerstagabend im Ersten) musste der Ermittler (Pasquale Aleardi wächst intensiv  in die Rolle hinein) einen Fenstersturz aufklären, der sich als Mord herausstellte, und in dessen Folge noch ein Verbrechen. Keine Verfolgungsjagden, keine...

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  • 14.05.20
Kultur
Karl Holzer (Herbert Knaup, l.) stößt auf immer mehr Indizien, die ihn stutzig machen. Ist sein geliebter Sohn Thomas (Hanno Koffler) Teil einer rechten Gruppierung, die politisch motivierte Verbrechen begangen hat? Das Erste wiederholte an diesem Mittwoch das Neonazi-Drama „Toter Winkel“.

TV-Kritik: „Toter Winkel“ (Das Erste)
Herbert Knaup in einer Parallelwelt

mas Köln. Eine bedrückende Stimmung machte sich im Familienidyll des Friseurmeisters Holzer (Herbert Knaup) breit. Nach und nach erfährt dieser von der rechtsradikalen Haltung seines Sohnes, selbst Familienvater, und findet sich plötzlich in einer Parallelwelt wieder. Dass sein Sohn mit dem Verschwinden einer Familie aus dem Kosovo zu tun hat, stellt ihn vor eine harte Entscheidung. Gelungen ist mit „Toter Winkel“ (Mittwochabend als Wiederholung im Ersten) ein emotionaler Mix aus Asyl- und...

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  • 13.05.20
Kultur
In der WDR-Dokumentation „Hirschhausen auf Intensiv“ ging der Arzt, TV-Moderator und Kabarettist Eckart von Hirschhausen zurück zu seinen medizinischen Wurzeln.

TV-Kritik: „Hirschhausen auf Intensiv“ (WDR-Fernsehen)
Applaus und mehr

zel Köln. Als Arzt und TV-Moderator ist Eckart von Hirschhausen der Mann der Stunde. Mit „Hirschhausen auf Intensiv“ (Dienstagabend im WDR-Fernsehen) ist ihm ein starkes Stück gelungen. Er besuchte die verschiedensten Abteilungen im Uniklinikum Bonn und zeigte, wie es in Corona-Zeiten dort zugeht, aber was viel wichtiger ist: Er besuchte die Menschen, die dort arbeiten, er fragte, schwieg, war neugierig, empathisch, betroffen und scherzte, wo es angebracht war. In einer Art Interviewsituation...

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  • 12.05.20
Kultur
Silvi (Mavie Hörbiger, M.) zeigt den Kindern Jani (Elias Eisold, l.) und Alexandra (Geraldine Schlette) ihr neues Zuhause. Die Kinder ihrer verstorbenen Schwester ziehen bei ihr ein. Eine Szene aus dem Film "Ich brauche euch", der am Montagabend im ZDF lief.

TV-Kritik: "Ich brauche euch" im ZDF
Hörbiger/Karl erfreulich unsentimental

la Mainz. „Wenn zwei sich kennenlernen, dann weiß man nie, wie es ausgeht!“ Für Sabine und Markus endet es in einem Drama. Und das nach 23 Jahren Ehe. Nach einer Geburtstagsfeier, bei der sie blumig die Beziehung als Paradies bezeichnet, schüttelt er sie im Affekt zu Tode. Zurück bleiben die beiden Kinder in dem TV-Familiendrama „Ich brauche euch“ (Montagabend, ZDF). Regisseur und Autor Max Färberböck und seine Co-Autorin Catharina Schuchmann schildern in dem berührenden Film keine sentimentale...

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  • 11.05.20
Kultur
Während eines Workshops, den Kommissar Borowski (Axel Milberg) und seine Kollegin Mila Sahin (Almila Bagriacik) an einer Polizei-Hochschule abhalten, kommt es zu einem fatalen Zwischenfall. Die Folge „Borowski und der Fluch der weißen Möwe“ des Kieler „Tatorts“ wurde am Sonntagabend im Ersten ausgestrahlt.

TV-Kritik: "Tatort: Borowski und der Fluch der weißen Möwe"
Erster TV-Film von Hüseyin Tabak wühlt auf

bö Kiel. Zerstörte Leben: Im 35. Borowski-„Tatort“ aus Kiel mit Axel Milberg als Kommissar (Sonntagabend im Ersten) gibt es mehr als genug davon. In dem packenden Krimi mit dem leicht mystisch angehauchten Titel „Borowski und der Fluch der weißen Möwe“ ist kaum etwas so, wie es auf den ersten Blick scheint. Die vermeintliche Wahrheit hat viele Gesichter. Mit viel Tempo, einer gehörigen Portion Härte und einem bis in die Nebenrollen klug besetzten Ensemble erzählt Regisseur Hüseyin Tabak in...

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  • 10.05.20
Kultur
Knuffke (Theo Trebs) ist zurück, zur großen Freude von Bubu (Andreas Warmbrunn) und Onkel (Jonathan Berlin). Und wie ein Jahr zuvor springen er und Onkel gemeinsam vom Zehnmeterbrett.

TV-Kritik: "Die Freibadclique" im Ersten
Die vor die Hunde gehen

ciu Baden-Baden. Der Sprung vom Turm steht für etwas: für Zusammenhalt und Unerschrockenheit, für den Glauben daran, es trotz allem zu schaffen. In der Zweierformation im Stil des US-Kampffliegers „Lightning“, aber am Ende auch allein. Denn von der „Freibadclique“ ist nach dem Krieg im Grunde nur „Onkel“ (den Jonathan Berlin mit enormer Intensität darstellt) geblieben. Aufgerieben zwischen Freund und Feind – und doch erst am Anfang seines Erwachsenenlebens. Dabei zuzuschauen, wie in dem Film...

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  • 08.05.20
Kultur
Borchert (Christian Kohlund) und Dominique (Ina Paule Klink) setzen sich für Borcherts Patentocher Jenny ein, die unverschuldet in Schwierigkeiten geraten ist.  „Der Zürich-Krimi – Borchert und der Tote im See“, der im Milieu der albanischen Mafia angesiedelt war, lief am Donnerstagabend im Ersten.

TV-Kritik: „Der Zürich-Krimi: Borchert und der Tote im See“ (Das Erste)
Feine Zwischentöne mit Christian Kohlund

aww Frankfurt. „Der Zürich-Krimi“ mit dem Titel „Borchert und der Tote im See“ (Donnerstagabend, Das Erste) war ein ruhiger Vertreter – verglichen etwa mit dem packenden Geiseldrama „Borchert und die tödliche Falle“ aus derselben Reihe vor zwei Wochen. Der neueste Fall mit Christian Kohlund in der Titelrolle war im Milieu der albanischen Mafia angesiedelt, baute wenig auf Spannung oder darauf, die Handlung voranzutreiben, sondern vielmehr auf das erzählerische Moment, das feine Zwischentöne...

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  • 07.05.20
Kultur
Kevin, Laura, Dominic, Nadine, Elisha, Aleks, Mo, Melissa und Laurin (v.l.)  und etliche andere lernen sich  in Folge 1 kennen vorm Flennen und Flirten bei "Are You The One?" auf RTL.

TV-Kritik "Are You The One?" (RTL)
Wer's mag, soll halt weiterschauen

pebe Köln. Dating-Formate mit ihrer Mischung aus Voraussehbarkeit, Banalität und einem Schuss Voyeurismus verkaufen sich erstaunlich gut. Da wird  die neue Show „Are You The One?“ (Mittwochabend auf RTL) keine Ausnahme machen. Jeweils zehn Singlefrauen und -männer dürfen in Südafrika in Staffellänge herausfinden, welches Gegenüber (das „perfect match“) denn die Macher für sie im Vorfeld ausgesucht haben, und dann 200 000 Euro abgabeln. Tiefe Selbsterkenntnis („Mein Auftreten schreckt die Typen...

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  • 06.05.20
Kultur
Jan Plewka, LEA, Nico Santos, Michael Patrick Kelly, MoTrip, Ilse DeLange und Max Giesinger (v. l.) interpretieren bei der siebten Staffel von „Sing meinen Song“ auf Vox Lieder der jeweils anderen.

TV-Kritik: "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" (Vox)
MoTrip macht Song von Max Giesinger zu seinem

zel Köln. Es gibt nichts Neues unter der Sonne Südafrikas – und doch lässt sich von der ersten Folge der siebten Staffel von „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ (Dienstagabend bei Vox) nur Gutes sagen. Max Giesinger stand im Mittelpunkt, die anderen machten seine Songs zu ihren eigenen, u. a. erzählte Rapper MoTrip in „Einer von 80 Millionen“ von Flucht und Ankommen, das war schön. Mit der Auswahl der unglaublich freundlichen Musiker hadere ich noch. Sind ihre Lieder bekannt genug, damit die...

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  • 05.05.20
Kultur
Als Dirk Matthies hat sich Jan Fedder im „Großstadtrevier“ in die Herzen der Zuschauer gespielt. Fedder starb am 30. Dezember 2019.
2 Bilder

TV-Kritik: „Großstadtrevier – Absolute Anfänger“ (Das Erste)
Tschüs, Dirk Matthies!

aww Hamburg. Noch einmal zeigte Jan Fedder alias Dirk Matthies den Vorabendkrimi-Fans sein „schelmisches Lächeln“, wie es Maria Ketikidou, seine langjährige Kollegin vom „Großstadtrevier“, vor Kurzem in einem Interview ausdrückte. Eine passendere Schlusseinstellung hätte es für die „Abschiedsfolge“ des unmittelbar vor der Jahreswende verstorbenen Jan Fedder kaum geben können – denn so haben ihn die Zuschauer lebhaft in Erinnerung. Eine „Rolle“ spielte Dirk Matthies in „Absolute Anfänger“...

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  • 04.05.20
Kultur
Rose Just (Hannelore Elsner) erklärt ihrem Lebensgefährten Werner Wittich (Günther Maria Halmer), dass sie ihrer Tochter nicht glaubt, dass sie schwanger ist. "Lang lebe die Königin" ist der letzte Film von Hannelore Elsner, die vor einem Jahr gestorben ist - und eine Hommage an eine Frau.

TV-Kritik: "Lang lebe die Königin" im Ersten
Das hätte Hannelore Elsner gefallen

la München. Sie war eine der ganz Großen des deutschen Films und Fernsehens: Hannelore Elsner. So wirkt ihr letzter Film „Lang lebe die Königin“, den sie nicht mehr vollenden konnte, wie ein Vermächtnis. Kurz nach ihrem ersten Todestag zeigte das Erste am Mittwochabend die Tragikomödie um den Mutter-Tochter-Konflikt. Das Familiendrama – Autorin: Gerlinde Wolf/Regie: Richard Huber – war ganz auf die 76-Jährige zugeschnitten. Als sie starb, fehlten noch fünf große Szenen. Eine neue Besetzung der...

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  • 29.04.20
Kultur
Die blinde Anwältin Romy Heiland (Christina Athenstädt, r.) und ihre Assistentin Ada Holländer (Anna Fischer) vor Gericht.

TV-Kritik: "Die Heiland - Wir sind Anwalt" (Das Erste)
Wahrheit kommt ans Licht

zel Hamburg. „’Ne Blinde und ’ne Klugscheißerin“, na bravo. Doch genau die beiden sind’s, die Raik Hellmich am Ende aus dem Knast holen und die Wahrheit ans Licht bringen. „Die Heiland“ ist Anwältin und blind und wurde von Lisa Martinek gespielt. Nach dem plötzlichen Tod der Schauspielerin hat Christina Athenstädt die interessante Rolle übernommen – und macht das super, spielt sie selbstbewusst und selbstironisch. Erste Folge: "Unter die Haut"Am Dienstagabend lief mit „Unter die Haut“ im Ersten...

  • Siegen
  • 28.04.20
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