Waldgenossenschaft

Beiträge zum Thema Waldgenossenschaft

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Bereits beim ersten Blick unter die Folie wurde erkennbar, dass das folierte Fichtenholz nach 18 Monaten Lagerzeit keinen Qualitätsverlust erlitten hatte. Das sollte den Waldbauern etwas Mut machen, sich mit diesem System anzufreunden.
3 Bilder

Prächtiges Ergebnis bei Holzkonservierung in Folie
Helles Licht am Borkenkäfer-Horizont

kalle Arnsberg/Breitenbach. Es war am Montag im Arnsberger Wald ein Stück vorweihnachtliche Bescherung. Und so war auch die Stimmung bei den Mitarbeitern des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. Nach 18 Monaten wurde ein mit Folien eingepackter Polder geöffnet, um die Holzqualität zu prüfen. Die Stimmung war erwartungsvoll. Nachdem man einen ersten Blick auf die Stämme werfen konnte, zeigten sich die Mitarbeiter des Landesbetriebs Wald und Holz mehr als zufrieden. Und als die...

  • Siegen
  • 24.11.20
  • 878× gelesen
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Von Borkenkäfern befallenes Holz, wie auf diesem Bild, muss umgehend aufgearbeitet werden, damit der Borkenkäfer und seine Brut keine Chance haben, die nebenan stehenden, noch gesunden Bäume zu befallen.

Waldgenossenschaft Breitenbach
Borkenkäfer-Fichten sofort aufarbeiten

kalle Breitenbach. Die Breitenbacher Waldgenossen sind – wie alle Waldbauern – vom unheilvollen Borkenkäfer betroffen. Ganze Waldstücke liegen in dem kleinen Siegener Stadtteil flach. Die Waldarbeiter, Holzrücker, Holzkutscher und die Sägewerker haben Hochkonjunktur. Für die Dienstleister rollt der Rubel. Betriebe aus diesen Branchen sind wegen der guten Auftragslage schwer zu finden. Ob in zwei Jahren überhaupt noch eine Fichte auf dem 130 Hektar großen Areal der Genossenschaft steht, ist...

  • Siegen
  • 04.09.20
  • 714× gelesen
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Sturm „Sabine“ hat im Februar viele geschwächte Fichten umgeworfen. Danach haben Waldgenossenschaften überall versucht, das Schadholz aufzuarbeiten, konnten aber – auch wegen Corona – die Arbeiten nicht zu Ende bringen. Der Borkenkäfer, der jetzt wieder aus seinem Winterquartier krabbelt, hat vermutlich leichtes Spiel. Das Foto zeigt einen ehemaligen Fichtenbestand im Insbachtal zwischen Grund und Allenbach.

Milliarden der Tiere werden ihr Werk fortsetzen
Borkenkäfer kennt kein Kontaktverbot

ihm Siegen. Für diese Woche ist wunderbares Frühlingswetter angesagt – die Waldbesitzer und Förster in Siegerland und Wittgenstein hören’s mit Grausen. Denn das merkt auch der Borkenkäfer. Temperaturen über 16 Grad sind für den schlimmsten Fichtenschädling, den Buchdrucker, das Signal zum Schwärmen. Der Käfer beginnt dann sein zerstörerisches Werk, denn er hat weder Kontaktverbot noch Ausgangssperre. 300 000 Käfer pro HektarDas Borkenkäfer-Monitoring des Landesbetriebs Wald und Holz hat...

  • Siegen
  • 06.04.20
  • 3.860× gelesen
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Die Schilder sind deutlich: Fahrradfahrer sollen nur auf den Wegen fahren und nicht auf selbstgebauten Trails – die haben die Waldgenossenschaften zum Teil mit Bäumen versperrt.  Foto: Sarah Panthel

Konflikt zwischen Mountainbikern und Waldbesitzern
Trails mit Bäumen versperrt

sp Eiserfeld. Zahlreiche Schilder hat die Waldgenossenschaft in Eiserfeld aufgebaut. Darauf abgebildet: ein Verbotszeichen für Fahrräder und die Bemerkung, dass sie abseits der Wege nicht fahren dürfen. Die Hinweise sind nicht zu übersehen, so oft und so gut platziert wurden sie. Aber warum der Aufwand? Klaus Runkel, Vorsteher der Waldgenossenschaft Hauberg Eiserfeld, gibt eine Antwort und holt dafür weiter aus. Seit einiger Zeit fahren demnach Mountainbiker auf dem Grund und Boden der...

  • Siegen
  • 19.03.20
  • 695× gelesen
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In Trupbach wurde vor kurzem damit begonnen, neue Wälder auf einer vom Borkenkäfer verursachten Kahlfläche mit Traubeneiche und Vogelkirsche (Bild) zu bepflanzen. Archivfoto: Dirk Manderbach

Trupbacher Waldgenossen setzen Bäume
Borkenkäfer-Front: Aufruf zur Mithilfe

sz Trupbach. Es wurde ernst. Auf einer insgesamt 0,2 Hektar großen Fläche der Waldgenossenschaft Trupbach wurde vor kurzem damit begonnen, neue Wälder auf einer vom Borkenkäfer verursachten Kahlfläche mit Traubeneiche und Vogelkirsche zu bepflanzen. Eingeladen hatte Revierförster Alfred Büdenbender vom Forstamt Siegen-Wittgenstein, der den Waldgenossen die neuesten Pflanzverfahren und waldbauliche Vorhaben vorstellte. 12 000 Festmeter Schadholz Der traurige Hintergrund der Aktion, die...

  • Siegen
  • 09.12.19
  • 230× gelesen
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