Waldsterben

Beiträge zum Thema Waldsterben

LokalesSZ
Friedrich Freiherr von Hövel weiß, wie schlecht es um den Wald steht. Mit seiner Forderung nach Unterstützung rannte er bei MdL Marco Weber und den beiden Bundestagsabgeordneten Sandra Weeser und Dr. Christoph Hoffmann (v.l.) offene Türen ein.

Hilferuf aus dem Wald
Waldbauern fordern schnelle Unterstützung

damo Wingendorf. Man muss schon genau hinschauen, um den Wald der Zukunft zu entdecken: Da, wo vor zwei Jahren noch mächtige Fichten standen, dominieren heute Brombeeren und Springkraut, und nur vereinzelt recken sich kleine Lärchen der Sonne entgegen. Genau diese Eigenschaft ist es, die Friedrich Freiherr von Hövel an den Lärchen schätzt: Sie gelten als Lichtbaum, können also auch in praller Sonne wachsen. Und in ihrem Schatten können in einigen Jahren andere Baumarten kultiviert werden. Aber...

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  • 24.08.21
LokalesSZ
Die einen wollen den Wald für ihren Sport nutzen, die anderen haben alle Hände voll damit zu tun, ihn zu bewirtschaften: Zwischen den Interessen der Mountainbiker und Waldbesitzer klafft eine Lücke. Diese ein Stückchen kleiner zu machen, war das Ziel eines ersten Beschnupperns von „Schachtspäddchen“ und den Waldbesitzern.

„Schachtspäddchen“ diskutiert mit Waldbesitzern
Rücksichtnahme ist das Zauberwort

damo Brachbach. Vor dem Termin in der Peter-Hussing-Halle standen noch zwei Grüppchen auf dem Parkplatz – anschließend war es eine große Runde. Und das lag nicht nur an der Kiste Erzquell, die einer der Gesprächsteilnehmer in seinem Kofferraum gefunden hatte. Denn in den zwei Stunden zuvor waren sich die beiden Gruppen ein gutes Stück nähergekommen. Die eine Gruppe war der Vorstand des Fahrradvereins „Schachtspäddchen“, die andere setzte sich aus Vertretern des Forstamts, des Haubergs und der...

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  • 25.06.21
LokalesSZ
In den Wäldern herrscht nach wie vor ein reger Lkw-Verkehr. Die abgestorbenen Fichten müssen vor Ort aufgearbeitet und anschließend abtransportiert werden. Das führt unweigerlich zu Problemen in den angrenzenden Wohngebieten.
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Abfuhr durch Wohngebiete sorgt für Ärger
Holztransporte: Hauberg bittet um Solidarität

thor Mudersbach/Brachbach. Er ist das größte Fitnessstudio der Region – und verlangt keinen Monatsbeitrag. Er ist ein gigantischer Freizeitpark – und man muss nicht Hunderte Kilometer anreisen. Er sorgt für gute Luft und ein gesundes Klima – und verlangt dafür keinen SUV-Verzicht. Der (Siegerländer) Wald gibt viel – und verlangt wenig. So war es seit Jahrzehnten und ist es noch. Doch in einer seiner größten Krisen erwarten der Wald und mit ihm seine Besitzer vielleicht zum ersten Mal in der...

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  • 21.03.21
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An der K88 zwischen Tüschebacher Mühle und Rosenthal wurden am Sonntag viele Bäume gefällt.
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K88 zwischen Tüschebacher Mühle und Rosenthal
Viele Bäume gefällt

rai Harbach. Mit forstlicher Sonntagsarbeit bei frostigen Temperaturen ging es am Sonntag 75 Bäumen entlang der K88 zwischen Tüschebacher Mühle und Rosenthal an die Borke: Fichten machten die Bekanntschaft mit der Motorsäge, ebenso ein paar Laubbäume. Letztere mussten ebenfalls aus Gründen der Verkehrssicherheit in die Horizontale gebracht werden. Denn die etwas schief gewachsenen Laubbäume wären hier am Waldsaum direkt an der K88 jeglichem Wind schutzlos ausgeliefert – schließlich sind ihre...

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  • 31.01.21
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Svenja Stähler, Inhaberin des Hotels „Zum Weißen Stein“ in Katzenbach, ist überzeugt, dass das Waldsterben auch Einfluss auf den Tourismus hat.
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Der Wald im Wandel (SZ-Serie)
Geht der Tourismus neue Wege?

ap Katzenbach. Einfach mal der großstädtischen Hektik entfliehen – im beschaulichen Örtchen Katzenbach im Landkreis Altenkirchen ist das möglich. Inmitten einer Ruhe-Oase, umgeben von sattgrünen Wäldern, lädt das Hotel und Restaurant „Zum Weißen Stein“ ein zu ausgiebigen Spaziergängen und erlebnisreichen Fahrradtouren. So war das zumindest bisher. Die landschaftliche Umgebung hat sich deutlich verändert: Einige der umliegenden Waldflächen sind abgeholzt worden, andere Fichten-Forste sind braun...

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  • 05.11.20
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Friedrich Freiherr von Hövel demonstriert Steffen Schlechtriemen, Alois Hans und der Abgeordneten Sandra Weeser (v. l.) die Verhältnisse auf einer u. a. mit Douglasien wiederaufgeforsteten Waldfläche.  Fotos: goeb
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Die Krise im Wald
„Noch so ein Jahr können wir nicht wegstecken“

goeb Wehbach. Wenigstens regnet es in Strömen an diesem Freitagmorgen, das Pflaster vor der jahrhundertealten Rentei von Waldbesitzer Friedrich Freiherr von Hövel in Wehbach glänzt. Ein wenig zu warm für diese Jahreszeit ist es, aber der Himmel öffnet seine Schleusen und die Nässe ist willkommen bei den Waldbesitzern. Zum einen, weil die feuchte Witterung den verhassten Borkenkäfern zusetzt, zum anderen, weil der Waldboden auch tiefgründig wieder feucht wird. Hoffentlich, denn die notwendige...

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  • 10.01.20
LokalesSZ
Der Kreis will nach seinen Kräften die Waldbauern unterstützen. Dazu zählt die Suche nach Nasslagerplätzen und Hilfe bei der Verkehrssicherung.
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Käferholz en masse
In den Sägewerken geht niemand mehr ans Telefon

goeb Mudersbach. Über 50 Prozent Waldanteil besitzt der Kreis Altenkirchen, und im zweiten Jahr der Dürre – so muss man es schlichtweg nennen – geht der heimische Wald in die Knie. Unübersehbar, flächendeckend, stirbt die Fichte. An stillen Tagen hört man das Rieseln der Nadeln, und dort, wo ganz Schläge mit der Motorsäge flachgelegt worden sind, entdeckt man ein Phänomen am Himmel, wie man es im Siegerland und im Westerwald noch nie gesehen hat. „Das sind Schwalben“, erzählt Stefan Wulf, der...

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  • 19.09.19
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