Waldsterben

Beiträge zum Thema Waldsterben

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Die Arbeitsgemeinschaft „Wiederbewaldung und Jagd“ schaut sich eine von abgestorbenen Fichten geräumte Fläche hoch oben auf dem Kindelsberg an.
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Exkursion auf den Kindelsberg
Jäger bei der Wiederbewaldung mit Schlüsselrolle

goeb Kreuztal. Auf die Jäger wird es entscheidend ankommen, jetzt, wo gigantische Flächen entstanden sind, auf denen einst der „Brotbaum“ des Siegerlandes, die Fichte, wuchs. Gerade oben auf den Kämmen standen die ältesten Exemplare – und die hat sich der Borkenkäfer zuerst vorgeknöpft. Wie auf dem Kindelsberg, wo sich am Freitag bei bester Fernsicht Förster, Vertreter der Waldgenossenschaften Ferndorf, Littfeld, Kreuztal und des Stiftswaldes Keppel versammelten, darunter auch viele, die selbst...

  • Kreuztal
  • 05.09.21
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Wenn die kahlen Käfer-Flächen erst mal zwei bis drei Jahre bewachsen, sieht der Jäger das Rehwild nur noch sehr schwer. Es bedient sich an den jungen Baumpflanzen. Deshalb muss es zu allererst im Bestand reduziert werden.

Konferenzen in Feudingen und Kreuztal
Wiederbewaldung: Das Rehwild muss zuerst geschossen werden

howe Siegen/Bad Berleburg. Die Sache ist klar: Um den niedergeschlagenen Käfer-Wald in der heimischen Region wieder aufzuforsten, bedarf es auch einer erheblichen Reduzierung des Wildbestandes. Die Arbeitsgemeinschaft „Wiederbewaldung und Jagd“ lädt deshalb alle Waldbesitzer und Jagdausübungsberechtigten zu zwei Regionalkonferenzen ein – einmal an diesem Freitag für Wittgenstein in Feudingen und für das Siegerland am 3. September nach Kreuztal. Dass der „Brotbaum“ Fichte als Hauptart künftig...

  • Kreuztal
  • 24.08.21
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In Höhenlagen wie auf dem Kindelsberg ist der Fichtenbestand noch vergleichsweise wenig vom Borkenkäfer befallen. Rund 30.000 Hektar Wald mit zwölf Millionen Festmetern Holz sollen nun durch ein Pilotprojekt geschützt werden.

Pläne von Umweltministerium und Landesbetrieb
Ist das die Rettung vor dem Borkenkäfer?

pm Siegen/Bad Berleburg/Olpe. Gäbe es die Corona-Pandemie nicht, wäre der Borkenkäfer bei der Frage nach der größten Plage des Jahres 2020 noch weiter vorne zu finden gewesen. Der lästige Schädling frisst sich munter durch die Wälder Nordrhein-Westfalens, hat mittlerweile über 30 Millionen Festmeter Holz beschädigt und beispielsweise in Ostwestfalen schon 90 Prozent des Fichtenbestands zerstört. Dem Treiben des Käfers wollen das NRW-Umweltministerium und der Landesbetrieb Wald und Holz nun ein...

  • Siegen
  • 21.01.21
LokalesSZ
Brachiale Zwischenstufe: Dieser Waldweg im Heestal soll nach getaner Arbeit wieder gut befahrbar sein, verspricht das Forstamt.

Regionalforstamt bleibt gelassen
Ärger über rabiates Roden am Waldwegrand im Heestal

js Fellinghausen/Mittelhees. Ohne Gummistiefel kein Durchkommen: Das gilt dieser vermatschten Tage auf zahlreichen Waldwegen des Siegerlandes, der regendurchweichte Boden macht den Spaziergang zur Herausforderung – insbesondere dort, wo aufgrund der nach wie vor nicht ausgestandenen Käferplage Holz in Massen aus dem Wald transportiert werden muss und die Wege in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch im Heestal sieht es dieser Tage ziemlich wüst aus: Zwischen Fellinghausen und Mittelhees haben...

  • Kreuztal
  • 16.12.20
LokalesSZ
Klein und Groß packte am Samstag auf der Martinshardt mit an, damit der neue Ferndorfer Mischwald die Borkenkäfer-Brache bald in Vergessenheit geraten lässt.
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Auf der Martinshardt
Mischwald wächst auf Borkenkäfer-Brache an

nja Ferndorf. Die „Saat“ geht auf, bildlich gesprochen. Am Samstag wurden auf der Martinshardt viele kleinere und auch schon größere Bäume in die Erde gepflanzt. Dort also, wo die Waldgenossen Ferndorf Hauberg A auf knapp 3 Hektar ihr Holz an den Borkenkäfer verloren haben. Wie berichtet, starteten die Genossen mit Unterstützung der SGV-Abteilung Ferndorf-Kreuztal einen Spendenaufruf, um gemeinsam dort einen vitalen Mischwald der Zukunft zu schaffen. Bislang gingen rund 18 000 Euro Spenden ein,...

  • Kreuztal
  • 07.12.20
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