Waldsterben

Beiträge zum Thema Waldsterben

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Das Wittgensteiner Land klassifiziert Manfred Gertz vom Regionalforstamt als „Großschadraum“. Auch aus dem Altkreis wird inzwischen wieder Käferholz nach China verschifft, so wie hier auf dem Hainberg bei Feudingen.

Export von Schadholz nach China
Mickrige 10 Euro Gewinn pro Festmeter

cs Siegen/Bad Berleburg. 20 Mill. Festmeter Schadholz – mit dieser unvorstellbaren Menge rechnet der Landesbetrieb Wald und Holz NRW für das laufende Jahr. Das ist der anhaltenden Borkenkäfer-Plage sowie der monatelangen Trockenheit geschuldet, ein Ende des Dramas in den heimischen Wäldern ist kaum absehbar. Daran ändert auch der im Zuge der Corona-Krise ins Stocken geratene und inzwischen wieder anlaufende Export des Holzes nach China nichts. Bei Transportkosten von 60 bis 70 Euro blieben den...

  • Siegen
  • 09.06.20
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Sturm „Sabine“ hat im Februar viele geschwächte Fichten umgeworfen. Danach haben Waldgenossenschaften überall versucht, das Schadholz aufzuarbeiten, konnten aber – auch wegen Corona – die Arbeiten nicht zu Ende bringen. Der Borkenkäfer, der jetzt wieder aus seinem Winterquartier krabbelt, hat vermutlich leichtes Spiel. Das Foto zeigt einen ehemaligen Fichtenbestand im Insbachtal zwischen Grund und Allenbach.

Milliarden der Tiere werden ihr Werk fortsetzen
Borkenkäfer kennt kein Kontaktverbot

ihm Siegen. Für diese Woche ist wunderbares Frühlingswetter angesagt – die Waldbesitzer und Förster in Siegerland und Wittgenstein hören’s mit Grausen. Denn das merkt auch der Borkenkäfer. Temperaturen über 16 Grad sind für den schlimmsten Fichtenschädling, den Buchdrucker, das Signal zum Schwärmen. Der Käfer beginnt dann sein zerstörerisches Werk, denn er hat weder Kontaktverbot noch Ausgangssperre. 300 000 Käfer pro HektarDas Borkenkäfer-Monitoring des Landesbetriebs Wald und Holz hat...

  • Siegen
  • 06.04.20
  • 3.794× gelesen
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Der Kreis will nach seinen Kräften die Waldbauern unterstützen. Dazu zählt die Suche nach Nasslagerplätzen und Hilfe bei der Verkehrssicherung.
7 Bilder

Käferholz en masse
In den Sägewerken geht niemand mehr ans Telefon

goeb Mudersbach. Über 50 Prozent Waldanteil besitzt der Kreis Altenkirchen, und im zweiten Jahr der Dürre – so muss man es schlichtweg nennen – geht der heimische Wald in die Knie. Unübersehbar, flächendeckend, stirbt die Fichte. An stillen Tagen hört man das Rieseln der Nadeln, und dort, wo ganz Schläge mit der Motorsäge flachgelegt worden sind, entdeckt man ein Phänomen am Himmel, wie man es im Siegerland und im Westerwald noch nie gesehen hat. „Das sind Schwalben“, erzählt Stefan Wulf, der...

  • Kirchen
  • 19.09.19
  • 2.572× gelesen
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