Waldsterben

Beiträge zum Thema Waldsterben

LokalesSZ
Überall in der Region das gleiche Bild, der Borkenkäfer vernichtet die heimischen Wälder. Ein neuer Verein, das Bündnis Zukunftswald, will die klimastabile Wiederbewaldung von 30.000 Hektar anschieben.
2 Bilder

30.000 Hektar klimastabil aufforsten
Bündnis Zukunftswald sucht Sponsoren

sz/goeb Siegen/Lindlar. „Bündnis Zukunftswald“ – unter diesem Namen ist in der Region Südwestfalen und Bergisches Land ein Verein gegründet worden, der sich dem Wiederaufbau klimastabiler Mischwälder verschrieben hat. Die Gründungsmitglieder trafen sich jetzt auf einer infolge der Borkenkäferkalamität kahlen Waldfläche bei Lindlar zur konstituierenden Sitzung. Allein in den beiden Forstwirtschaftlichen Vereinigungen Bergisches Land (FWV BL) und Südwestfälischer Gemeinschaftswald, aus deren...

  • Siegen
  • 19.09.21
LokalesSZ
Die vor zwei Jahren eingeschlagene Fläche am Werlenkopf wird erst einmal zu großen Teilen sich selbst überlassen.
4 Bilder

"Natur hilft sich selbst“
Haubergsvorsteher Konrad Theis gegen übertriebenen Aktivismus im Wald

thor Bruche/Scheuerfeld. Keck reckt sich die blutjunge Rotbuche dem Sonnenlicht entgegen. der feste Wille ist jetzt schon erkennbar: Aus 20 Zentimetern sollen irgendwann 20 Meter werden. Ähnliche Ziele verfolgen nebenan einige kleine Fichten, Eichen, Ahorn-Bäume, ja sogar Weißtannen. Sie alle sind mehr oder weniger zufällig hier gelandet, hier, auf einer Anhöhe am sogenannten Werlenkopf im Gebiet der Haubergsgenossenschaft Bruche/Scheuerfeld. Es ist Naturverjüngung pur. Konrad Theis setzt auf...

  • Betzdorf
  • 06.09.21
LokalesSZ
Die Arbeitsgemeinschaft „Wiederbewaldung und Jagd“ schaut sich eine von abgestorbenen Fichten geräumte Fläche hoch oben auf dem Kindelsberg an.
3 Bilder

Exkursion auf den Kindelsberg
Jäger bei der Wiederbewaldung mit Schlüsselrolle

goeb Kreuztal. Auf die Jäger wird es entscheidend ankommen, jetzt, wo gigantische Flächen entstanden sind, auf denen einst der „Brotbaum“ des Siegerlandes, die Fichte, wuchs. Gerade oben auf den Kämmen standen die ältesten Exemplare – und die hat sich der Borkenkäfer zuerst vorgeknöpft. Wie auf dem Kindelsberg, wo sich am Freitag bei bester Fernsicht Förster, Vertreter der Waldgenossenschaften Ferndorf, Littfeld, Kreuztal und des Stiftswaldes Keppel versammelten, darunter auch viele, die selbst...

  • Kreuztal
  • 05.09.21
LokalesSZ
Judith Waldhans (Mitte) ist neue Försterin im Revier Herdorf. Zuletzt haben sich Kira Breyer und Roland Wenks kommissarisch um das Revier gekümmert.

29-Jährige kehrt zurück in die Heimat
Judith Waldhans ist neue Revierförsterin in Herdorf

damo Herdorf. Die Zeiten, in denen nur die Bewerber im Vorstellungsgespräch für sich Werbung machen mussten, sind lange vorbei: Der Fachkräftemangel lässt grüßen. Und auch im Forst sind neue Arbeitskräfte rar. Erstaunlich offenherzig klingt also diese Stellenbeschreibung: „Das ist eine Lebensaufgabe. Wer in so ein geschundenes Revier kommt, dessen Weg ist vorgezeichnet. Der muss hunderte Hektar neuen Wald aufbauen, und zwar unter schwierigen Rahmenbedingungen.“ So umreißt Forstamtsleiter...

  • Herdorf
  • 01.09.21
LokalesSZ
Friedrich Freiherr von Hövel weiß, wie schlecht es um den Wald steht. Mit seiner Forderung nach Unterstützung rannte er bei MdL Marco Weber und den beiden Bundestagsabgeordneten Sandra Weeser und Dr. Christoph Hoffmann (v.l.) offene Türen ein.

Hilferuf aus dem Wald
Waldbauern fordern schnelle Unterstützung

damo Wingendorf. Man muss schon genau hinschauen, um den Wald der Zukunft zu entdecken: Da, wo vor zwei Jahren noch mächtige Fichten standen, dominieren heute Brombeeren und Springkraut, und nur vereinzelt recken sich kleine Lärchen der Sonne entgegen. Genau diese Eigenschaft ist es, die Friedrich Freiherr von Hövel an den Lärchen schätzt: Sie gelten als Lichtbaum, können also auch in praller Sonne wachsen. Und in ihrem Schatten können in einigen Jahren andere Baumarten kultiviert werden. Aber...

  • Kirchen
  • 24.08.21
Lokales
Wenn die kahlen Käfer-Flächen erst mal zwei bis drei Jahre bewachsen, sieht der Jäger das Rehwild nur noch sehr schwer. Es bedient sich an den jungen Baumpflanzen. Deshalb muss es zu allererst im Bestand reduziert werden.

Konferenzen in Feudingen und Kreuztal
Wiederbewaldung: Das Rehwild muss zuerst geschossen werden

howe Siegen/Bad Berleburg. Die Sache ist klar: Um den niedergeschlagenen Käfer-Wald in der heimischen Region wieder aufzuforsten, bedarf es auch einer erheblichen Reduzierung des Wildbestandes. Die Arbeitsgemeinschaft „Wiederbewaldung und Jagd“ lädt deshalb alle Waldbesitzer und Jagdausübungsberechtigten zu zwei Regionalkonferenzen ein – einmal an diesem Freitag für Wittgenstein in Feudingen und für das Siegerland am 3. September nach Kreuztal. Dass der „Brotbaum“ Fichte als Hauptart künftig...

  • Kreuztal
  • 24.08.21
Lokales
Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Darüber wurde beim Waldwirtschaftssymposium der Jungen Union Südwestfalen gesprochen.
2 Bilder

Symposium der Jungen Union Südwestfalen
Wiederaufbau des Waldes muss unbürokratisch erfolgen

sz Voßwinkel/Bad Berleburg. Das Waldwirtschaftssymposium der Jungen Union (JU) Südwestfalen fand jetzt in besonderem Ambiente unter einem offenen Zelt im Wildwald Vosswinkel statt. Im Mittelpunkt standen laut JU-Mitteilung der heimische Wald und dessen Zukunft. Der Themenschwerpunkt beim diesjährigen südwestfälischen Wirtschaftssymposium sollte gezielt aufgreifen und verdeutlichen, welche Bedeutung der Wald vor allem auch für die junge Generation hat. Gemeinsam mit der nordrhein-westfälischen...

  • Bad Berleburg
  • 21.08.21
LokalesSZ
Die heimische Landschaft hat sich sehr verändert, in vielen Ortslagen erkennt man sie nicht wieder. Was passiert mit den von kranken und abgestorbenen Fichten geräumten Flächen? Zwei Jahre warten und dann punktuell pflanzen, sagt das Forstamt. Doch an einigen Stellen sieht man bereits Fichten-Nachpflanzungen in Reinkultur.
3 Bilder

Fachleute geben der Fichte keine Chance
Der Borkenkäfer bleibt bis zum bitteren Ende

goeb Siegen/Bad Berleburg. Waldbesitzer suchen stets nach Baumarten, die wenig Arbeit machen. Die Fichte, der „Brotbaum“ unserer Region, ist so eine Baumart – oder sollte man besser sagen: Sie war es? Spaziergänger und Wanderer entdecken hier und da – in letzter Zeit sogar wieder vermehrt – Nachpflanzungen der Fichte in Kultur. Auf die Frage, ob die Fichte hier noch eine Zukunft hat, zögert Forstamtsdirektor Manfred Gertz mit der Antwort. „Wenn es genug Regen gibt, ja“, sagt er zögerlich und...

  • Siegen
  • 20.08.21
Lokales
„Diese entstandenen Freiflächen wieder aufzuforsten, wird eine Herkulesaufgabe für die Waldgenossenschaften“ – davon ist Norbert Uebach, Vorsitzender der forstwirtschaftlichen Vereinigung südwestfälischen Gemeinschaftswaldes, überzeugt.

Symposium der FDP
Waldbesitzer sollen selbst über Wiederaufforstung entscheiden

sz Siegen/Bad Berleburg. Die FDP-Fraktion im Kreistag Siegen-Wittgenstein hatte jetzt Jäger und Waldbauern zu einem öffentlichen Symposium über die Zukunft des heimischen Waldes eingeladen, nach langer Corona-Pause die erste öffentliche politische Veranstaltung mit 40 Teilnehmern im Lÿz. Streit blieb an diesem Abend aus, denn die Ausführungen der beiden geladenen Experten aus dem Bundes- und Landtag, Karl Heinz Busen (MdB) und Markus Diekhoff (MdL), fanden Anklang. „Der Wald ist für alle...

  • Siegen
  • 18.07.21
LokalesSZ
Fährt man die L723 von Wilden in Richtung Gilsbach, dann bietet sich wenige Hundert Meter oberhalb des Quartier Landeskrone ein weiteres erschreckendes Bild. Riesige vom Borkenkäfer befallene Fichtenbestände sind gerodet worden. Seitlich bzw. hinter den kahlen, ehemals bewaldeten Flächen, sieht man die A45 und den unterhalb der Talbrücke liegenden Landeskroner Weiher.
5 Bilder

Wettlauf gegen die Zeit
Förster in großer Sorge: Borkenkäfer wütet wieder

sp Siegen/Bad Berleburg. Wenn Manfred Gertz, Leiter des Regionalforstamtes Siegen-Wittgenstein, und sein Team mehr als 3000 Borkenkäfer in einer einzigen Falle finden, ist das alarmierend. „Dann wird es kritisch“, sagt er. Ende Mai/Anfang Juni, in den Kalenderwochen 22 bis 23, war es sogar mehr als das zehnfache an Tieren. „Da hat das begonnen mit einem massiven Schwarmflug.“ Etwa 36 000 Käfer befanden sich in der KW 22 in der Falle. 20 Prozent der Borkenkäfer haben den Winter überlebt Im April...

  • Siegen
  • 20.06.21
Lokales
AfD und die Linkspartei fordern zusätzliches Geld aus dem Kreishaushalt. Die Stoßrichtung ist sehr unterschiedlich.

Anträge im Kreishaus
Für Kinder und Bäume: Linke und AfD fordern mehr Geld

ihm Siegen/Bad Berleburg. Die einen haben die Kinder im Blick, die anderen den Wald. Geld kosten beide Initiativen, die jetzt vonseiten der Linkspartei und der AfD im Kreishaus eingingen. Die Linke Siegen-Wittgenstein fordert ein Corona-Hilfspaket für Kinder aus Risikofamilien. Konkret: einen Corona-Aufschlag von 100 Euro für Empfänger von Sozialhilfe und Hartz IV. Isolation als Risikofaktor für psychische Störungen Außerdem soll geprüft werden, ob nicht abgerufene Leistungen aus dem Bildungs-...

  • Siegen
  • 27.05.21
LokalesSZ
In der Region warten sprichwörtlich Berge von Käferholz auf den Abtransport. Große Mengen des Baustoffes werden zu mittlerweile anziehenden Preisen nach China und in die Vereinigten Staaten exportiert.
2 Bilder

SZ-Interview mit Johannes Röhl
Trotz Borkenkäfer: Darum ist die Fichte auch in Zukunft wichtig

vö Bad Berleburg. Bauherren schütteln ungläubig mit dem Kopf: Baumaterial aus Holz ist rar geworden im Fachhandel, OSB-Platten, Kanthölzer und Zaunpfosten sind teilweise seit Wochen ausverkauft. Und wenn etwas zu bekommen ist, knacken die Preise gerade neue Bestmarken. Wie geht das, wenn man beim Blick aus dem Fenster in erster Linie eines sieht: Käferholz, das auf den Abtransport wartet. Johannes Röhl ist Forstdirektor der Wittgenstein-Berleburg’schen Rentkammer und verantwortet damit den...

  • Bad Berleburg
  • 04.05.21
LokalesSZ
Ernüchternd ist derzeit der Blick auf die Wälder – hier die Kalteiche mit der Autobahnbrücke am Landeskroner Weiher. Überall fällt das Holz. Auch geeignete Horstplätze werden knapper. In Altfichten brütet beispielsweise der Kolkrabe gern.
2 Bilder

Tiere leiden unter den Baumfällungen
So soll Großvögeln beim Horsten geholfen werden

goeb Siegen/Altenkirchen. Unsere Wälder sind zurzeit gar nicht wiederzuerkennen. Ganze Partien stehen in Trauer, sterben oder sind schon schütter, abgestorben, ein Abglanz früherer Zeiten, da alles noch im Saft stand. Drei Jahre mit viel zu wenig Regen und entsprechendem Insektenfraß haben das angerichtet. Auch im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein ist es zu einem Waldsterben in bisher nicht gekanntem Umfang gekommen. Jetzt ragen inmitten der Fällungen einzeln stehende Bäume auf. Was tun mit...

  • Siegen
  • 04.05.21
Lokales
SZ-Redakteur Dr. Andreas Göbel.

KOMMENTAR
Wem gehört der Wald?

Wer mal in England oder Wales gewesen ist, der weiß unser Bundeswaldgesetz zu schätzen. Wälder und Wiesen dürfen dort nur betreten werden, wenn entweder ein öffentliches Wegerecht besteht, oder das jeweilige Gelände als „Access Land“ explizit ausgewiesen ist. Der Spaziergang endet dort meistens am Stacheldraht. Bei uns erlaubt das Gesetz sowohl das Reiten als auch das Radfahren und Spazieren in den Wäldern, Näheres regeln die Landesgesetze. Es geht aber vergleichsweise liberal zu in den...

  • Siegen
  • 09.04.21
Lokales
Sonnenaufgang über die bewaldeten Berge des Ebbegebirges: Der Wald als prägendes Element der heimischen Landschaft wird sich langfristig verändern. Eine Homepage soll darüber informieren.

Sauerland-Tourismus
Neue Homepage mit allen Infos zum Umbau der Wälder

sz Olpe/Bad Fredeburg. Freizeitparks, Gaststätten, Biergärten, Schwimmbäder – vieles, was üblicherweise in der Freizeit Menschen anlockt, ist durch den Ausbruch der Corona-Pandemie gesperrt oder geschlossen. Doch ein Ort blieb stets verfügbar und erfreut sich einer stärkeren Nachfrage denn je: der Wald. Spaziergänger, Wanderer und Mountainbike-Fahrer treffen hier zusammen. Hier freilich spielt ein anderer Grund gegen Besuchsmöglichkeiten: Buchdrucker und Kupferstecher. Die Schädlinge haben ein...

  • Stadt Olpe
  • 08.04.21
Lokales
Marlon Ohms.

Fachgebiet landeseigener Forstbetrieb
Marlon Ohms neuer Chef für den Staatswald

sz Olpe. „Ich freue mich, dass das Forstamt mit Marlon Ohms seit Ende letzten Jahres wieder einen Leiter für das Fachgebiet Landeseigener Forstbetrieb hat“, erklärte Jürgen Messerschmidt, Leiter des Regionalforstamtes Kurkölnisches Sauerland, in einer Mitteilung. Das forstwissenschaftliche Studium absolvierte der 29-Jährige in Göttingen. Mit Beginn seines Vorbereitungsdienstes 2017 in Ostwestfalen ist er bereits beim Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen tätig. Nach bestandenem...

  • Stadt Olpe
  • 25.03.21
LokalesSZ
Im Moment verlaufen zahlreiche beliebte Wanderwege, wie etwa der „Kleine Rothaar“ bei Heiligenborn (im Bild), durch von Forstarbeiten gezeichnete Areale.

Wichtig für Tourismus in Wittgenstein
Waldwege schnell wieder reparieren

bw Bad Berleburg/Bad Laasphe/Erndtebrück. Waldwege sind nicht nur die Lebensadern der Forstwirtschaft, wie Johannes Röhl sie treffend bezeichnet, sondern auch Lebensadern der Naherholung und des Tourismus in der Region. Deshalb haben gerade die Wittgensteiner Kommunen ein großes Interesse, dass die Wege in einem guten Zustand sind und zum Wandern oder zum Radfahrern genutzt werden können. Für die Stadt Bad Berleburg ist eines klar, wie es Pressesprecher Timo Karl formuliert: „Die Sanierung der...

  • Wittgenstein
  • 22.03.21
LokalesSZ
Durch die massiven Forstarbeiten – hier nahe Zinse – haben auch die Waldwege stark gelitten. Auch ihre Instandsetzung wird eine immense Herausforderung.
2 Bilder

Zum Tag des Waldes
Die Wege sind so kaputt wie nach Kyrill

bw Wittgenstein. Das Bild Wittgensteins verändert sich radikal. Großflächig werden Waldgebiete abgeholzt, zahlreiche Hänge sind bereits kahl. Die Dürrejahre und der Borkenkäfer haben dem Forst zugesetzt. Deshalb äußerte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März ihre Hoffnung, „dass 2021 zu einem Jahr der Wiederaufforstung und Erholung unserer Wälder wird“. Das Land NRW will die Entwicklung vielfältiger und klimastabiler Mischwälder mit finanziellen und...

  • Wittgenstein
  • 21.03.21
LokalesSZ
In den Wäldern herrscht nach wie vor ein reger Lkw-Verkehr. Die abgestorbenen Fichten müssen vor Ort aufgearbeitet und anschließend abtransportiert werden. Das führt unweigerlich zu Problemen in den angrenzenden Wohngebieten.
2 Bilder

Abfuhr durch Wohngebiete sorgt für Ärger
Holztransporte: Hauberg bittet um Solidarität

thor Mudersbach/Brachbach. Er ist das größte Fitnessstudio der Region – und verlangt keinen Monatsbeitrag. Er ist ein gigantischer Freizeitpark – und man muss nicht Hunderte Kilometer anreisen. Er sorgt für gute Luft und ein gesundes Klima – und verlangt dafür keinen SUV-Verzicht. Der (Siegerländer) Wald gibt viel – und verlangt wenig. So war es seit Jahrzehnten und ist es noch. Doch in einer seiner größten Krisen erwarten der Wald und mit ihm seine Besitzer vielleicht zum ersten Mal in der...

  • Kirchen
  • 21.03.21
Lokales
Viel mehr Fachwissen zum Thema Wald kann man im AK-Land kaum auf einem Foto unterbringen. Nikolaus Graf von Hatzfeldt, Friedrich Freiherr von Hövel, Forstamtsleiter Michael Weber und Forstdirektor Dr. Franz Straubinger (v.l.) sind sich einig: Sie fordern, dass die Leistungen des Waldes für die Gesellschaft finanziell honoriert werden – und zwar schnell.

90 Prozent Umsatzeinbußen
Waldbesitzer rufen um Hilfe

damo Schönstein. Dass der Hilferuf ausgerechnet aus Schloss Schönstein kommt, mag auf den ersten Blick überraschen – aber den Waldbesitzern steht das Wasser mittlerweile bis zum Hals. Und das gilt nicht nur für viele Haubergsgenossenschaften, sondern eben auch für die großen Privatwaldbesitzer. „Wir haben Umsatzeinbußen von 90 Prozent“, sagt Nikolaus Graf von Hatzfeldt. Und Forstdirektor Franz Straubinger leitet daraus einen dringenden Appell der Waldbesitzer ab: „Wir sind in einer Situation,...

  • Wissen
  • 19.03.21
LokalesSZ
Friederike Klöckner will künftig in jeder Pflanzperiode, also im November und März, zur Pflanzaktion aufrufen. Die Initiatorin von Bergmischwald Siegerland und Waldvorsteher Gerhard Johnson dazu ein Aufforstungskonzept entwickelt.
2 Bilder

„Bergmischwald Siegerland“
Waldgenossenschaft Obernetphen startet Pflanzaktion

tile Netphen. Die Landschaft in Siegerland und Wittgenstein hat sich drastisch verändert. Wo einst üppige Wälder standen, bieten nun Kahlflächen vielerorts ein trostloses Bild. Etwa ein Viertel des heimischen Fichtenbestandes wird bald verschwunden sein, das sind über 10.000 Hektar geschädigter Wald. 5,5 bis 6 Millionen Festmeter mussten bisher wegen des Borkenkäfers eingeschlagen werden, ca. 5000 Hektar sind kahl. Und es wird noch schlimmer: „Wir stehen vor der dritten Welle“, sagt Manfred...

  • Netphen
  • 13.03.21
LokalesSZ
Die CDU Betzdorf hatte eingeladen, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte sich im Videochat zugeschaltet. Diskutiert wurde ein breites Portfolio an Themen.

Ministerin Julia Klöckner zu Gast im Videochat
„Bauern-Bashing ist unerträglich“

nb Betzdorf. Nachdem in der vergangenen Woche Jens Spahn virtuell zu Gast war, hatte die hiesige CDU am Donnerstagabend mit Julia Klöckner die Gesprächspartnerin aus dem Bundeskabinett in der Leitung. Auf Einladung der Landtags-Direktkandidaten Michael Wäschenbach und Dr. Matthias Reuber hatte sich die Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung aus Berlin „aufgeschaltet“ und unter den rund 40 Zuhörern fanden sich erwartungsgemäß zahlreiche Landwirte, die Vorsitzenden der Kreisbauernverbände...

  • Betzdorf
  • 05.03.21
  • 1
  • 2
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.