Waldzustand

Beiträge zum Thema Waldzustand

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Klein und Groß packte am Samstag auf der Martinshardt mit an, damit der neue Ferndorfer Mischwald die Borkenkäfer-Brache bald in Vergessenheit geraten lässt.
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Auf der Martinshardt
Mischwald wächst auf Borkenkäfer-Brache an

nja Ferndorf. Die „Saat“ geht auf, bildlich gesprochen. Am Samstag wurden auf der Martinshardt viele kleinere und auch schon größere Bäume in die Erde gepflanzt. Dort also, wo die Waldgenossen Ferndorf Hauberg A auf knapp 3 Hektar ihr Holz an den Borkenkäfer verloren haben. Wie berichtet, starteten die Genossen mit Unterstützung der SGV-Abteilung Ferndorf-Kreuztal einen Spendenaufruf, um gemeinsam dort einen vitalen Mischwald der Zukunft zu schaffen. Bislang gingen rund 18 000 Euro Spenden ein,...

  • Kreuztal
  • 07.12.20
  • 569× gelesen
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Matthias Grohs ist neuer Revierförster in Daaden – und natürlich hat der dem Daadener Vorzeigebaum, der Hüllbuche, schon einen Willkommensbesuch abgestattet.

37-jähriger Selbacher
Matthias Grohs ist neuer Revierförster in Daaden

damo Daaden. Wenn alle Menschen so ticken würden wie Matthias Grohs, dann könnten die Berufsinformationszentren dicht machen und die Berufsberater Arbeitslosengeld beantragen. Im dritten Schuljahr, mit gerade einmal neun Jahren, hat Grohs einen Aufsatz zum Thema „Mein Wunschberuf“ geschrieben. „Ich habe damals geschrieben, dass ich Förster werden will“, blickt Grohs zurück. Und im Gegensatz zu vielen Klassenkameraden, die am Ende doch nicht Baggerfahrer oder Feuerwehrmann geworden sind, hat er...

  • Daaden
  • 07.12.20
  • 638× gelesen
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Sogenannte „De-minimis-Beihilfen“ konterkarieren die Antragstellung der Stadt Bad Berleburg, die hinsichtlich der Bundeswaldprämie leer ausgehen könnte.

Bundeswaldprämie
Geht Bad Berleburg leer aus?

howe Bad Berleburg. Schnell Bewegung wollte die Bad Berleburger SPD-Fraktion jetzt bei der jüngsten Sitzung des Stadtrates in das Thema „Bundeswaldprämie“ bringen. Die sei ja vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf den Weg gebracht worden und da stelle sich nun die Frage, wann denn seitens des Rathauses Fördermittel beantragt würden. Dazu fragten die Sozialdemokraten auch, welche Flächen der städtische Waldbesitz sowie die Stiftung Streitwald insgesamt hätten. Die Anfragen...

  • Bad Berleburg
  • 01.12.20
  • 241× gelesen
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Von Borkenkäfern befallenes Holz, wie auf diesem Bild, muss umgehend aufgearbeitet werden, damit der Borkenkäfer und seine Brut keine Chance haben, die nebenan stehenden, noch gesunden Bäume zu befallen.

Waldgenossenschaft Breitenbach
Borkenkäfer-Fichten sofort aufarbeiten

kalle Breitenbach. Die Breitenbacher Waldgenossen sind – wie alle Waldbauern – vom unheilvollen Borkenkäfer betroffen. Ganze Waldstücke liegen in dem kleinen Siegener Stadtteil flach. Die Waldarbeiter, Holzrücker, Holzkutscher und die Sägewerker haben Hochkonjunktur. Für die Dienstleister rollt der Rubel. Betriebe aus diesen Branchen sind wegen der guten Auftragslage schwer zu finden. Ob in zwei Jahren überhaupt noch eine Fichte auf dem 130 Hektar großen Areal der Genossenschaft steht, ist...

  • Siegen
  • 04.09.20
  • 737× gelesen
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Sturm „Sabine“ hat im Februar viele geschwächte Fichten umgeworfen. Danach haben Waldgenossenschaften überall versucht, das Schadholz aufzuarbeiten, konnten aber – auch wegen Corona – die Arbeiten nicht zu Ende bringen. Der Borkenkäfer, der jetzt wieder aus seinem Winterquartier krabbelt, hat vermutlich leichtes Spiel. Das Foto zeigt einen ehemaligen Fichtenbestand im Insbachtal zwischen Grund und Allenbach.

Milliarden der Tiere werden ihr Werk fortsetzen
Borkenkäfer kennt kein Kontaktverbot

ihm Siegen. Für diese Woche ist wunderbares Frühlingswetter angesagt – die Waldbesitzer und Förster in Siegerland und Wittgenstein hören’s mit Grausen. Denn das merkt auch der Borkenkäfer. Temperaturen über 16 Grad sind für den schlimmsten Fichtenschädling, den Buchdrucker, das Signal zum Schwärmen. Der Käfer beginnt dann sein zerstörerisches Werk, denn er hat weder Kontaktverbot noch Ausgangssperre. 300 000 Käfer pro HektarDas Borkenkäfer-Monitoring des Landesbetriebs Wald und Holz hat...

  • Siegen
  • 06.04.20
  • 3.934× gelesen
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Blick von Anlage Nummer 4 des Hilchenbacher Windparks in Richtung Kirchhundem-Heinsberg: Das Erscheinungsbild der heimischen Wälder wird sich wohl weiter verändern.
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Dürre, Borkenkäfer und fallende Holzpreise in heimischen Wäldern
Neues Jahr, alte Probleme

cs Vormwald. „Willkommen im waldreichsten Kreis Deutschlands“, begrüßte Diethard Altrogge am Donnerstagmorgen mit einem breiten Lächeln die Runde, die sich anlässlich der Jahrespressekonferenz in den Räumlichkeiten des Regionalforstamtes Siegen-Wittgenstein in Vormwald eingefunden hatte. Dem leitenden Forstdirektor war angesichts der SZ-Berichterstattung – das Kreisgebiet hatte seinen Titel denkbar knapp vor dem Landkreis Regen in Bayern verteidigt – ein Stein vom Herzen gefallen. Rasch kamen...

  • Hilchenbach
  • 30.01.20
  • 720× gelesen
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Der Käfer hat in Feudingen alles ratzekahl gefressen. Hier im Bad Laaspher Stadtwald sind die Fichten nicht mehr zu retten.

Rat informiert sich über Waldzustand
„Fallen nicht in ein tiefes Loch“

howe Bad Laasphe. So düster das Bild des Bad Laaspher Stadtwalds auch gezeichnet sein mag: Die Köpfe steckten am Dienstagabend in der Sitzung des Rates Forstdirektor Manfred Gertz vom Regionalforstamt sowie Center-Forst-Chef Henning Graf von Kanitz nicht in den Sand. 200 000 Festmeter Holz warten noch auf ihre Aufarbeitung in Wittgenstein, die Preise seien „nicht zum Totlachen“. Man bewege sich am Rande der Kostendeckung, erläuterte Manfred Gertz. Und dennoch: „Der Wald ist nicht ganz weg, er...

  • Bad Laasphe
  • 20.11.19
  • 193× gelesen
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Viele dieser Bäume in der Nähe des Kunstwerks „Goldenes Ei“ sind bereits gestorben, die Borkenkäfer haben ihr Unwesen getrieben. Lange dürften die Nadelgewächse nicht mehr stehenbleiben. Denn selbst die scheinbar gesunden Fichten sind befallen.
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Borkenkäferbefall hat unumkehrbare Folgen
Düstere Aussichten für den Wittgensteiner Wald

tika Bad Berleburg. Der Wald in Wittgenstein ist wie ein schwerkranker Patient. Die Ärzte kämpfen mit aller Macht um sein Leben, doch letztlich geht es nur darum, seine verbleibende Zeit so erträglich wie möglich zu gestalten. Es ist nichts mehr zu retten, das wissen die Ärzte. Und der Patient weiß es auch. Die Ärzte machen daraus kein Geheimnis – und legen den Angehörigen den Zustand schonungslos offen. Nur ist der Patient eben der Wald, die Ärzte sind die Förster – und die Angehörigen sind...

  • Bad Berleburg
  • 20.08.19
  • 1.666× gelesen
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