Wisent-Projekt

Beiträge zum Thema Wisent-Projekt

LokalesSZ
Es gibt zahlreiche Aufnahmen des Wisents in seinem neuen „Wirkungskreis“ im Westerwald. Inzwischen ist er vor allem parallel zur A3 unterwegs.

Wittgensteiner Wisent im Westerwald aufgetaucht
Wärmebild- und Wildtierkameras zeigen „Fernwanderer“

nb/vc Dierdorf/Montabaur/Bad Berleburg. Das ist mal ein Fernwanderer der besonderen Art: Im Westerwald treibt sich seit einigen Wochen ein Wisent herum, der aus der Wittgensteiner Herde stammt. Rund 150 Kilometer hat der Kavenzmann damit zurückgelegt. Allerdings sorgt der Bulle in seinen neuen Gefilden für Ärger: Das Tier beschädigt junge Bäume und Hochsitze und zu einer Begegnung zwischen einem Auto und dem gewaltigen Wildrind. Bejagt werden dürfen Wisente nicht. Mehrere Aufnahmen von...

  • Bad Berleburg
  • 18.11.21
LokalesSZ
Die Wisente leben im Rothaargebirge weiterhin frei – so wie hier bei Kühhude. Die Zaun-Übergangslösung ist vom Tisch.

Entscheidung aus Düsseldorf
Wisente werden nicht eingezäunt

vö Latrop/Düsseldorf. Rolle rückwärts im nordrhein-westfälischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz: Die Wisente werden definitiv nicht eingezäunt – auch nicht übergangsweise, bis eine Entscheidung über den Fortgang des Auswilderungsprojektes gefallen ist. Das berichtete das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben aktuell. Den Bericht bestätigte Ministeriums-Sprecher Christian Fronczak auf Anfrage: „Zur Befriedung der unterschiedlichen Interessen im...

  • Bad Berleburg
  • 13.10.21
Lokales
Jörg Sonneborn (l.), Chef der Förderer, überreichte die 10 000-Euro-Spende an Bernd Fuhrmann, den 1. Vorsitzenden des Trägervereins.

Förderer nehmen Fahrt auf
Wisent-Verein übergibt 10 000 Euro Spende

vö Wingeshausen. Dass das Vereinsleben vielerorts seit eineinhalb Jahren nur auf Sparflamme gekocht wird, ist der Corona-Pandemie geschuldet. Viele Aktivitäten waren wegen der enormen Beschränkungen schlichtweg nicht möglich. Dennoch: Auch auf Abstand lassen sich Projekte und Ideen verwirklichen. Und es kommt unter dem Strich immer etwas dabei heraus. Den Beweis trat aktuell der Wisent-Förderverein an, der sich mit einem neu gewählten Vorstand frisch formiert hatte. Besagter Vorstand...

  • Bad Berleburg
  • 07.09.21
LokalesSZ
Die frei lebenden Wisente – diese Aufnahme entstand bei Kühhude – beschäftigen bereits zum zweiten Mal den Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

Rechtsstreit geht in die nächste Runde
Wisent-Verein zieht erneut vor den BGH

vö Bad Berleburg/Karlsruhe. Der Wisent-Trägerverein gibt sich im Kampf um und für die frei lebenden Wisente im Rothaargebirge nicht geschlagen. Was sich bereits nach der Verhandlung vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamm vom 15. Juli andeutete, ist jetzt beschlossene Sache: Der Verein legt gegen das Urteil Revision ein – auf der Basis eines Vorstandsbeschlusses vom Dienstag. Entsprechende SZ-Informationen bestätigte Dr. Michael Emmrich, Presseprecher des Wisent-Projektes, am Dienstagabend auf...

  • Bad Berleburg
  • 04.08.21
LokalesSZ
SZ-Redakteur Martin Völkel.

PRO: Wisent-Projekt
Wichtiges Projekt nicht kaputt machen

Das Urteil des Oberlandesgerichtes ist nicht vom Himmel gefallen, ihre Tendenz hatten die Richter bereits in der Verhandlung im Mai angedeutet. Klar ist: Wenn es denn tatsächlich erneut zum Bundesgerichtshof nach Karlsruhe geht, werden die Waldbauern aus Oberkirchen das mit jeder Menge Rückenwind tun. Die Frage ist nur, ob dies gleichbedeutend sein muss mit dem Ende eines Projektes, das weit über die Bad Berleburger Stadtgrenzen hinaus viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Oder ob nicht...

  • Siegen
  • 15.07.21
LokalesSZ
SZ-Redakteur Andreas Goebel.

KONTRA: Wisent-Projekt
Etikettenschwindel von Anfang an

„Frei geboren“ lautet der Titel eines britischen Abenteuerfilms von 1966 über die Wildnis Kenias. Löwen streifen durch die unendliche Steppe Ostafrikas. Die „Wisent-Wildnis“, ein Begriff, den sich nur Marketingexperten haben ausdenken können, hat mit Wildnis in etwa so viel zu tun wie Sportrasen mit Orchideenwiese. Bei uns streifen die Wisente durch Wirtschaftswälder. Das ist Etikettenschwindel. Die Wildnis Europas ist bis auf ganz wenige Reste in den Abruzzen, in den Pyrenäen, in Slowenien und...

  • Siegen
  • 15.07.21
Lokales
Dürfen sich Wisente auch in Zukunft in freier Natur – wie hier in Kühhude – ausleben? Die Zukunft der Herde hängt zum einen vom Gerichtsurteil am Donnerstag und zum anderen vom Gutachten der Tierärztlichen Hochschule Hannover ab.

Oberlandesgericht Hamm entscheidet über die Klagen
Wisent-Projekt vor wegweisenden Wochen

vö Bad Berleburg. Es besteht kein Zweifel: Nach zähen Jahren mit Diskussionen, Kritik, juristischen Auseinandersetzungen und intensivem Ringen steht das Wittgensteiner Wisent-Projekt vor wegweisenden Entscheidungen: Zunächst hat das Oberlandesgericht (OLG) für Donnerstag, 15. Juli, eine Entscheidung über die Klagen der beiden Waldbauern Georg Feldmann-Schütte und Hubertus Dohle angekündigt. Die Oberkirchener wollen juristisch erreichen, dass die frei lebenden Wisente im Rothaargebirge ihre...

  • Bad Berleburg
  • 13.07.21
LokalesSZ
Das Gutachten vergrößert die Chancen auf einen Verbleib der Wisente.

SZ hat Einblick in Gutachten
Wisent-Projekt: Tendenz zur Fortsetzung erkennbar

vö Bad Berleburg. Dieses Papier hat das Zeug dazu, das Wittgensteiner Wisent-Projekt über die Freisetzungsphase hinaus langfristig zu sichern. Allerdings unter deutlich veränderten Rahmenbedingungen. „Das Projekt hat großes Potenzial, dem Arterhalt zu dienen“, heißt es in dem mit Spannung erwarteten Gutachten zum Artenschutz-Projekt „Wisente im Rothaargebirge“. Besagtem Gutachten, das der Kreis Siegen-Wittgenstein in Auftrag gegeben hat, kommt eine Schlüsselfunktion zu, ob die Wisente im...

  • Bad Berleburg
  • 16.06.21
Lokales
Das Urteil fällt erst im Sommer, vor dem Oberlandesgericht in Hamm deutet sich aber an, dass das Wisent-Projekt in Wittgenstein vor dem Aus steht.
3 Bilder

Oberlandesgericht Hamm
Zukunft der Wisente hängt wohl vom Gutachten ab

vö Hamm/Wittgenstein. Es könnte eng werden für die freilebenden Wisente in Wittgenstein. Der Senat des Oberlandesgerichts Hamm deutete in der mündlichen Anhörung in der juristischen Auseinandersetzung um die Herde am Donnerstagnachmittag an, dass der Faktor Zeit gegen den Wisent-Trägerverein sprechen könnte. Konkret müssten die beiden klagenden Waldbauern auf Schmallenberger Seite nicht mehr ohne weiteres dulden, dass die Wisente ihre Wälder betreten. Gutachten mit Schlüsselfunktion für Zukunft...

  • Wittgenstein
  • 27.05.21
LokalesSZ
Die freilebenden Wisente im Rothaargebirge sind am Donnerstag erneut Gegenstand einer Gerichtsverhandlung am OLG Hamm.
2 Bilder

Jörg Sonneborn steht fürs Wisent-Projekt
Naturschutzaspekt steht über allem

vö Wingeshausen.  Die Augen der Wisent-Fans und der Kritiker des Projektes sind am Donnerstag (13 Uhr) nach Hamm gerichtet – mal wieder. Das dortige Oberlandesgericht (OLG) verhandelt die Klage der beiden Oberkirchener Waldbauern Hubertus Dohle und Georg Feldmann-Schütte gegen den Wisent-Trägerverein. Die Sauerländer wollen juristisch durchsetzen, dass die freilebenden Tiere ihre Wälder nicht mehr betreten dürfen. Beide Parteien waren sich bereits vor dem Bundesgerichtshof (BGH) begegnet, die...

  • Bad Berleburg
  • 27.05.21
Lokales
Über die Zukunft des seit Jahren umstrittenen Artenschutzprojektes „Wisente im Rothaargebirge“ soll noch im Verlauf des Jahres 2021 eine abschließende Entscheidung herbeigeführt werden.

Entscheidung noch im Jahr 2021
Gutachten zu Perspektiven des Wisent-Projektes vor Abschluss

sz Bad Berleburg. Über die Zukunft des seit Jahren umstrittenen Artenschutzprojektes „Wisente im Rothaargebirge“ soll noch im Verlauf des Jahres 2021 eine abschließende Entscheidung herbeigeführt werden. Das ist das Ergebnis einer (Video-)Konferenz, in der am vergangenen Donnerstag u.a. die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, der Landräte des Hochsauerlandkreises, des Kreises Olpe und des Kreises Siegen-Wittgenstein, die Bürgermeister der Städte Bad Berleburg und...

  • 20.05.21
LokalesSZ
Die Wisente im Rothaargebirge sind Gegenstand eines Schreibens der Dorfgemeinschaft Latrop an NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser.

Dorfgemeinschaft schreibt an NRW-Umweltministerin
Latrop lehnt Wisente vehement ab

vö Latrop/Bad Berleburg. Zehn Tage vor der nächsten Verhandlung um die freilebenden Wisente im Rothaargebirge vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamm gehen die Dorfgemeinschaft und der Verkehrsverein Latrop erneut in die Offensive: In einem Schreiben an NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser fordern die Latroper unter Federführung des 1. Vorsitzenden Ulrich Lutter Garantien ein. Garantien dafür, dass es nicht zu Sperrungen von Wanderwegen im Bereich Latrop kommt und dafür, dass das geplante...

  • Bad Berleburg
  • 18.05.21
Lokales
Die Verantwortlichen des Wisent-Trägervereins ziehen eine positive Jahresbilanz – was das Schaugehege bei Wingeshausen anbetrifft.

Wisent-Verein zieht positive Bilanz
Trotz langer Schließung 31.000 Besucher

sz Bad Berleburg. Auch für den Wisent-Verein stand das Jahr 2020 zum Teil im Zeichen der Corona-Pandemie. Das hatte einige Einschränkungen zur Folge. Dennoch zieht Bernd Fuhrmann als Vorsitzender des Vereins eine positive Bilanz. „Es war sehr bedauerlich, dass die Menschen für einen längeren Zeitraum nicht in das Besucherareal kommen konnten. Auch im Naturerlebniszentrum konnten wir viele Angebote wegen der Kontaktbeschränkungen nicht aufrechterhalten, und schließlich war die...

  • Bad Berleburg
  • 14.03.21
LokalesSZ
Wisente fressen Buchenrinde. Das ist nichts Neues. Allerdings sind die Schäden laut Wissenschaft bei weitem nicht mit denen zu vergleichen, die Wildschweine, Rehe oder Hirsche anrichten.

Waldbesitzer werden entschädigt (mit Kommentar)
Rotwild und Wildschweine richten mehr Schäden als Wisente an

howe Bad Berleburg. Bürgermeister und Trägervereins-Chef Bernd Fuhrmann hatte es einmal in einem Interview gesagt – nämlich dass die Region aktuell andere Probleme und viel immensere Schäden durch die Käferkalamitäten hat als irgendwelche Rinden-Schälungen durch Wisente. In der Tat rücken die bei allem Borkenkäfer-Ungemach in den Hintergrund, wenngleich sich die Gerichte auf höchster Instanz weiterhin mit der Thematik auseinandersetzen. Fakt ist: Der Wisent-Trägerverein hat nach den ersten...

  • Bad Berleburg
  • 27.02.21
Lokales
Die Abstandsregel ist klar: Verschwindet ein Wisent beim Anpeilen hinter dem Daumen, reicht der menschliche Abstand zu den Tieren aus.
2 Bilder

Einschätzungen von Biologin Kaja Heising
So viel Abstand sollten Menschen zu den Wisenten halten

howe Bad Berleburg. Die Wiederansiedlung von Wisenten im Rothaargebirge ist längst zum Politikum geworden. Seit ein paar Sauerländer Waldbauern den Wisent-Trägerverein wegen der Schälschäden in deren Privatwald verklagt haben, hat es die Thematik inzwischen bis an den Bundesgerichtshof geschafft. Eine Entscheidung, das Projekt zu beenden und die frei lebenden Wisente wieder einzufangen, will offenbar niemand treffen. So hat sich zuletzt NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser eingeschaltet und...

  • Bad Berleburg
  • 26.02.21
LokalesSZ
Wenn es nach den Waldbauern aus Oberkirchen geht, haben die Wisente zumindest in ihren Wäldern keinen Zutritt.

Nächste Runde im Streit um Wisente
OLG Hamm verhandelt am 27. Mai

vö Hamm/Bad Berleburg. Gleich zu Beginn des neuen Jahres hat die Wisent-Diskussion schon wieder mächtig Fahrt aufgenommen: Bis das Gutachten vorliegt, das letztlich über eine Fortführung oder Beendigung des in Europa einzigartigen Artenschutzprojektes entscheiden soll, will NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser die eigentlich frei lebenden Wisente in einem Übergangsgatter bei Latrop unterbringen (die Siegener Zeitung berichtete mehrfach). Latrop sieht Vertrauensmissbrauch Gegen die Pläne...

  • Bad Berleburg
  • 26.01.21
Lokales
Die Sauerländer Nachbarn aus Latrop machen kein großes Geheimnis daraus, was sie vom Wittgensteiner Wisent-Projekt halten. Ulrich Lutter (3. v. l.), Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, hat dies aktuell in einem weiteren Schreiben an NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser zu Papier gebracht (Archivbild).

Umweltministerin kontaktiert
Latrop sieht Vertrauensmissbrauch

sz/vö Latrop. Die Dorfgemeinschaft Latrop meldet sich zu Wort – und zwar nicht irgendwo, sondern in einem weiteren Schreiben an Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. Adressaten des von Ulrich Lutter, dem Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Latrop, unterzeichneten Schreibens sind außerdem Dr. Karl Schneider, Landrat des Hochsauerlandkreises, und der neue Schmallenberger Bürgermeister Burkhard König. Das Thema liegt auf der Hand: Es geht – einmal mehr – um die Wisente und „die...

  • Bad Berleburg
  • 18.01.21
LokalesSZ
Leben die Wisente im Rothaargebirge auch im Winter noch in freier Wildbahn oder hinter dem zwei Meter hohen Zaun des Übergangs-Geheges? Eventuell starten im Januar die Bauarbeiten in der Nähe des Schmallenberger Ortsteils Latrop.

Streit zwischen Wittgenstein und Hochsauerland
Wisent-Zaun: Bau ab Januar?

vö Düsseldorf/Latrop. Es kommt Bewegung in den Wisent-Kompromiss: Das nordrhein-westfälische Umweltministerium hatte Anfang des Jahres vorgeschlagen, die freilebende Herde in einem Übergangs-Gehege unterzubringen, bis das wohl alles entscheidende Gutachten vorliegt, auf dessen Basis entschieden werden soll, ob das Wisent-Projekt im Rothaargebirge eine Zukunft hat oder nicht. Befürworter und Gegner des Artenschutz-Projektes stehen sich nach wie vor in ziemlich festgefahrenen Fronten gegenüber....

  • Bad Berleburg
  • 18.11.20
LokalesSZ
In der mit 300 Besuchern sehr gut gefüllten Schmallenberger Stadthalle machten rund 70 Einwohner aus Latrop ihrem Unmut über das Übergangs-Areal für die Wisente in der Nähe ihrer Ortschaft Luft.
2 Bilder

Wisent-Projekt: Mit Ursula Heinen-Esser (CDU) ist ein Stopp nicht zu machen
Ministerin zeigt ganz klare Kante

vö Schmallenberg. Der Beifall für Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) fiel höflich, aber nicht euphorisch aus. Aus gutem Grund: Denn den Wunsch, den ein Großteil der rund 300 Besucher offenkundig in die Schmallenberger Stadthalle mitgebracht hatte, wollte die Christdemokratin nicht erfüllen: „Wir nehmen die Meinungen, Stimmungen und Bedenken definitiv mit, aber wir werden das Wisent-Projekt hier heute nicht begraben.“ Wie es mit dem „anerkannten Artenschutzprojekt“...

  • 26.02.20
Lokales
Das Wisent-Projekt hat offenbar in vielerlei Hinsicht zwei Seiten. Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser nimmt vor ihrem Besuch in Schmallenberg an Aschermittwoch alle Beteiligten in die Pflicht.  Foto: Archiv

Wisent-Artenschutzprojekt
Umweltministerin will „eine einvernehmliche Lösung“

sz/vö Schmallenberg/Bad Berleburg. Zum Artenschutzprojekt des Trägervereins Wisent-Welt-Wittgenstein findet auf Einladung der Stadt Schmallenberg am kommenden Mittwoch, 26. Februar (17 Uhr), in Schmallenberg eine Erörterung zur weiteren Entwicklung des Projekts statt. Das teilte das NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz am Dienstag mit. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) wird an dem Termin teilnehmen. Im Vorfeld des Treffens bezieht die Ministerin...

  • Bad Berleburg
  • 19.02.20
LokalesSZ
Ein Verkehrsschild unterhalb des Albrechtsplatzes, das sinnbildlich für den Konflikt des Wisent-Projektes steht. Wenn es nach der Schmallenberger Stadtvertretung geht, gibt es für die Herde nur noch eine Richtung – weg aus dem Sauerland. Foto: Martin Völkel

Schmallenberger lehnen Kompromiss ab
Resolution fordert Stopp des Wisent-Projektes

vö Schmallenberg/Bad Berleburg. Kompromissbereitschaft beim Wittgensteiner Nachbarn sieht anders aus: Die Schmallenberger Stadtvertretung erteilte der Übergangslösung mit einem 18 Kilometer langen Zaun um die frei lebende Herde in ihrer Sitzung am Donnerstagabend eine deutliche Absage und beschloss – bei drei Enthaltungen der Grünen-Fraktion – eine Resolution, die den sofortigen Stopp des Wisent-Projektes zum Ziel hat. Und zwar ungeachtet der Kompromiss-Lösung, die aktuell auch durch die...

  • Bad Berleburg
  • 31.01.20
LokalesSZ
Katja Wiese – hier mit Landrat Andreas Müller (l.) und Johannes Röhl, 3. Vorsitzender des Wisent-Trägervereins, – ist Geschäftsführerin der Naturschutzorganisation Naturefund. Im SZ-Interview bezog sie deutlich Position für das Projekt.

Interview mit Naturefund
„Welt-Projekt in Bad Berleburg“

vö Bad Berleburg/Wiesbaden. Obwohl die Geschäftsführerin ihre heftige Erkältung nicht verbergen konnte, war es Katja Wiese am Freitag eine Herzensangelegenheit, persönlich beim Jahres-Pressegespräch des Wisent-Trägervereins im Bad Berleburger Bürgerhaus dabei zu sein. Sie ist Geschäftsführerin der in Wiesbaden beheimateten Naturschutzorganisation Naturefund, die das Wisent-Projekt ab sofort als Sponsor mit 50 000 Euro jährlich unterstützt. Damit ist es dem Verein gelungenen, die durch den...

  • Bad Berleburg
  • 21.01.20
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