Wisentprojekt

Beiträge zum Thema Wisentprojekt

Lokales
Der Wisent-Verein möchte das Urteil nicht akzeptieren und prüft, ob er weitere Schritte einleiten kann.

Urteil im Wisent-Prozess (mit Pro und Kontra)
Forstwirte müssen Schäden nicht dulden

sz Wingeshausen/Hamm. Zwei Forstwirte aus Schmallenberg sind nicht mehr dazu verpflichtet, Beeinträchtigungen ihres Eigentums zu dulden, die von Wisenten ausgehen, die im Rothaargebirge ausgewildert worden waren. Das hat der 5. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm in zwei am Donnerstag verkündeten Urteilen entschieden.  Zur Begründung hat der Senat laut Mitteilung des OLG im Wesentlichen ausgeführt, dass die klagenden Forstwirte von dem zum Zweck der Auswilderung und Erhaltung von Wisenten im...

  • Bad Berleburg
  • 15.07.21
Lokales
Dürfen sich Wisente auch in Zukunft in freier Natur – wie hier in Kühhude – ausleben? Die Zukunft der Herde hängt zum einen vom Gerichtsurteil am Donnerstag und zum anderen vom Gutachten der Tierärztlichen Hochschule Hannover ab.

Oberlandesgericht Hamm entscheidet über die Klagen
Wisent-Projekt vor wegweisenden Wochen

vö Bad Berleburg. Es besteht kein Zweifel: Nach zähen Jahren mit Diskussionen, Kritik, juristischen Auseinandersetzungen und intensivem Ringen steht das Wittgensteiner Wisent-Projekt vor wegweisenden Entscheidungen: Zunächst hat das Oberlandesgericht (OLG) für Donnerstag, 15. Juli, eine Entscheidung über die Klagen der beiden Waldbauern Georg Feldmann-Schütte und Hubertus Dohle angekündigt. Die Oberkirchener wollen juristisch erreichen, dass die frei lebenden Wisente im Rothaargebirge ihre...

  • Bad Berleburg
  • 13.07.21
Lokales
Das Urteil fällt erst im Sommer, vor dem Oberlandesgericht in Hamm deutet sich aber an, dass das Wisent-Projekt in Wittgenstein vor dem Aus steht.
3 Bilder

Oberlandesgericht Hamm
Zukunft der Wisente hängt wohl vom Gutachten ab

vö Hamm/Wittgenstein. Es könnte eng werden für die freilebenden Wisente in Wittgenstein. Der Senat des Oberlandesgerichts Hamm deutete in der mündlichen Anhörung in der juristischen Auseinandersetzung um die Herde am Donnerstagnachmittag an, dass der Faktor Zeit gegen den Wisent-Trägerverein sprechen könnte. Konkret müssten die beiden klagenden Waldbauern auf Schmallenberger Seite nicht mehr ohne weiteres dulden, dass die Wisente ihre Wälder betreten. Gutachten mit Schlüsselfunktion für Zukunft...

  • Wittgenstein
  • 27.05.21
Lokales
Über die Zukunft des seit Jahren umstrittenen Artenschutzprojektes „Wisente im Rothaargebirge“ soll noch im Verlauf des Jahres 2021 eine abschließende Entscheidung herbeigeführt werden.

Entscheidung noch im Jahr 2021
Gutachten zu Perspektiven des Wisent-Projektes vor Abschluss

sz Bad Berleburg. Über die Zukunft des seit Jahren umstrittenen Artenschutzprojektes „Wisente im Rothaargebirge“ soll noch im Verlauf des Jahres 2021 eine abschließende Entscheidung herbeigeführt werden. Das ist das Ergebnis einer (Video-)Konferenz, in der am vergangenen Donnerstag u.a. die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, der Landräte des Hochsauerlandkreises, des Kreises Olpe und des Kreises Siegen-Wittgenstein, die Bürgermeister der Städte Bad Berleburg und...

  • 20.05.21
LokalesSZ
Wisente fressen Buchenrinde. Das ist nichts Neues. Allerdings sind die Schäden laut Wissenschaft bei weitem nicht mit denen zu vergleichen, die Wildschweine, Rehe oder Hirsche anrichten.

Waldbesitzer werden entschädigt (mit Kommentar)
Rotwild und Wildschweine richten mehr Schäden als Wisente an

howe Bad Berleburg. Bürgermeister und Trägervereins-Chef Bernd Fuhrmann hatte es einmal in einem Interview gesagt – nämlich dass die Region aktuell andere Probleme und viel immensere Schäden durch die Käferkalamitäten hat als irgendwelche Rinden-Schälungen durch Wisente. In der Tat rücken die bei allem Borkenkäfer-Ungemach in den Hintergrund, wenngleich sich die Gerichte auf höchster Instanz weiterhin mit der Thematik auseinandersetzen. Fakt ist: Der Wisent-Trägerverein hat nach den ersten...

  • Bad Berleburg
  • 27.02.21
Lokales
Die Abstandsregel ist klar: Verschwindet ein Wisent beim Anpeilen hinter dem Daumen, reicht der menschliche Abstand zu den Tieren aus.
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Einschätzungen von Biologin Kaja Heising
So viel Abstand sollten Menschen zu den Wisenten halten

howe Bad Berleburg. Die Wiederansiedlung von Wisenten im Rothaargebirge ist längst zum Politikum geworden. Seit ein paar Sauerländer Waldbauern den Wisent-Trägerverein wegen der Schälschäden in deren Privatwald verklagt haben, hat es die Thematik inzwischen bis an den Bundesgerichtshof geschafft. Eine Entscheidung, das Projekt zu beenden und die frei lebenden Wisente wieder einzufangen, will offenbar niemand treffen. So hat sich zuletzt NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser eingeschaltet und...

  • Bad Berleburg
  • 26.02.21
LokalesSZ
Wenn es nach den Waldbauern aus Oberkirchen geht, haben die Wisente zumindest in ihren Wäldern keinen Zutritt.

Nächste Runde im Streit um Wisente
OLG Hamm verhandelt am 27. Mai

vö Hamm/Bad Berleburg. Gleich zu Beginn des neuen Jahres hat die Wisent-Diskussion schon wieder mächtig Fahrt aufgenommen: Bis das Gutachten vorliegt, das letztlich über eine Fortführung oder Beendigung des in Europa einzigartigen Artenschutzprojektes entscheiden soll, will NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser die eigentlich frei lebenden Wisente in einem Übergangsgatter bei Latrop unterbringen (die Siegener Zeitung berichtete mehrfach). Latrop sieht Vertrauensmissbrauch Gegen die Pläne...

  • Bad Berleburg
  • 26.01.21
LokalesSZ
Die IUCN hat den Wisent von der Kategorie 3 („gefährdet“) auf Kategorie 2 („potenziell gefährdet“) heruntergestuft – eine gute Nachricht auch für das Berleburger Artenschutzprojekt.
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Schutz der Art macht sich bezahlt
Wisente nur noch "potenziell gefährdet"

bw Bad Berleburg. Für die Wisent-Artenschützer in ganz Europa und damit natürlich auch für das Projekt in Wittgenstein ist es eine Bestätigung für ihre Arbeit: Die Weltnaturschutzunion IUCN hat den Wisent von der Kategorie 3 („gefährdet“) auf Kategorie 2 („potenziell gefährdet“) heruntergestuft. Die Zahl der frei lebenden Wisente sei von 1800 im Jahr 2003 auf 6200 im vergangenen Jahr gestiegen. Zu ihnen gehören eben auch die 25 frei lebenden Tiere im Rothaargebirge. Rigorose Schutzmaßnahmen...

  • Bad Berleburg
  • 11.12.20
LokalesSZ
Ein Vorwurf der beiden Kritiker: Am Projekt werde lediglich aus touristischen Gründen festgehalten, der Artenschutz spiele keine Rolle.

Heftige Attacke gegen Wisent-Verein
Verantwortlichen wird Zweckentfremdung vorgeworfen

vö Bad Berleburg. Berechtigte Fragestellungen oder einfach nur schmutzige Wäsche, die von interessierter Seite gewaschen werden soll? Der Trägerverein Wisent-Welt-Wittgenstein sieht sich erneut mit massiven Vorwürfen konfrontiert, die allerdings nicht irgendwo in den Raum gestellt werden, sondern sowohl dem NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, als auch dem Bundesamt für Naturschutz vorliegen.Spannend wird es beim Blick auf die beiden Absender: zum einen Uwe...

  • Bad Berleburg
  • 21.09.20
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