Zweiter Weltkrieg

Beiträge zum Thema Zweiter Weltkrieg

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Familie Bröcher Weihnachten 1944, Tochter Elfriede, heute Kost, in der hinteren Reihe rechts. Ihr Vater erlebte das Christfest 1945 nicht mehr, er wurde erschossen.
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Drei Senioren berichten von ihrem Weihnachten 1945
„Es gab ja nichts, aber Essen war da und der Frieden“

sp Helberhausen/Olpe/Wilnsdorf. Vor 75 Jahren, im Mai 1945, endete in Deutschland und in Europa der Zweite Weltkrieg. Geliebte Menschen waren verwundet, gefallen, vermisst oder in Gefangenschaft. Häuser waren zerstört, die Not war groß. Fast an allem mangelte es. Nur wenige Monate später feierten die Menschen das erste Weihnachten nach sechs Jahren Krieg. Mit der SZ sprachen zwei Männer und eine Frau darüber, wie sie das Fest 1945 erlebten. Kirche aus alten Brettern gebautFünf Jahre war...

  • Siegen
  • 25.12.20
  • 680× gelesen
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Als ähnlich idyllisch wie das verschneite Ferndorf wird Gerhard Krumm das Dorf empfunden haben, durch das er Weihnachten 1944 gelaufen ist – und trotz Krieg kurz Freundlichkeit erfuhr.

Weihnachten 1944 war anders
Mitten im Horror des Krieges Freundlichkeit erlebt

sz Niederdreisbach. SZ-Leser Gerhard Krumm berichtet von einem besonderen Weihnachtsfest im letzten Kriegsjahr 1944. Weihnachten 1944, ein Fest, das anders war, als ich es bisher kannte. Ich wuchs in einem behüteten Elternhaus mit vier Geschwistern auf. Die Erinnerung an Heiligabend und auch an die Weihnachtstage der Kinderzeit verbindet sich heute noch mit einer gelösten, feierlichen Atmosphäre, mit Geborgenheit und Wärme, mit Frieden und Freude. Aber von alledem spürte ich an diesem letzten...

  • Siegen
  • 23.12.20
  • 155× gelesen
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Regina Hilgendorff, Robin Schmerer und Rolf Schmerer (v. l.) haben das Buch „Zufall oder Fügung?“ über die Kriegserlebnisse des früheren Bad Berleburger Bürgermeisters Adolf Schmerer neu aufgelegt.

"Zufall oder Fügung" neu aufgelegt
Geschichten, die an Wunder grenzen

lh Bad Berleburg. „Am Anfang mussten wir den Papa dazu überreden, seine Geschichten nicht nur zu erzählen, sondern auch aufzuschreiben“, sagt Regina Hilgendorff und erinnert sich an die gemeinsame Zeit mit ihrem Vater zurück. Bevor Adolf Schmerer 1975 in Bad Berleburg zum Bürgermeister gewählt wurde und sich in seinen 25 Jahren Amtszeit um die Stadt und ganz Wittgenstein verdient gemacht hatte, gehörte auch er zu den Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg ihr Land verteidigen mussten. Schon als...

  • Bad Berleburg
  • 08.12.20
  • 625× gelesen
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Im Februar 1948 bekommt ein Kommandant der alliierten Streitkräfte als Geschenk eine hölzerne Anerkennung. William Frederick Kalis schießt damals einen Hirsch, der in Berleburg eine Ernte vernichtet hat.

Februar 1948 in Bad Berleburg: Wer erinnert sich?
Holzhirsch an englischen Kommandanten übergeben

howe Bad Berleburg. Die Zeilen per E-Mail erhielt Stadtarchivarin Rikarde Riedesel von der Drehkoite aus Girkhausen. Dorthin hatte sich der Südafrikaner Colin Kalis gewandt, der darauf hofft, dass sich in Bad Berleburg noch jemand an seinen 1990 verstorbenen Vater William Frederick Kalis erinnert. Der war von 1939 bis 1945 Captain der alliierten Streitkräfte und als solcher nach dem Krieg eine Zeit lang in Berleburg stationiert. Hirsch ruinierte ErnteWas Colin Kalis berichtet, klingt spannend:...

  • Bad Berleburg
  • 17.11.20
  • 290× gelesen
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"Explosiver" Fang: Ein Angler hat eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg aus der Sieg gezogen. Symbolbild: Archiv

Bei Scheuerfeld
Angler fischt Granate aus der Sieg

sz Scheuerfeld. Einen solchen „Fisch“ hat man nicht alle Tage an der Leine: Ein Angler fischte bei Scheuerfeld eine Sprenggranate aus der Sieg. Das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg wurde in die Hände des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz gegeben. Von dort erfolgte laut Mitteilung der Polizei eine fachgerechte Entsorgung der 7,5 Zentimeter messenden Granate. Auch über 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges tauchen immer wieder Hinterlassenschaften aus dieser Zeit auf. In diesem...

  • Betzdorf
  • 16.11.20
  • 3.581× gelesen
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Nachdem sie ein Gesteck und drei Kerzen beim Mahnmal am Berlebach abgelegt hatten, verlasen Schüler der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein die Namen der 54 jüdischen Nazi-Opfer aus Berleburg.
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Pogrom-Gedenken
Wittgensteiner erinnern an 9. November 1938

sz Bad Berleburg/Bad Laasphe/Erndtebrück. Auch wenn die Corona-Pandemie das Pogrom-Gedenken in diesem Jahr deutlich komplizierter als gewohnt machte, fanden in allen drei Wittgensteiner Kommunen am Montag dennoch Veranstaltungen statt, um vor Ort an die Vorgänge vor 82 Jahren – am 9. November 1938 – zu erinnern. Der Rahmen war durch die notwendigen Beschränkungen kleiner, aber den Anfang machte wie immer Erndtebrück. Grundschule und Realschule wechseln sich in der Gestaltung des Gedenkens ab,...

  • Bad Berleburg
  • 10.11.20
  • 230× gelesen
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Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung verlegte Künstler Gunter Demnig die Stolpersteine in Herdorf, gleicht acht davon (plus Kopfstein) an der Hellerstraße.
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Zwölf Stolpersteine in Herdorf
"Auf grausamste Art ermordet"

thor Herdorf. Es ist so eine Sache mit der Erinnerungskultur in Herdorf. Zwar wird gerne auf die alte Hütten- und Bergbautradition an der Heller verwiesen, darüber stolpern wird man beim Rundgang durchs Städtchen aber nicht. Vieles, zu vieles, ist verschwunden, um diesen Teil der Geschichte bei jüngeren Generationen tatsächlich im Bewusstsein zu verankern. Zwölf Stolpersteine verlegtUnd doch kann, darf und muss ab sofort in Herdorf gestrauchelt werden – auch wenn es sich dabei um ein düsteres...

  • Herdorf
  • 28.10.20
  • 583× gelesen
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Marie Daub mit ihren Eltern, 1927.

Weiteres Euthanasie-Schicksal in Herdorf
Stolperstein für Marie Daub

sz Herdorf. Zuletzt hatte allen voran Carsten Trojan den Herdorfer Schicksalen nachgespürt, die mit der Euthanasie der Nazis so schrecklich endeten. Am 28. Oktober sollen nun Stolpersteine für die Opfer verlegt werden, die meisten davon für die Geschwister Dendel. Nach der Berichterstattung über die Nachforschungen hat sich eine weitere tragische Lebensgeschichte aufgetan, nämlich die von Marie Daub, geboren am 26. Oktober 1896 in Herdorf, ermordet am 30. Oktober 1944 in der Anstalt Kaufbeuren....

  • Herdorf
  • 02.10.20
  • 264× gelesen
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Das harte Licht der LED-Taschenlampe erhellt die Koksöfen, mit denen der fünfgeschossige Stahlbetonbau „geheizt“ wurde.
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Bunker an der Burgstraße
Ein dunkles Kapitel in Siegens Stadtgeschichte

ch Siegen. Ein düsterer Ort. Es riecht muffig, Regenwasser tröpfelt hörbar durch die undicht gewordene, meterdicke Decke die Treppe des Hochbunkers an der Burgstraße hinab. Erst geht es in den Keller der 1940 auf dem Siegberg errichteten Anlage; das harte Licht der LED-Taschenlampe erhellt die Koksöfen, mit denen der fünfgeschossige Stahlbetonbau „geheizt“ wurde, fällt kurz auf das Notstromaggregat. „Acht, zehn Stunden konnten die Systeme am Laufen gehalten werden, länger nicht“, sagt Katrin...

  • Siegen
  • 28.09.20
  • 6.178× gelesen
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Alfred Fissmer, Ehrenbürger der Stadt Siegen.

Ambivalentes Verhältnis zum Nationalsozialismus
Wer war Alfred Fissmer?

ch Siegen. Das wird nicht einfach. Die Kommunalpolitik der Krönchenstadt muss sich morgen mit dem einstigen Oberbürgermeister Alfred Fissmer und dessen Rolle in der NS-Zeit auseinandersetzen – und darüber entscheiden, ob die nach ihm benannte Anlage unterhalb der Nikolaikirche eine Namensänderung erfahren soll oder eben nicht. Diese Entscheidung wäre der Schlusspunkt zu einem Bürgerantrag, die Anlage wegen der Verstrickungen Fissmers doch bitteschön umzubenennen. Sie wurde vor zwei Jahren vom...

  • Siegen
  • 22.06.20
  • 174× gelesen

Neueste Bildergalerien zum Thema

Lokales
Vor 75 Jahren begannen die Arbeiten zum Bau der Kapelle in der Beismicke. Der damalige Pfarrer von Neuenkleusheim, Moritz Strawe, ließ sie als Zeichen der Dankbarkeit bauen, weil das Dorf von den Unbilden des Kriegs nur wenig spüren musste. Fotos: privat
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Vor 75 Jahren mit dem Bau begonnen
Steingewordenes Zeichen des Dankes

win Neuenkleusheim Wer sich der Waldkapelle in der Beismicke nähert, hört bei Windstille schon lange, bevor er das kleine Gotteshaus erblickt, Glocken. Drei an der Zahl sind es, sie werden vom Überlauf der abgesoffenen Grube „Schwarz-Rot-Gold“ angetrieben und haben schon unzählige Menschen bei Besinnung und Gebet begleitet. Für die Menschen aus Neuenkleusheim und den umliegenden Dörfern, aber auch vielen regelmäßigen Besucher aus weiterer Umgebung ist die Kapelle in der Beismicke ein begehrter...

  • Stadt Olpe
  • 30.05.20
  • 279× gelesen
Lokales
Ilse Rosenkranz, damals Lenz, als junge Frau. Bei Kriegsende war sie 24.

75 Jahre Kriegsende
„Wir wussten nicht, wie es weiterging, aber wir waren sehr erleichtert“

dach Biersdorf. Mit 17 hat man noch Träume, würde Peggy March später einmal singen. Als Ilse Rosenkranz, damals noch Lenz, 17 war, stand der Welt noch ihre bis dato größte Katastrophe bevor: der zweite der zerstörerischen Weltkriege. Vor 75 Jahren kapitulierte Hitler-Deutschland vor den alliierten Streitkräften. Eine Zäsur, deren Nachwirkungen bis heute spürbar sind. Ilse Rosenkranz, heute 99 Jahre alt, war damals 24, ein junge Frau. Sie lebte im Elternhaus in Biersdorf, in der Mühle. „Ich war...

  • Daaden
  • 10.05.20
  • 344× gelesen
Kultur
Knuffke (Theo Trebs) ist zurück, zur großen Freude von Bubu (Andreas Warmbrunn) und Onkel (Jonathan Berlin). Und wie ein Jahr zuvor springen er und Onkel gemeinsam vom Zehnmeterbrett.

TV-Kritik: "Die Freibadclique" im Ersten
Die vor die Hunde gehen

ciu Baden-Baden. Der Sprung vom Turm steht für etwas: für Zusammenhalt und Unerschrockenheit, für den Glauben daran, es trotz allem zu schaffen. In der Zweierformation im Stil des US-Kampffliegers „Lightning“, aber am Ende auch allein. Denn von der „Freibadclique“ ist nach dem Krieg im Grunde nur „Onkel“ (den Jonathan Berlin mit enormer Intensität darstellt) geblieben. Aufgerieben zwischen Freund und Feind – und doch erst am Anfang seines Erwachsenenlebens. Dabei zuzuschauen, wie in dem Film...

  • Siegen
  • 08.05.20
  • 356× gelesen
Kultur
Eine große Liebe: Walter Proska (Jannis Niewöhner) und Wanda (Malgorzata Mikolajczak) in Florian Gallenbergers Siegried-Lenz-Verfilmung "Der Überläufer".

TV-Kritik: Siegfried-Lenz-Verfilmung "Der Überläufer" im Ersten
Großes Fernsehen mit Jannis Niewöhner

bö Hamburg. Lange keinen (TV-)Film mehr gesehen, der einen so schnell und tief ins Geschehen reinzieht. Man ist im heimischen Wohnzimmer fast versucht, nach den Mücken zu schlagen, die den Soldaten in den letzten Tagen von Weltkrieg Nummer Zwei die jämmerlichen Lebensumstände noch schwerer machen. In der Sumpflandschaft im polnisch-deutschen Nirgendwo belauern und ermorden sich zwischen Baumfragmenten Wehrmachtssoldaten und Partisanen. Sie sind sinnlose Opfer, deren blutiges Ende von manchen...

  • Siegen
  • 08.04.20
  • 5.011× gelesen
KulturSZ-Plus
Volker Dützer erzählt im Interview mit der SZ, wie er zum Schreiben gekommen ist, und gibt Einblicke in sein neuestes Werk "Die Unwerten".

Westerwälder Autor Volker Dützer mit neuem Buch: „Die Unwerten“
Gegen das Vergessen

fb Gehlert.  Meist treffe ich mich zu Interviews mit den Gesprächspartnern persönlich. Manchmal in einem Café oder - im Fall von bildenden Künstlerinnen oder Künstlern - im Museum oder in einer Galerie. In Zeiten der Covid-19-Pandemie folgt auch das journalistische Arbeiten anderen Regeln und führt auch den studentischen Praktikanten ins Home Office. Der Auftrag aus der Redaktion: lesen. Nicht irgendein Buch, sondern den neuen Roman von Volker Dützer, „Die Unwerten“ (Gmeiner-Verlag), um dann...

  • Siegerland
  • 22.03.20
  • 316× gelesen
Kultur
Während Lena Gräfin von Mahlenberg (Maria Furtwängler) den drohenden Untergang noch zu verdrängen versucht, macht sie der französische Kriegsgefangene François Beauvais (Jean-Yves Berteloot) auf die nahende Katastrophe aufmerksam.

TV-Kritik: "Die Flucht" auf 3sat
Maria Furtwängler beeindruckt tief

ciu Mainz. Auch eine gute Zeit nach der Erstausstrahlung packt einen der breit angelegte Spielfilm „Die Flucht“ (Freitag, 20.15 Uhr, 3sat) immer noch. Für die Menschen, von denen hier erzählt wird, geht es um Leben und Tod – ob sie fliehen oder bleiben. Die Last der Verantwortung ruht allein auf den schmalen Schultern der jungen Gräfin Lena. Deren Welt zerbricht inden letzten Monaten eines sinnlosen Krieges. Ihr bleibt der Auftrag, die Ihren zu retten. Westwärts, in einem Treck durch Schnee und...

  • Siegen
  • 13.03.20
  • 644× gelesen
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Mit einer stillen Kranzniederlegung haben am Dienstag über 20 Erndtebrücker den Opfern des Bombenangriffs auf die Edergemeinde am 10. März 1945 – also vor exakt 75 Jahren – am Ehrenmal auf dem Friedhof „Ederfeld“ gedacht.
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75. Jahrestag der Bombardierung
Zeichen einer friedlichen Zukunft

tika Erndtebrück. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Erndtebrück ein Ort der Verwüstung, des Schreckens und der Trauer. Das Dorf war damit gewissermaßen ein Spiegel eines ganzen Landes, das sich zwölf Jahre lang durch Hass, Hetze und sinnlose Gewalt hatte leiten lassen. Gerade die letzten Monate und Tage des verheerenden Krieges waren in der Edergemeinde besonders grausam. Denn den traurigen Höhepunkt erreichte der Ort am 10. März 1945 – vor exakt 75 Jahren also. Die Alliierten griffen...

  • Erndtebrück
  • 12.03.20
  • 158× gelesen
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Auf dem alten Friedhof in Kaan-Marienborn wurde am Samstag den Opfern der Bombardierung gedacht. Regen, Wind und Dunkelheit sorgten dafür, dass sich die Zusammenkunft schnell auflöste. Dieses Foto entstand einen Tag später.

Gedenken an die Opfer der Bombardierung von Kaan
Extremen nicht auf den Leim gehen

sos Kaan-Marienborn. Ein Jubiläum, das keinen Grund zum Feiern liefert. Am Samstag jährte sich die Bombardierung auf Kaan-Marienborn zum 75. Mal. 29 Menschen starben am 1. Februar 1945, als die Alliierten ihre Sprengkörper abwarfen. Solche Erinnerungen tun weh, doch gerade deshalb ist es wichtig, immer wieder daran zu erinnern und der Opfern zu gedenken. Aus diesem Grund lädt der SPD-Ortsverein Siegen-Stadt jedes Jahr an diesem Tag auf den alten Friedhof in Kaan-Marienborn ein. Der Himmel war...

  • Siegen
  • 01.02.20
  • 167× gelesen
Lokales
Dr. Michaela Vidláková wurde als Sechsjährige mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert.

Dr. Vidláková berichtet über ihre Zeit im KZ Theresienstadt
Aus Michaela wurde „Nummer 539“

roh Neunkirchen. Dr. Michaela Vidláková (geb. Lauscherova in Prag) saß selbstbewusst aufrecht und dabei heiter entspannt vorne im vollbesetzten Neunkirchener Otto-Reiffenrath-Haus. Sie vermittelte etwas von der Beharrlichkeit und Entschlossenheit, mit der sie ihr Leben meistert. Dabei durfte die 1936 in Prag geborene Jüdin nur zwei Jahre eine glückliche Kindheit verleben. Nach der Annexion des Sudetenlandes und der "Rest-Tschechei" durch die deutsche Wehrmacht 1938/39 wurde alles anders. Im...

  • Neunkirchen
  • 23.01.20
  • 639× gelesen
Lokales

Holocaust-Zeugin spricht

sz Neunkirchen. Als eine der letzten Holocaust-Überlebenden kommt Dr. Michaela Vidláková aus Prag am Mittwoch, 22. Januar, um 19 Uhr nach Neunkirchen ins Otto-Reiffenrath-Haus. Auf Einladung des SPD-Gemeindeverbands Neunkirchen und über den Kontakt mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Siegerland wird sie über ihre Erlebnisse und Erfahrungen im Ghetto Theresienstadt berichten. Anschließend steht sie für Gespräche mit den Besuchern zur Verfügung. Bereits am Vormittag...

  • Neunkirchen
  • 11.01.20
  • 674× gelesen
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Bürgermeister Steffen Mues hielt die Gedenkrede am Dicken Turm.
6 Bilder

Stilles Gedenken an den 16. Dezember 1944
Bomben auf Siegen: 348 Tote

mir Siegen. Der 16. Dezember 1944 hat selbst 75 Jahre danach nichts an Bedeutung für Siegen und die Siegener verloren. Der Großangriff auf die Krönchenstadt mit 53 000 Brand- und mehr als 500 Sprengbomben brachte 348 Menschen den Tod, binnen weniger Minuten war Siegen zu 80 Prozent zerstört. Mit einem „Stillen Gedenken“ am Dicken Turm würdigte die Siegener Öffentlichkeit gestern das Geschehene, der Bürgermeister und seine beiden Stellvertreter legten im farbig ausgeleuchteten Gedenkraum im Turm...

  • Siegen
  • 16.12.19
  • 993× gelesen
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Am Sonntag fanden etliche Veranstaltungen im Kreis statt, im Rahmen derer der Opfer der beiden Weltkriege gedacht wurde.
16 Bilder

Volkstrauertag
Erinnern an die Opfer der Weltkriege

sos Gosenbach. 81 Grabkreuze, zwei gusseiserne Platten und ein Sarkophag erinnern in Gosenbach an die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Die Ausmaße des Leids können jedoch kaum mit der bloßen Präsenz von Gedenkstätten wie der des Kreises Siegen-Wittgenstein nachvollzogen werden. So fanden am Sonntag im gesamten Kreis etliche Veranstaltungen statt, um der Toten zu gedenken. Sinnlos ihr Leben verlorenGroßväter, Väter, Onkel, Brüder starben in den beiden Weltkriegen; viele Familien...

  • Siegen
  • 17.11.19
  • 420× gelesen
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