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Diabetes sportlich bekämpfen

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Zusammen macht es mehr Spaß: Freunde und Angehörige können Menschen mit Typ-2-Diabetes zum Sport motivieren. Foto: djd/Abbott 2021

Ob Laufen, Radeln, Kraftsport, Gymnastik oder Schwimmen: Regelmäßige Bewegung hält Menschen jeden Alters fit, stärkt die Gesundheit und tut der Seele gut. Ganz besonders gilt dies aber für Menschen mit Typ-2-Diabetes. Laut verschiedener Studien kann ein Mix aus Alltagsaktivität und gezieltem Training die Manifestation des Diabetes hinauszögern oder sogar verhindern und bei bereits Betroffenen den Langzeitzucker senken. Doch trotz allen Wissens um die positiven Effekte fällt es vielen schwer, dies im Alltag allein umzusetzen.Deutlich größer ist die Motivation hingegen, wenn Familie und Freunde mitziehen. So belegen Studien, dass Menschen mit Diabetes den ärztlichen Therapieempfehlungen bei aktiver Unterstützung aus dem nahen sozialen Umfeld um circa 27 Prozent besser nachkommen. Freunde und Familienmitglieder stärken die Erkrankten nicht nur mental, sondern erhöhen auch den Spaßfaktor beim Therapiebaustein „Sport“ enorm. Geeignet ist beispielsweise gemeinsames Walken, Tanzen oder Gymnastik. Ideen für gesellige Unternehmungen mit Aktivanteil können etwa ein Spaziergang nach dem Kaffeeklatsch, eine Erlebnis-Radtour mit Picknick oder eine Runde mit dem Tretboot vor dem Grillabend am See sein.Ein wichtiger Tipp für Neu- und Wiedereinsteiger: Vor Beginn eines sportlichen Hobbys sollte mit dem behandelnden Arzt gesprochen werden. Diabetologe Dr. Schubert-Olesen erklärt: „Jede Form der Bewegung hat eine Auswirkung auf den aktuellen Glukosespiegel. Deshalb muss dieser vor, während und nach dem Training kontrolliert werden, um zum Beispiel die Insulintherapie anzupassen.“ djd

Mit Ruhe und Gemütlichkeit

Rund ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch im Schlaf. Grund genug, sich darüber Gedanken zu machen, wie der Ruheraum gestaltet ist und was es zu verbessern gibt. Grundsätzlich gilt: Ein Schlafzimmer ist zum Schlafen da – also am besten alles verbannen, was nach Arbeit aussieht. Dazu zählen etwa Schreibtisch, Staubsauger, Bügelbrett oder Wäschekörbe. Wenn das aus Platzgründen nicht geht und ein Homeoffice-Platz im Schlafzimmer benötigt wird, hilft eine optische Abtrennung.

Helles Licht ist gut für die Gemütsverfassung, aber nicht für den Schlaf. „Vorhänge sind nicht nur ein Sicht- und Sonnenschutz, sie machen einen Raum auch wohnlicher. Also eine gute Möglichkeit, im Schlafzimmer Akzente zu setzen und die Schlafdauer zu verlängern“, erklärt die Expertin Anja Wittig. Genauso hinderlich für einen guten Schlaf wie Tageslicht ist das Licht von Smartphones und Tablets. Deshalb die elektronischen Geräte abends abschalten oder den Nachtmodus aktivieren. Im Schlafzimmer sollten 16 bis 18 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent herrschen. Jeder Mensch „produziert“ im Laufe einer Nacht einen halben Liter Flüssigkeit durch Atmen und Schwitzen. Deshalb ist es wichtig, mehrmals am Tag fünf bis zehn Minuten gegenüberliegende Fenster oder Türen zu öffnen. So kann die Feuchtigkeit entweichen. Wer gut schlafen will, braucht Ruhe. Wenn nötig, kann man Ohrenstöpsel nutzen oder die Fenster schließen, um den Straßenlärm zu reduzieren.

Auch bei Modernisierungen lassen sich Lärmquellen reduzieren. Wohnungen, aus denen die Mieter gerade ausgezogen sind, lassen sich standardmäßig modernisieren. Waschmaschinen können zum Beispiel nur noch im Keller aufgestellt werden. In älteren Gebäuden ist es allerdings wirtschaftlich wie baulich kaum machbar, alle konstruktionsbedingten Schallübertragungen in den Griff zu bekommen. Umso wichtiger ist, dass Nachbarn Rücksicht aufeinander nehmen.

Und nicht zuletzt die Wahl der Matratze oder des Lattenrostes ist entscheidend. Wie heißt es so schön: Wie man sich bettet, so liegt man. djd