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Natürliches Flair

Holz lässt sich im Freiluftwohnzimmer vielfältig verwenden

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Vom Terrassenboden bis zur Grundstücksbegrenzung: Das natürliche Baumaterial Holz macht im Garten immer eine gute Figur. Foto: djd/GD Holz/www.photostudio3.de

Holz zählt zu den ältesten Baumaterialien, die der Mensch nutzt. Und dieser Werkstoff ist nie aus der Mode gekommen. Ganz im Gegenteil: Aus der Gartengestaltung und Möblierung ist der nachwachsende Rohstoff nicht wegzudenken. Vom Terrassenboden über bequeme Sitzmöbel und Bänke bis hin zur Grundstücksbegrenzung setzt Holz natürliche und behagliche Akzente.

Schon die Optik und Haptik des Naturmaterials wertet jede Terrasse auf. Vorausgesetzt, die Hausbesitzer haben sich für eine Holzart entschieden, die für den Außenbereich geeignet ist. Schließlich sind hier die Anforderungen an Robustheit und Witterungsbeständigkeit besonders hoch. Eine gute Wahl stellen sowohl heimische Nadelhölzer wie Lärche oder Douglasie als auch tropische Hölzer wie Ipé oder Bangkirai dar. Dabei lohnt sich stets eine Beratung durch erfahrene Profis, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Auch Verbundwerkstoffe – NFC (Natural Fibre Composite) oder WPC (Wood Polymer Composites) genannt – sind aufgrund ihrer Materialeigenschaften sehr beliebt: Sie verbinden Vorteile von Holz mit einer verbesserten Dauerhaftigkeit und reduziertem Pflegeaufwand. Beim Kauf im Holzfachhandel können Gartenbesitzer sicher sein, dass beim Import alle Regularien eingehalten werden. Ein neuer Terrassenboden bildet die Basis für mehr Freude am Außenbereich – doch erst mit hochwertigen Möbeln, vom Liegestuhl bis zur Sitzgarnitur mit ausziehbarem Tisch, wird es richtig gemütlich. „Für noch mehr Behaglichkeit lässt sich die Gartenfläche optisch strukturieren, etwa mit Rosenbögen oder einer schattenspendenden Pergola“, erklärt Thomas Goebel, Geschäftsführer des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel (GD Holz).

Sein Tipp: Rankgitter, Holzpaneele oder Flechtzäune können als Sichtschutz für Privatsphäre auf der Terrasse sorgen. Sie sind außerdem mobil und lassen sich für etwas optische Abwechslung jedes Jahr anders aufstellen. Hochbeete und Pflanzkübel aus Holz runden das elegant-behagliche Erscheinungsbild des Freiluftwohnzimmers ab. Eine Holzhütte zum Abstellen der Gartengeräte und des Rasenmähers darf ebenso wenig fehlen wie ein Sandkasten oder Spielturm für den Nachwuchs. Im Holzhandel gibt es dazu wahlweise Konstruktionsholz oder fertige Produkte und Bausätze, die sich unkompliziert montieren lassen. djd 

Strand und Pool für Wildbienen im Garten

Nicht jede Wildbiene verweilt gerne im Insektenhotel. Die meisten brauchen vielmehr ein Stückchen Strand, um glücklich zu sein. Wie bitte?

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät, den Wildbienen eine sonnige Sandfläche im Garten zu schaffen. Denn die meisten Arten dieser Insektengruppe nisten im Boden. Auch ein Stück totes Holz oder ein Haufen mit Gehölzresten dient den Wildbienen als Lebensraum. Wer insektenfreundlich gärtnern möchte, sollte außerdem an einen kleinen Pool für die Tiere denken. Die Wasserstellen dienen den Insekten zum Trinken.

Der BUND empfiehlt, am besten eine flache Schale regelmäßig aufzufüllen und Steine oder etwas Holz reinzulegen. Diese dienen den Insekten als Lande- und Trinkstellen. Denn schwimmen wollen sie in dem kleinen Bienen-Pool eher nicht. dpa