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Energie

Zwei wesentliche Faktoren

Fassadendämmung: Eine energetische Sanierung lohnt sich nicht nur für die Mieter

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Die von Fachhandwerkern ausgeführte Fassadendämmung zahlt sich für Vermieter und Mieter gleichermaßen aus. Foto: djd/Sto

Eine Familie berichtet ganz konkret über die Auswirkungen – und die sind enorm.Können Mieter wirklich spüren, ob die Fassade ihres Hauses gedämmt ist oder nicht? Yvonne Fuchs kann aus eigener Erfahrung von einem ungedämmten Altbau berichten: „In unserer alten Wohnung hatten wir im Winter fast immer einen leichten Zug“, schildert die IT-Fachfrau.„Wenn man an der Wand entlang ging, spürte man die Kälte. Im Winter war es morgens superkalt in der Wohnung.“ Heute bewohnt sie mit ihrem Ehemann Marc und dem gemeinsamen Sohn ein frisch saniertes Einfamilienhaus in Freiburg-Tiengen. Die Raumtemperatur ist konstant, im Sommer kühl und im Winter „einige Grad höher“ als in der alten Wohnung. Familie Fuchs ist überzeugt: Das Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) fördert ein angenehmes Raumgefühl und verbessert das Wohngefühl. Zudem haben die Mieter das Glück, dass sich ihr Vermieter bei der energetischen Sanierung für ein Dämmsystem mit integrierter Lüftungsanlage entschieden hat. „So haben wir immer frische Luft im Haus“, sagt Yvonne Fuchs. 

Den größten Nutzen spürt die Familie im Geldbeutel. Die Nebenkosten sind deutlich niedriger als bei einer nicht gedämmten Immobilie. Der Vermieter Paul Ehrlich hatte die sanierungsbedürftige Immobilie vor zwei Jahren als Rendite-Objekt gekauft. Mit dem Energieberater Jürgen Scherer entschied er, ein sogenanntes Effizienzhaus 85 anzustreben. Das heißt: Das sanierte Gebäude verbraucht heute 15 Prozent weniger Energie als ein vergleichbarer Neubau. Dafür erstattete die KfW-Bank pro Wohneinheit 30 Prozent der Sanierungskosten. Im gemieteten Haus der Familie Fuchs wurden Fassade, Dach und Keller gedämmt sowie neue Fenster, eine neue Heizung sowie die Lüftungsanlage eingebaut. Weil die Stadt Freiburg ökologische Bauvorhaben bezuschusst, fiel die Wahl auf entsprechende Materialien, die mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ausgezeichnet sind.

Beim Oberputz achtete die Familie auf ein Produkt, das den Befall durch Mikroorganismen auf natürliche Weise hemmt und dabei ohne Löse- und Filmschutzmittel auskommt. Vermieter Ehrlich ist mit dem Resultat zufrieden: „Nicht nur ökologisch, sondern auch aus praktischen Gründen: Dämmsysteme dieser Art sind robust, nicht brennbar und sorgen für einen guten Schallschutz. Die Spachtelmasse und das verwendete Vlies im Innenraum beugen Schimmel vor und können sehr leicht überarbeitet, also ausgebessert und gestrichen werden.“ djd