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KFZ-Stellen-Spezial-Werkstätten

KI und E-Mobilität

KFZ-Mechatroniker: Ein Job mit Abwechslung

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Der Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers mit dem Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik bietet viele Möglichkeiten, die eigenen Talente einzubringen. Foto: Adobe Stock

Die Experten der Bundesagentur für Arbeit beschreiben wichtige Details des Berufsbildes.In unserem heutigen Stellen Spezial zum Thema „Werkstätten“ stellen wir einmal den Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers mit dem Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik näher vor. Im Allgemeinen warten Kraftfahrzeugmechatroniker mit dem Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik Fahrzeuge, die zur Beförderung von maximal neun Personen bestimmt sind. Sie prüfen die fahrzeugtechnischen Systeme, führen Reparaturen aus und rüsten die Fahrzeuge mit Zusatzeinrichtungen, Sonderausstattungen und Zubehörteilen aus.Nach 3,5-jähriger Ausbildung können Kraftfahrzeugmechatroniker mit dem Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik in Reparaturwerkstätten oder bei Herstellern von Kraftwagen ihre berufliche Karriere weiterführen. Dabei versprechen gerade auch die Trends der Branche abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder. Hier ein Überblick, den die Experten der Bundesagentur für Arbeit zusammengestellt haben:

- 3-D-Druck im Fahrzeugservice: „Additive Fertigungsverfahren (3-D-Druck) sind für den Prototypenbau bereits im Einsatz, nun erobert diese Technik auch die Anfertigung von Ersatzteilen“, so die Experten der Agentur für Arbeit. „3-D-Druck ermöglicht die Herstellung dreidimensionaler Objekte auf der Grundlage digitaler Informationen durch das schichtweise Auftragen von Materialien. Für den Fahrzeugservice bedeutet dies, dass Ersatzteile wie Benzinleitungen oder Elemente des Kühl- oder Heizsystems sowohl schneller als auch kostengünstiger zur Verfügung stehen.“ Darüber hinaus können im Handel nicht mehr erhältliche Teile individuell gedruckt werden, z.B. für die Oldtimerreparatur. Um für diese Entwicklung gerüstet zu sein, müssen sich Fachkräfte mit der neuen Technik vertraut machen.

- Künstliche Intelligenz (KI) im Kfz-Bereich: Bei Autos, Lkws und Bussen geht der Trend von Assistenzsystemen über teilund hochautomatisiertes Fahren hin zu vollautomatisierten Fahrzeugen, die mit selbstlernenden Technologien ausgestattet sind. „Dank Künstlicher Intelligenz sollen KI-Computer künftig in der Lage sein, auch komplexe Verkehrssituationen zu erkennen und situationsgerecht zu entscheiden. Allerdings dürften erst ab etwa 2040 Autos am Markt angeboten werden, die völlig autonom im Stadtverkehr, auf Landstraßen und Autobahnen fahren können. Für die Kraftfahrzeugbranche bedeutet diese Entwicklung ein hohes Maß an Innovations- und Weiterbildungsbereitschaft.“

- Herausforderung Elektromobilität: „Deutschland will zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität werden: Autos und Busse, Nutzfahrzeuge und Züge, Fahr- und Motorräder, Schiffe und kleinere Flugzeuge sollen künftig mit elektrischer Energie angetrieben werden – mit Batterie oder Brennstoffzelle. Ziel ist es, den Verkehrssektor energieeffizienter, klima- und umweltverträglicher zu gestalten.“ Es muss zudem in den Ausbau erneuerbarer Energien, sowie in die Entwicklung neuer Batteriesysteme investiert werden, um eine umweltfreundliche Produktion solcher Elektrofahrzeuge zu gewährleisten. Elektromobilität wird seitens der Bundesregierung durch den Umweltbonus und Steuervergünstigungen, aber auch durch umfassende Zuschüsse zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur gefördert. „Diese Entwicklung erfordert qualifizierte Fachkräfte, die beispielsweise mit Hochvoltsystemen in Elektrofahrzeugen umgehen können.“ sz