Anzeige
Schöner wohnen

Für gemütliche Augenblicke

Für gemütliche Augenblicke Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen

Wenn es schnell warm werden soll: Ein Heizkamin erwärmt den Raum in kurzer Zeit. Foto: djd/AdK/www.kachelofenwelt.de/Gutbrod

OFENTYPEN: Welche Modelle welche Räume besonders aufwerten können

Die Feuerstellen lassen sich problemlos an gut gedämmte, moderne Wohnräume und Häuser anpassen.

Ein Kachelofen gilt als Sinnbild für Gemütlichkeit. Beim Bauen, Renovieren und Umgestalten von Häusern und Wohnungen haben moderne Feuerstätten einen hohen Stellenwert. Heizen mit Holz verleiht dem Raum ein außergewöhnliches Ambiente und ist umweltschonend: Der nachwachsende Rohstoff Holz ist ein natürlicher und CO₂-neutraler Energieträger. Bei Ofentypen gibt es eine große Vielfalt, für jeden Geschmack und jede Wohnsituation ist etwas dabei.

Die Feuerstellen lassen sich ebenso an gut gedämmte, moderne Wohnräume und Häuser anpassen. Eine Übersicht.

- Der Kachelofen bietet eine anhaltende Heizleistung mit gesunder Wärme und zusätzlich durch die großen Scheiben eine meditative Feuer-Atmosphäre.

- Der Grundofen mit seiner lang währenden, gleichmäßigen Heizleistung ist der Urtyp des Kachelofens. Deshalb ist er als Dauerheizung geeignet.

- Der Warmluft-Kachelofen entwickelt seine Heizleistung in sehr kurzer Zeit und spendet damit schnell behagliche Wärme. Die Raumluft wird im Inneren des Kachelofens erwärmt und über Öffnungen wieder in den Raum geleitet.

- Der Heizkamin erwärmt schon nach kurzer Zeit das Zimmer - im Wesentlichen durch warme Luft und durch die Strahlungswärme, die über die Sichtscheibe abgegeben wird.

- Der Kaminofen steht für moderne Lagerfeuerromantik und ist variabel integrierbar. Er sorgt platzsparend für schnelle Wärme, lässt sich flexibel in kleineren Wohnungen installieren und kann beim Umzug mitgenommen werden.

- Der Kachelherd gilt als ideale Verbindung von Kochen, Backen und Heizen in einem System. Er kann in die Einbauküche integriert werden und verleiht der Küche einen besonderen Charme.

- Mit dem offenen Kamin kommen Menschen auf ihre Kosten, die das ursprüngliche Feuererlebnis suchen: beim faszinierenden Flammenspiel, dem Prasseln des Feuers und dem Geruch des Holzbrandes.

- Der Pelletofen heizt wirtschaftlich und komfortabel mit Pellets, dies sind Presslinge aus getrockneten Holzspänen oder Waldrestholz. Er nimmt mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent eine Spitzenposition bei effizienter Heiztechnik ein. Es gibt staatliche Fördermöglichkeiten.

- Ein Gaskamin sorgt für Flammen-Romantik und Wärme auf Knopfdruck. Gas-Kachelöfen, -Heizkamine und -Kamine mit speziellen Heizeinsätzen bieten einen besonderen Lifestyle und können auch in der Stadt im Mehrfamilienhaus genutzt werden. djd


Eintritt ohne Barrieren

Eine bodengleiche Dusche erhöht Komfort und Sicherheit im Bad

Moderne Badezimmer sind wahre Multitalente. Der Raum soll in jeder Lebensphase bequem nutzbar sein, mit einer praktischen und funktionalen Einrichtung punkten und gleichzeitig noch zum Entspannen und Wohlfühlen einladen. Das sind laut Umfrage die drei meist gestellten Anforderungen an die Badplanung. Zu den Trendsettern, die alle drei Wünsche in sich vereinen, gehören bodengleiche Duschen. Im Neubau stellen sie schon fast die Standardausstattung dar und auch bei der Modernisierung sind die Duschkabinen ohne störende Stolperfalle beliebt.

Bodengleiche Ganzglasduschen lassen den Raum gleichzeitig großzügiger und heller erscheinen und unterstreichen den Wellness-Charakter. Zum Plus an Komfort kommt mehr Sicherheit hinzu: Nicht nur ältere Bewohner möchten die Vorteile eines barrierefreien Zugangs schnell nicht mehr missen. Der traditionelle und robuste Werkstoff Glas bietet bei der Planung der neuen bodengleichen Dusche vielfältige Möglichkeiten - abhängig vom vorhandenen Platz. Besonders attraktiv und großzügig wirkt eine zentral platzierte, frei stehende Duschkabine. Bei eher beschränktem Raumangebot bietet sich eine Eckdusche an, die von ein oder zwei Seiten begehbar ist. Fachbetriebe können zu den Möglichkeiten beraten. djd


Im Duett gegen kalte Füße

Parkett und Fußbodenheizung sind ein perfektes Paar

Wenn es ums Heizen geht, lautet die Devise: Sparen. Und zwar nicht am Heizungssystem, sondern am Brennstoff. Ein Mittel der Wahl: Die wegen ihrer Wärmeverteilung sehr effiziente Fußbodenheizung. Doch erst mit Parkett als natürlichem, Wärme leitendem Fußboden holt man sich die perfekte Mischung aus sparsamer Heizung und klimafreundlichem Boden ins Haus.

Das Heizen ist unter den Betriebskosten in den eigenen vier Wänden der mit Abstand größte Posten. Investitionen in moderne Heiztechnik lohnen sich daher seit jeher. Umso mehr gilt das seit der Kostenexplosion bei Erdgas und Co. Zwar erfordert die Fußbodenheizung in der Anschaffung etwas höhere Investitionen als Heizkörper, doch durch die geringeren Betriebskosten ist das relativ schnell wettgemacht. Das Geheimnis: Die Fußbodenheizung gibt gleichmäßig Wärme ab, die über eine große Fläche durch die in Schlingen- oder Schneckenform verlegten Rohre nach oben steigt.

Ist die Entscheidung für eine Fußbodenheizung gefallen, drängt sich der Umstieg auf Parkett auf. Ist dieses schon verlegt, ist Gelegenheit für die fachgerechte Erneuerung des Parkettbodens. „Sei es Fischgrätmuster, Stäbchenparkett oder Landhausdiele: Parkett und Fußbodenheizung bilden ein perfektes Duo für gemütliche Wärme und geringe Betriebskosten", sagt Michael Schmid, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie.

Denn Holz als natürlicher Rohstoff des Parketts ist ein hervorragender Wärmespeicher für wohlige Fuß- und Körperwärme. Ganz nebenbei wirkt der Parkettboden positiv auf das Raumklima, weil Holz Luftfeuchte aufnehmen und bei trockener Raumluft wieder abgeben kann. vdp


Nur mit Experten

Wer modernisieren möchte, sollte drei Dinge beachten

Ob Einzelmaßnahme oder Komplettsanierung: Eine erfolgreiche energetische Modernisierung erfordert die Betrachtung des Hauses als komplexes Gesamtsystem. Wer sich zu energetischen Sanierungsmaßnahmen entschließt, sollte generell auf drei Dinge achten und sich dabei den Rat eines entsprechenden Experten einholen:

- eine sorgfältige Planung durch einen unabhängigen Experten;

- qualitativ hochwertige, aufeinander abgestimmte Materialien;

- eine einwandfreie Ausführung durch qualifizierte Fachhandwerker.

Alle Informationen, die sich Hausbesitzer vorab selbst beschaffen können, ersetzen nicht die gründliche Analyse durch einen unabhängigen Experten vor Ort. Sie sollte den Beginn jeder energetischen Sanierung darstellen und ist zwingend erforderlich, um staatliche Fördermittel für eine Fassadendämmung oder auch die komplette energetische Modernisierung nach Sanierungsfahrplan zu erhalten. sz