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The Honky Tonk Pounders im gestreamten Rockabilly-Rausch
Ehrliche, handgemachte Musik

The Honky Tonk Pounders spielen in einer Industriehalle in Wenden und begeistern das virtuelle Publikum.
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  • The Honky Tonk Pounders spielen in einer Industriehalle in Wenden und begeistern das virtuelle Publikum.
  • Foto: Irina Missal
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hel - Die Werkshalle setzt auch räumlich dem satten Sound der Pounders  keine Grenzen!
hel Wenden.  Rockabilly, Made in Siegen: Dafür stand das 1985 gegründete Ringlets Trio, das 1996 den Nukleus für die Honky Tonk Pounders bildete. Das aktuell aus Sänger und Gitarrist Gunnar Fick, Drummer Hartmut Oderbein und Kontrabassist Marco Marquardt bestehende Trio, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bandjubiläum feiern kann, ließ es sich bei seinem Konzert am 1. Mai im Rahmen des Virtuellen Huts nicht nehmen, seinen Mix aus Rockabilly, Rock’n’Roll und Blues teuflisch gut von der Leine zu lassen.

hel - Die Werkshalle setzt auch räumlich dem satten Sound der Pounders  keine Grenzen!
hel Wenden.  Rockabilly, Made in Siegen: Dafür stand das 1985 gegründete Ringlets Trio, das 1996 den Nukleus für die Honky Tonk Pounders bildete. Das aktuell aus Sänger und Gitarrist Gunnar Fick,

Gunnar Fick überzeugte mit fingerfertigem Gitarrenspiel.
  • Gunnar Fick überzeugte mit fingerfertigem Gitarrenspiel.
  • Foto: Irina Missal
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Drummer Hartmut Oderbein und Kontrabassist Marco Marquardt bestehende Trio, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bandjubiläum feiern kann, ließ es sich bei seinem Konzert am 1. Mai im Rahmen des Virtuellen Huts nicht nehmen, seinen Mix aus Rockabilly, Rock’n’Roll und Blues teuflisch gut von der Leine zu lassen. Die Location, eine leerstehende Halle der ehemaligen Firma Apparatebau Rothemühle in Wenden, sorgte zudem im Stream des Virtuellen Huts dafür, dass dem Sound der Pounders auch räumlich keine Grenzen auferlegt wurden.

Ursprünglicher Sound, knackige Texte

Kurz, knackig und energiegeladen sind die Songs der Pounders, die überwiegend aus eigener Fertigung stammen und die dennoch stets den Geist des ursprünglichen Rockabilly Sound atmen. Authentisch und stilvoll war ihr Auftritt, der den besonderen Style ihrer ureigenen Mixtur der gesamten American-Roots-Palette widerspiegelte. Mit Leichtigkeit vermochten es die drei schnörkellos aufspielenden älteren Herren, ihr grooviges, Körper und Geist belebendes Erfrischungselixier ihrem Publikum nahezubringen.
In ihren Texten, die sich ganz dem Drang und dem alles verzehrenden Wunsch nach Liebeserfüllung widmen, mischten teuflische Kräfte, wie in „Devil Bopp“, mit. Man verlor die Kontrolle über den eigenen Willen („Out Of Control“) oder machte sich zum liebestollen Narren, wie in „Lovesick Fool“. Da verstieg sich das Trio schon mal zum emotionalen Bekenntnis „All I Can Do Is Cry“, nachdem man sich an „Rollins‘ Pin Patty“ oder „Handsome Hanna“ die Finger verbrannte.

Eigener Sound, Anklänge an die Originale

Fingerfertig war Gunnars Gitarrenspiel, eingerahmt von Hartmuts präzise getimtem Dumping 

Drummer Hartmut Oderbein sorgte für den präzisen Beat.
  • Drummer Hartmut Oderbein sorgte für den präzisen Beat.
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und dem mit cooler Slip-Kontrabass-Technik aufspielenden Marco.

Cool: Kontrabassist Marco Marquardt.
  • Cool: Kontrabassist Marco Marquardt.
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In ihren knapp zwei Dutzend Songs ließen sie die 1950er-Jahre wieder aufleben und gönnten sich dabei auch einige Reminiszenzen an Originale, wie Elvis Presleys „One And Only“, Don Gibsons „Blue, Blue Day“, Johnny Brunettes „Lonesome Train” und Ed Cobs „Tainted Love“, das durch die Synthie-Pop-Band Soft Cell berühmt wurde.
Ob mit staubtrockenem Bop, True Country oder in die Beine gehendem Boogie wie dem „Bad Hair Boogie“, der dem ehemaligen Drummer der Pounders, Gabriel Prokscha, gewidmet wurde: Immer wurde demonstriert, dass man sich hinter Vorbildern wie Carl Perkins, Gene Vincent. Eddie Cochran oder Brian Setzer nicht zu verstecken braucht. Für Fans handgemachter Sounds war der Auftritt der Pounders im Virtuellen Hut ein echter Bringer.
Helmut Blecher

Autor:

Redaktion Kultur

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