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Cooler Bluesabend mit Big Walter & The Neighborhood
Unkompliziert, rau und direkt

Big Walter & The Neighborhood lieferten Vintage Blues vom Feinsten ab, beim Virtuellen Hut, der aus Wenden sendete.
  • Big Walter & The Neighborhood lieferten Vintage Blues vom Feinsten ab, beim Virtuellen Hut, der aus Wenden sendete.
  • Foto: Veranstalter
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hel - „Let’s Have Some Fun“ lautete für rund neunzig Minuten das Motto der sechs etwas älteren Herren von Big Walter & The Neighborhood beim Virtuellen Hut.
hel  Wenden. Am  Samstagabend gastierte der Virtuelle Hut wieder in Wenden, diesmal in der Medienstätte Enders & Arens, wo die Bonner Bluesband Big Walter & The Neighborhood Klassiker aus der Blütezeit des Chicago Blues in bestem Vintage-Sound kredenzte. Mit dem Klang der verstärkten Blues-Harp, elektrischen Slide-Gitarren, einem mächtigen Boogie-Piano, einer entfesselten Rhythmusgruppe und eindringlichem Gesang wandelte das Sextett mal rau, mal sanft auf den Spuren von Muddy Waters, John Lee Hooker, Howlin‘ Wolf oder B. B. King, um nur einige zu nennen.

hel - „Let’s Have Some Fun“ lautete für rund neunzig Minuten das Motto der sechs etwas älteren Herren von Big Walter & The Neighborhood beim Virtuellen Hut.
hel  Wenden. Am  Samstagabend gastierte der Virtuelle Hut wieder in Wenden, diesmal in der Medienstätte Enders & Arens, wo die Bonner Bluesband Big Walter & The Neighborhood Klassiker aus der Blütezeit des Chicago Blues in bestem Vintage-Sound kredenzte. Mit dem Klang der verstärkten Blues-Harp, elektrischen Slide-Gitarren, einem mächtigen Boogie-Piano, einer entfesselten Rhythmusgruppe und eindringlichem Gesang wandelte das Sextett mal rau, mal sanft auf den Spuren von Muddy Waters, John Lee Hooker, Howlin‘ Wolf oder B. B. King, um nur einige zu nennen.
Frontmann Guido „Big Walter“ Molzberger, der sowohl als Sänger wie auch als Gitarrist eine gewichtige Figur abgab, führte mit lockeren Sprüchen, die auch vor Kalauern nicht zurückschreckten, durch ein Set, das ganz nach dem Gusto von Kennern des zwölf-taktigen Blues-Schemas war.

Vintage-Blues, frisch serviert

Extra frisch gemacht hatten sich Big Walter und seine Band, bestehend aus Gitarrist Axel Girnus, Organist und Pianist Siggi Dankwart, Blues-Harp-Crack Andreas Martens, Drummer Arbe Deterts und Bassist Kai Stark für ihren Auftritt, den sie mit dem flotten, gut abgehangenen Song „Chicken Shack“ eröffneten.
„Let’s Have Some Fun“ lautete für rund neunzig Minuten das Motto der sechs etwas älteren Herren, die Spielfreude pur verbreiteten und sich durch nichts bremsen ließen. Im mächtig groovenden Junp Blues ließen sie den Evergreen „Let The Good Times Roll“ von der Leine oder verpassten den „High Heel Sneakers“ einen geradlinig abgehenden Gang . Muddy Waters‘ „She’s Nineteen Years Old“ und Little Walters‘ „My Babe“ waren dazu angetan, mit den Füßen zu wippen und sich ohne lange Umschweife dem unkomplizierten, rauen, direkten und elektrisch verstärkten Chicago Blues hinzugeben.

Aufgekratzt durch die Baumwollfelder der Gefühle

Von der Hymne der Selbstständigen, B. B. Kings federleichter Boogie-Nummer „Paying The Cost To The Boss“, über die Uptempo-Titel „Everything Gonna Be Alright“ und Elmore James‘ „Shake Your Moneymaker“ wandelten Big Walter & The Neighborhood in aufgekratzter Laune durch die Baumwollfelder der Gefühle. Mit der schmachtenden Ballade „The Blues Is Everywhere“ von Memphis Slim zeigten sie, dass man zwar nicht immer dem Blues, der sich hin und wieder auf die eigene Gemütslage legt, entgehen kann, ihn aber mit dem Vintage Sound von Vintage Musicians wirksam lindern kann.

Große Zeit des Chicago Blues gefeiert

Die große Zeit des Chicago Blues, durch Big Walter &Co feierte sie im Virtuellen Hut eine freudige Wiederauferstehung. Ohrwürmer und Hits des Genres, wie „Kansas City“, „Got My Mojo Working“ und Muddy Waters‘ hymnisches Stück „Blow Wind Blow“ wehten jegliches noch vorhandenes Stimmungstief der Zuhörerschar einfach weg.
Helmut Blecher

Autor:

Redaktion Kultur

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