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Der Virtuelle Hut: Harakiri sendet Classic Rock aus dem Sauerland
Wie ein gut geölter Motor

Gute Location für einen starken Auftritt: Die Siegerländer Classic-Rock-Band Harakiri meldete sich am Samstagabend im Livestream aus einer leer stehenden Halle der Firma Industrieapparatebau Rothemühle in Wenden.
  • Gute Location für einen starken Auftritt: Die Siegerländer Classic-Rock-Band Harakiri meldete sich am Samstagabend im Livestream aus einer leer stehenden Halle der Firma Industrieapparatebau Rothemühle in Wenden.
  • Foto: Irina Missal
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

hel Wenden. Erstmals sendete der Virtuelle Hut am Samstagabend aus dem Sauerland. In einer leer stehenden Halle der Firma Industrieapparatebau Rothemühle in Wenden konnte sich die Siegerländer Classic-Rock-Band Harakiri im Breitwandformat ausbreiten. Dass sie dabei keinen musikalischen Selbstmord vollzog, sondern sich mit einem gut abgemischten Sound ordentlich in Szene zu setzen wusste, verstand sich fast von selbst.
Nicht allzu weit weg vom OriginalRoutiniert und dennoch inspiriert gaben Gitarrist Arno Kuttig, Sängerin Sabine Schneider, Schlagzeuger André Tischler, Bassist Daniel Schäfer sowie Gitarrist und Keyboarder Boris Voß diversen Klassikern des Pop/Rock-Genres die Sporen, ohne sich allzu weit vom Klang der Originale abzusetzen.

hel Wenden. Erstmals sendete der Virtuelle Hut am Samstagabend aus dem Sauerland. In einer leer stehenden Halle der Firma Industrieapparatebau Rothemühle in Wenden konnte sich die Siegerländer Classic-Rock-Band Harakiri im Breitwandformat ausbreiten. Dass sie dabei keinen musikalischen Selbstmord vollzog, sondern sich mit einem gut abgemischten Sound ordentlich in Szene zu setzen wusste, verstand sich fast von selbst.

Nicht allzu weit weg vom Original

Routiniert und dennoch inspiriert gaben Gitarrist Arno Kuttig, Sängerin Sabine Schneider, Schlagzeuger André Tischler, Bassist Daniel Schäfer sowie Gitarrist und Keyboarder Boris Voß diversen Klassikern des Pop/Rock-Genres die Sporen, ohne sich allzu weit vom Klang der Originale abzusetzen. Schließlich hat man Laufe der Jahre gelernt, eine Rockmugge vorzulegen, die wie ein gut geölter Motor ohne Fehlzündung abgeht.

Musiker bewegungsfreudig, aber keiner Poser

Eröffnet wurde die Songfolge von Harakiri mit dem Don-Henley-Hit „The Boys Of Summer“, vorgetragen in einer etwas rustikaleren Version. Ihm folgten weitere Ohrwürmer des Hard-und-Heavy-Genres, wobei man auch der Balladenkunst nicht abgeneigt war, wie zu hören in ihrer Adaption von Mr. Misters „Broken Wings“. Ohne Raumbegrenzung bot sich für alle Bandmitglieder genügend Gelegenheit, sich bewegungsfreudig zu entfalten, ohne dabei in übertrieben wirkendes Posertum zu verfallen. Von Billy Joe Royals Song „Hush“ – von Deep Purple zu Ruhm gebracht – über Van Halens „Why Can’t This Be Love?”, „Pinball Wizzard“ von The Who, Polices „Message In A Bottle“ und Led Zeppelins „Rock ’ n ’ Roll“ bis Pink Floyds „The Wall” reichte das Set aus purer Energie und guter Laune.

"Sometims I Fee Like Screaming" - wie passend

Langer Ansagen bedurfte das Harakiri-Konzert nicht. Der Fokus lag in den knapp 90 Minuten ganz auf der Musik, die von Sabine Schneider aus voller Kehle vorgetragen wurde, insbesondere bei Gary Moores „Walking By Myself“ und AC/DCs „Highway To Hell“. Arno Kuttig übernahm bei „The Wall“ den Lead-Vokalpart, der darüber hinaus, wie bei allen anderen Instrumentalisten, seine Leidenschaft und die Begeisterung für die Musik spürbar werden ließ. Manchmal möchte man einfach schreien: Mit dem für die Zeiten passenden „Sometimes I Feel Like Screaming“ von Deep Purple beendeten die Harakiri-Musiker ihr virtuelles Konzert, verbleibend in der Hoffnung, bald wieder vor Publikum auftreten zu dürfen.

Autor:

Redaktion Kultur

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