Ausstellung informiert über »Rohstoff mit Zukunft«

Heizen mit Holz wird immer komfortabler und preiswerter

hobö Wenden. Die wirtschaftliche Nutzung von Holz ist in der Gemeinde Wenden nichts Neues. Vor allem diente Holz schon früh als industrieller Energielieferant, beispielsweise für die Wendener Hütte. Wer jedoch glaubt, der nachwachsende Rohstoff habe im hochtechnisierten Zeitalter für die energetische Nutzung ausgedient, der sollte dieser Tage das Wendener Rathaus aufsuchen. Dort informiert noch bis zum 21. Mai eine Ausstellung über Holz als »Rohstoff mit Zukunft«. Speziell die energetische Holzverwendung steht im Mittelpunkt. Gestern eröffneten Bürgermeister Peter Brüser sowie der Leiter des Forstamtes Olpe, Joachim Zacharias, die Ausstellung.

Holz sei als Energieträger wieder modern, bemerkte Forstdirektor Zacharias. Speziell die Holz-Hackschnitzel sowie die Holzpellets hätten in den vergangenen Jahren zu einer Art Renaissance des Rohstoffes als Energielieferant geführt. Vor allem weil das Heizen mit den vorgenannten Abfallprodukten aus der Holzwirtschaft immer komfortabler und im Vergleich zu Heizöl und Erdgas finanziell interessanter geworden sei, steige das Interesse auch bei privaten Bauherren, die eigenen Wände mit Holz zu heizen.

Der Leiter des Olper Forstamtes erinnerte bei der Vernissage an die Fördermöglichkeiten. So würden die Forstämter sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Zuschüsse bei der Installierung von Pelletheizungen zahlen. Wurden vom Forstamt Olpe in den Jahren 1999 und 2000 lediglich je eine Anlage gefördert, stieg die Zahl im Jahr 2001 auf vier, 2002 auf neun und in diesem Jahr bis jetzt bereits auf zehn an. Insgesamt flossen dafür im Zuständigkeitsbereich des Forstamtes Olpe von 1999 bis heute über 340000e an Förderbeträgen.

Besonders interessant dürfte die Inbetriebnahme einer besonders großen Heizanlage im Schulzentrum von Kirchhundem werden, die künftig mit Hackschnitzeln als Abfallprodukt aus den Sägewerken befeuert wird.

Warum hat die Forstverwaltung Interesse an einer noch stärkeren Nutzung des Holzes für die Energiegewinnung? Zacharias: Zum einen sei Holz ein erneuerbarer Energieträger und überdies würden die heimischen Sägewerke und Waldbauern von einer größeren Holznachfrage profitieren. Auch die Umwelt profitiere, so Zacharias.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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