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Aussiedlung schafft Raum zum Bauen
Bauland statt Stall

Wo bis vor kurzem eine Stallanlage stand, ist nun Platz für vier bis fünf Häuser entstanden. Die neue, als Baustraße fertiggestellte Lage trägt den Namen „Zum Hirtengarten“.
  • Wo bis vor kurzem eine Stallanlage stand, ist nun Platz für vier bis fünf Häuser entstanden. Die neue, als Baustraße fertiggestellte Lage trägt den Namen „Zum Hirtengarten“.
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win Römershagen. So negativ die Nachrichten für die Bürgerinnen und Bürger in Sachen schnelles Internet waren, so positiv das, was Rüdiger Hüpper bei der Bürgerversammlung in Römershagen in Sachen Bauland mitgebracht hatte. Denn obwohl das Dorf eigentlich zu klein für eine größere Ausweisung von Bauland ist, hat sich eine Situation ergeben, die vier bis fünf Baulagen auf einen Schlag ermöglicht.
Erste Baugenehmigung erteilt
Die Familie Reer hat sich entschieden, ihre Stallanlagen auszusiedeln. Nur der eigentliche Bauernhof bleibt erhalten, die alten Stallungen wurden bereits niedergelegt. Und an ihrer Stelle ist ein kleines Baugebiet entstanden, die neue Straße hat den Namen „Zum Hirtengarten“ erhalten. Die erste Baugenehmigung wurde bereits erteilt.

win Römershagen. So negativ die Nachrichten für die Bürgerinnen und Bürger in Sachen schnelles Internet waren, so positiv das, was Rüdiger Hüpper bei der Bürgerversammlung in Römershagen in Sachen Bauland mitgebracht hatte. Denn obwohl das Dorf eigentlich zu klein für eine größere Ausweisung von Bauland ist, hat sich eine Situation ergeben, die vier bis fünf Baulagen auf einen Schlag ermöglicht.

Erste Baugenehmigung erteilt

Die Familie Reer hat sich entschieden, ihre Stallanlagen auszusiedeln. Nur der eigentliche Bauernhof bleibt erhalten, die alten Stallungen wurden bereits niedergelegt. Und an ihrer Stelle ist ein kleines Baugebiet entstanden, die neue Straße hat den Namen „Zum Hirtengarten“ erhalten. Die erste Baugenehmigung wurde bereits erteilt. „Dann habt ihr den Sekt sicher schon getrunken“, wandte sich Bürgermeister Bernd Clemens an den künftigen Bauherrn, der strahlend bestätigte. Weitere größere Areale mit begehrtem Bauland seien in naher Zukunft freilich nicht zu erwarten, so Hüpper, allerdings werde die Gemeinde immer wieder einzelne Flächen im Zuge von Abrundungen erschließen.

Biggequelle sei wenig einladend und verkommen

Kritik gab es am Zustand der Biggequelle, die wenig einladend und verkommen sei. Clemens erinnerte, dass vor wenigen Jahren ein umfangreiches Konzept zur Aufwertung der gesamten Bigge erstellt worden sei, doch die ersehnte Förderung durch das Leader-Programm sei gescheitert. Ein neuer Anlauf werde nun versucht. Ebenfalls Wunsch der Bürgerinnen und Bürger ist, dass die Gemeinde den Plan weiterverfolgen soll, die ehemalige Bahnstrecke in Richtung Wildenburg Bahnhof zum Radweg umzubauen. Dies war (die SZ berichtete) an Umweltschutzauflagen des Landes Rheinland-Pfalz gescheitert, die der Verbandsgemeinde Kirchen in die Pläne gegrätscht ist. Clemens erklärte, die Gemeinde bleibe hier am Ball, doch werde die auf rheinland-pfälzischer Seite nötige Neuplanung Jahre brauchen.

Wenig Hoffnung für mehr Fußgänger-Sicherheit

Der Wunsch der Römershagener: Zumindest auf ihrer Seite der Kreisgrenze solle die Planung schneller vorangetrieben werden, ab der Kreisgrenze könnten zumindest vorübergehend auch die vorhandenen Straßen zum Radfahren genutzt werden. Wenig Hoffnung machen konnten Hüpper und Clemens den Anwesenden in Sachen Verbesserung der Verkehrssituation für Fußgänger an der Crottorfer Straße. Ohnehin sei dies Kreis-Angelegenheit, aber bisherige Messungen hätten keinen Handlungsbedarf ergeben. Anwesende baten dennoch um Prüfung, ob nicht ein Hochbord-Bürgersteig angelegt werden könnte und wiesen auf Mängel bei der Straßenbeleuchtung hin.

Clemens sagte zu, diesbezüglich den Landrat persönlich zu konsultieren. Weiterhin werde die Gemeinde so schnell wie möglich ihr Warn-Display dort aufhängen, das erfahrungsgemäß zumindest für einige Wochen für eine Beruhigung sorge.

Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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