Besucheransturm fiel geringer aus

650 Gäste folgten Einladung zu Konzert mit »Seven ab« / Stimmung aber prächtig

rudi Hünsborn. »Seven ab« gastierte am Samstagabend wieder in der Hünsborner Dorfgemeinschaftshalle – nunmehr zum elften Mal auf Einladung der Pfarrjugend Hünsborn. Damit stand ein Event an, das längst zum Selbstläufer geworden ist. Jedes Jahr kommen hunderte von Besuchern zu der Veranstaltung, um bis in die frühen Morgenstunden zu feiern. Somit ist man einer der wenigen Veranstalter, die sich eines regen Besucherzulaufs quasi sicher sein können.

Dieses Jahr mussten sich die Veranstalter jedoch mit einem für Verhältnisse der Pfarrjugend »großen Einschnitt« zufrieden geben: »Lediglich« 650 Gäste passierten im Laufe des Abends die Kasse. Eine Zahl, die zwar weit unter früheren Rekordzahlen lag, der Stimmung aber dennoch keinen Abbruch bescherte. Wie immer wusste »Seven ab« das Publikum zu begeistern. Seit Jahren gehört die Veranstaltung der Hünsborner Pfarrjugend fest zum Terminkalender in der Gemeinde Wenden –– nicht nur für jüngere Generationen, sondern auch für ältere Semester. Entsprechend wappnen sich die Helferinnen und Helfer rund um Hermann-Josef Wurm alljährlich für einen großen Besucheransturm. Bis in die frühen Morgenstunden müssen die Mannen im Akkord arbeiten, um den Wünschen ihrer Gäste gerecht zu werden. Rekordzahlen von bis zu 1600 Personen markierten die bisherigen Veranstaltungen in der Hünsborner Dorfgemeinschaftshalle. Man wurde geradezu vom Erfolg verwöhnt.

Erstmals musste man dieses Jahr jedoch erfahren, dass der allgemeine Trend von rückläufigen Besucherzahlen nunmehr auch in Hünsborn greift – wenn auch in einem Maße, das manch anderen Initiator mehr als zufrieden stellen würde. Dennoch: Mit »gerade einmal« 650 Besuchern verbuchte man mit der »Seven ab«-Party in Hünsborn den vorläufigen Tiefststand. Nicht zuletzt mit Blick darauf, dass man den Erlös alljährlich einem guten Zweck zugute kommen lässt, stellte sich das diesjährige Event als »Rückschlag« heraus ––dem man jedoch auch etwas Gutes abgewinnen konnte. In vergangenen Jahren war freier Raum in der Halle nämlich rar gesät; ein Tanz vor der Bühne grenzte aufgrund des großen Andrangs an einen wahren Kraftakt. Nunmehr konnten die Gäste diesbezüglich entspannen – obwohl dieser Umstand den Musikern von »Seven ab« um so mehr Können und Einfühlungsvermögen abverlangte.

Die Band legte sich mächtig ins Zeug, um die Gäste auf die Tanzfläche zu locken. Ein Ziel, das ihnen nach einer kurzen »Anlaufphase« schnell gelang. Sängerin Stephanie Nix und ihre Mannen hatten wieder ein bunt gemischtes Repertoire im Gepäck, das alle Generationen auf ihre Kosten kommen ließ. Ob Rockklassiker, Evergreens oder aktuelle Chart-Hits – alles wurde geboten und zwar nach bester Manier. Wie immer war nämlich jeder Ton live und möglichst nah am Original. So war es nicht verwunderlich, dass die Tanzfläche zuletzt doch dem Bild der Vorjahre ähnelte – trotz geringerer Besucherzahlen.

Diese machten sich nicht nur für die Band, sondern auch für die zahlreichen Helfer hinter der Theke bemerkbar. Erstmals dürften diese die Veranstaltung nämlich bei normaler »Betriebstemperatur« erlebt haben. Obwohl das diesjährige Event »Seven ab« in Sachen Besucherzahlen zu wünschen übrig ließ, war es zuletzt dennoch ein voller Erfolg. Mit Blick auf die Stimmung hatte es nämlich keinesfalls an Charakter verloren. Der ein oder andere Besucher dürfte es sogar zu schätzen gewusst haben, die Musik der Coverband einmal in »ruhigen Gefilden« genießen zu können.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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