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Straßen- und Tiefbau Koch will flexibler agieren
„Beton2Go“ im Angebot

Olaf Koch, Geschäftsführer des traditionsreichen Unternehmens Gustav Koch Straßen- und Tiefbau GmbH, vor dem Förderband der neuen Anlage, das den frischen Beton zu den Transportgefäßen bzw. Anhänger bringt.
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  • Olaf Koch, Geschäftsführer des traditionsreichen Unternehmens Gustav Koch Straßen- und Tiefbau GmbH, vor dem Förderband der neuen Anlage, das den frischen Beton zu den Transportgefäßen bzw. Anhänger bringt.
  • Foto: hobö
  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

hobö Wenden. An der Hauptstraße in Wenden wird künftig Beton angerührt. Nein, hier ist ausdrücklich nicht das Rathaus gemeint, was böse Zungen jetzt womöglich behaupten wollen. Es geht um das Unternehmen Gustav Koch Straßen- und Tiefbau, das am Dienstag ein Betonmischwerk errichten ließ und schnellstmöglich in Betrieb nehmen möchte. Das Besondere: Der hier frisch gemischte Beton dient nicht nur dem Eigenverbrauch der Firma, sondern kann auch von anderen Unternehmen und vor allem Privatleuten im „Drive-in“-Modus abgeholt werden.
Mischwerk kostet stolze 250 000 EuroRund 250 000 Euro lässt sich Firmeninhaber und Geschäftsführer Olaf Koch das eigene Mischwerk inklusive der Straßen- und Tiefbauarbeiten kosten.

hobö Wenden. An der Hauptstraße in Wenden wird künftig Beton angerührt. Nein, hier ist ausdrücklich nicht das Rathaus gemeint, was böse Zungen jetzt womöglich behaupten wollen. Es geht um das Unternehmen Gustav Koch Straßen- und Tiefbau, das am Dienstag ein Betonmischwerk errichten ließ und schnellstmöglich in Betrieb nehmen möchte. Das Besondere: Der hier frisch gemischte Beton dient nicht nur dem Eigenverbrauch der Firma, sondern kann auch von anderen Unternehmen und vor allem Privatleuten im „Drive-in“-Modus abgeholt werden.

Mischwerk kostet stolze 250 000 Euro

Rund 250 000 Euro lässt sich Firmeninhaber und Geschäftsführer Olaf Koch das eigene Mischwerk inklusive der Straßen- und Tiefbauarbeiten kosten. Und schafft damit eine Premiere für den 101 Jahre an diesem Standort tätigen Familienbetrieb. Bislang hat das Unternehmen fertiggemischten Beton extern besorgt. Exorbitante Preissteigerungen und die mangelnde Flexibilität haben aber nun die Entscheidung reifen lassen, den Beton in einer modernen Anlage selbst zu mischen. Immerhin benötigt der Straßen- und Tiefbauer jährlich zwischen 800 und 1000 Kubikmeter des Gemischs.
Bekanntermaßen liegen die Firmenzentrale und nun auch das neue Betonmischanlage relativ zentral im Ort Wenden. Doch Olaf Koch versichert, dass die neue Maschine „ganz leise läuft“. Und die Trockenreinigung der Maschine führe auch nicht zu Verschmutzungen des Firmenareals oder gar des Kanalsystems und der Hauptstraße.
Die Maschine namens „Beton2Go“ der Firma Massfeller aus Herschbach im Westerwald läuft voll automatisiert. Der Kunde kann sich im Büro der Firma Koch an der Hauptstraße 6 (auf der Rückseite der Tankstelle) aus verschiedenen Beton- und Estrichsorten seine benötigte Menge auswählen. Mindestabnahmemenge sind 250 Liter.

Ausschließlich für Selbstabholer

Der Kunde erhält sodann eine Magnetkarte mit der gespeicherten Rezeptur und der benötigten Mengenangabe. Nun gilt es, nur noch das Fahrzeug unter das Auslaufband zu fahren und den Mischvorgang über besagte Chipkarte zu starten. Innerhalb von zwei bis drei Minuten, so die Herstellerangaben, wird der Frischbeton über das Förderband direkt in das Transportmittel befördert.
Zunächst möchte Olaf Koch die Anlage mit der Produktion für den Eigenverbrauch testen und „einfahren“. Ab Mitte Mai, so die derzeitigen Planungen, könnte dann der Verkauf an Privat- und Geschäftskunden laufen. Für Bodenplatten, erklärt der Geschäftsführer, sei der Beton beispielsweise nicht geeignet, da er relativ trocken sei. Nur so könne er über das Band zum Transportgefäß gelangen. Das Wendener Unternehmen werde den Beton auch nicht liefern, so Olaf Koch, sondern ausschließlich für Selbstabholer fertigen. Das Büro – und damit auch die neue Betonanlage – ist werktags von 7 bis 17 Uhr und samstags von 7 bis 12 Uhr geöffnet.

Der Aufbau der Betonmischmaschine erfolgte am Dienstag übrigens in Windeseile. Nach nur vier Stunden stand die komplette Anlage. Die neue Zufahrt über das Firmengelände war im Vorfeld bereits angelegt worden. Das Zementsilo ragt rund 8,30 Meter hoch, die eigentliche Mischanlage ist rund 10 Meter breit und 9 Meter lang.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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