SZ

Ohne Förderung nicht umsetzbar
„Brün-Arena“ in Bürgerversammlung vorgestellt

Auf dem Schützenplatz soll die „Brün-Arena“ entstehen. Rechts ist das direkt angrenzende Dorfgemeinschaftshaus zu sehen.
  • Auf dem Schützenplatz soll die „Brün-Arena“ entstehen. Rechts ist das direkt angrenzende Dorfgemeinschaftshaus zu sehen.
  • Foto: Archiv/hobö
  • hochgeladen von Praktikant Online

hobö Brün. „Ich finde, das ist ein tolles Projekt“, betonte Bürgermeister Bernd Clemens in der Bürgerversammlung für die Ortschaften Brün, Vahlberg und Hoffnung Ende vergangener Woche. Der Verwaltungschef der Gemeinde Wenden bezog seine Worte auf die geplante „Brün-Arena“, die neben zahlreichen anderen Themen die Versammlung im Landhaus Wacker inhaltlich prägte.

Rüdiger Reuber, in Personalunion Geschäftsführer des St.-Matthias-Schützenvereins Brün und Vorsitzender des Sportvereins Brün, stellte das Bauvorhaben vor. Er sei zusammen mit Dirk Siebert, 2. Vorsitzender des Sportvereins und Vorsitzender des Schützenvereins, der Projektbegleiter.

hobö Brün. „Ich finde, das ist ein tolles Projekt“, betonte Bürgermeister Bernd Clemens in der Bürgerversammlung für die Ortschaften Brün, Vahlberg und Hoffnung Ende vergangener Woche. Der Verwaltungschef der Gemeinde Wenden bezog seine Worte auf die geplante „Brün-Arena“, die neben zahlreichen anderen Themen die Versammlung im Landhaus Wacker inhaltlich prägte.

Rüdiger Reuber, in Personalunion Geschäftsführer des St.-Matthias-Schützenvereins Brün und Vorsitzender des Sportvereins Brün, stellte das Bauvorhaben vor. Er sei zusammen mit Dirk Siebert, 2. Vorsitzender des Sportvereins und Vorsitzender des Schützenvereins, der Projektbegleiter.

,,Wir sind dann super aufgestellt''

Wie die SZ bereits berichtete, möchten der Schützen- und der Sportverein eine Multifunktionshalle auf dem Schützenplatz in Brün errichten. In direkter Nachbarschaft zum Dorfgemeinschaftshaus Brün, das ebenfalls vom Schützenverein betrieben wird, soll ein rund 22 x 11 Meter großes, hochwertiges Kunstrasen-Spielfeld angelegt werden, das von einer 30,5 x 17,5 x 6,5 Meter (Länge, Breite, Höhe) großen Holz-Stahl-Konstruktion überdacht wird. Die Seiten der „Brün-Arena“ bleiben den Planungen zufolge offen. Auf dem Spielfeld sollen Linien für gleich mehrere Sportarten aufgetragen werden. Auch das Schützenfest kann in der „Arena“ gefeiert werden. „Wir sind dann super aufgestellt“, beteuerte Reuber in der Versammlung. Im Februar dieses Jahres hat der Rat der Gemeinde Wenden die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Brün-Arena“ beschlossen. Ziel des Verfahrens ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung zu schaffen.

Reuber hofft auf positiven Förderbescheid

Die Verwirklichung der „Brün-Arena“ ist mit dem Einstieg in das Planverfahren allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. Vielmehr möchte man mit dem Bebauungsplan die Voraussetzungen für eine finanzielle Förderung schaffen. Ein Förderantrag sei inzwischen an die Bezirksregierung gestellt worden, betonte Rüdiger Reuber. Um die Förderfähigkeit zu erreichen, muss die Umsetzung des Vorhabens sichergestellt sein – und hierzu dient wiederum das Erstellen eines Bebauungsplans.

Bahnhaltepunkt sorgt für Dissonanzen

Reuber erklärte, dass man nun auf einen positiven Förderbescheid aus Arnsberg hoffe. In dem Fall werde man dann nochmal alle Kosten aktualisieren, um eine Förderung der Gemeinde zu beantragen. Ohne die Förderung der Kommune und des Landes könne das Projekt nicht verwirklicht werden, machte Reuber in der Versammlung klar.

Treffen mit den Nachbarn im Dorfgemeinschaftshaus

Der Grund und Boden des Schützenplatzes gehört übrigens der Gemeinde Wenden. Der Schützenverein hat ihn gepachtet. Es wurden bereits Voruntersuchungen hinsichtlich Arten- und Schallschutz sowie Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde vorgenommen, um die Machbarkeit einer „Brün-Arena“ auf diesem Areal zu eruieren. Da die Verrohrung des Brüner Bachs das Grundstück mittig „durchschneidet“ und von der „Arena“ überbaut würde, muss nach Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde das Gewässer ver- und offengelegt werden. Auch derartige Renaturierungsmaßnahmen sind nach Einschätzung der Gemeinde Wenden „grundsätzlich förderfähig“.

Die bereits erwähnte schalltechnische Untersuchung hat zum Ergebnis, dass die Nutzung der „Brün-Arena“ zeitlich beschränkt werden müsste, um die angrenzende Wohnbebauung, oder besser gesagt die Anwohner, zu schützen. „Daher wollen wir gerne nochmal die unmittelbaren Anlieger zu einem Treffen ins Dorfgemeinschaftshaus einladen“, versprach Rüdiger Reuber.

Am Ende des Planverfahrens, ergänzte Bürgermeister Clemens, werde der Gemeinderat abzuwägen haben, ob und unter welchen Voraussetzungen die „Brün-Arena“ errichtet werden könne.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen