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Gemeinderat einstimmig für Einstieg in Planverfahren
„Brün-Arena“ kommt aus dem Startblock

Einige Spielgeräte gibt es bereits auf dem Schützenplatz in Brün. Die „Brün-Arena“ würde das Angebot selbstredend erheblich erweitern.
  • Einige Spielgeräte gibt es bereits auf dem Schützenplatz in Brün. Die „Brün-Arena“ würde das Angebot selbstredend erheblich erweitern.
  • Foto: Holger Böhler
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

hobö Wenden/Brün. Nachdem der Bau- und Planungsausschuss einmütig dafür votiert hatte, stimmte jetzt auch der Rat der Gemeinde Wenden einstimmig dafür, das Planverfahren „Brün-Arena“ einzuleiten.
Hinter der Bezeichnung „Brün-Arena“ steht die Absicht von Schützen- sowie Sportverein Brün, in dem Ort eine Multifunktionshalle zu erstellen und zu betreiben. Ziel des gleichnamigen vorhabenbezogenen Bebauungsplans ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung dieser Multifunktionshalle zu schaffen. Wie berichtet, hat sich in den Reihen des St.-Matthias-Schützenvereins sowie des Sportvereins Brün ein Projektteam gegründet, um die „Brün-Arena“ auf dem örtlichen Schützenplatz zu realisieren.

hobö Wenden/Brün. Nachdem der Bau- und Planungsausschuss einmütig dafür votiert hatte, stimmte jetzt auch der Rat der Gemeinde Wenden einstimmig dafür, das Planverfahren „Brün-Arena“ einzuleiten.
Hinter der Bezeichnung „Brün-Arena“ steht die Absicht von Schützen- sowie Sportverein Brün, in dem Ort eine Multifunktionshalle zu erstellen und zu betreiben. Ziel des gleichnamigen vorhabenbezogenen Bebauungsplans ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung dieser Multifunktionshalle zu schaffen. Wie berichtet, hat sich in den Reihen des St.-Matthias-Schützenvereins sowie des Sportvereins Brün ein Projektteam gegründet, um die „Brün-Arena“ auf dem örtlichen Schützenplatz zu realisieren. Diese könnte als Kleinspielfeld für Fußball, Badminton, Volleyball und andere Aktivitäten sowie als Zelt für das Schützenfest genutzt werden.

Kleinspielfläche mit Kunstrasen

Wie dem bereits vorliegenden schalltechnischen Gutachten zu entnehmen ist, soll die Multifunktions-Freilufthalle seitlich offen bleiben und eine Kleinspielfläche mit Kunstrasen vorhalten. Das Dach dürfte eine Bespannung aus Kunststoffgewebe erhalten. Die Außenabmessungen der geplanten „Arena“ belaufen sich nach der aktuellen Planung auf 30,5 x 17,5 x 6,5 Meter (Länge, Breite, Höhe).
Die Verwirklichung der „Brün-Arena“ ist auch mit dem beschlossenen Einstieg in das Planverfahren noch nicht in trockenen Tüchern. Vielmehr möchte man mit dem Bebauungsplan die Voraussetzungen für eine finanzielle Förderung schaffen. Die Finanzierung des Projekts soll nämlich über das LEADER-Programm erfolgen. Bislang ist diesbezüglich aber lediglich eine „grundsätzliche Förderfähigkeit“ in Aussicht gestellt worden. Um die Förderfähigkeit zu erreichen, muss die Umsetzung des Vorhabens sichergestellt sein – und hierzu dient wiederum das Erstellen eines Bebauungsplans.

Politik stellt Weichen für Multifunktionshalle

Nutzung müsste zeitlich beschränkt werden

Dieser Vorgang klärt auch, ob das Projekt an diesem Standort überhaupt realisiert werden kann. Es wurden bereits Voruntersuchungen hinsichtlich Arten- und Schallschutz sowie Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde vorgenommen, um die Machbarkeit zu eruieren. Da die Verrohrung des Brüner Bachs das Grundstück mittig „durchschneidet“ und von der „Arena“ überbaut würde, muss nach Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde das Gewässer ver- und offengelegt werden. Auch derartige Renaturierungsmaßnahmen sind nach Einschätzung der Gemeinde Wenden „grundsätzlich förderfähig“.
Die bereits erwähnte schalltechnische Untersuchung hat ergeben, dass die Nutzung der „Brün-Arena“ zeitlich beschränkt werden müsste, um die angrenzende Wohnbebauung, oder besser gesagt die Anwohner, zu schützen.

Bolzplatz sorgt schon jetzt für Emissionen

Im Bau- und Planungsausschuss wies Dr. Patrick Bredebach (CDU) darauf hin, dass „ein Teil der zu erwartenden Emissionen schon jetzt durch den dortigen Bolzplatz gegeben ist“.
Nach SZ-Informationen haben die Vereine noch keine Beschlüsse gefasst, ob sie das Projekt „Brün-Arena“ überhaupt angehen. Wegen der Corona-Restriktionen konnten keine Versammlungen stattfinden, die diesbezügliche Entscheidungen der Clubs hätten herbeiführen können.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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