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20-Millionen-Bau
Caritas-Zentrum Wenden: Das ist der Stand der Dinge

Von außen präsentiert sich der 20 Millionen Euro treue Neubau des Caritas-Zentrums Wenden nahezu fertiggestellt, aber im Innern sind noch viele Arbeiten vonnöten, ehe die geplante Eröffnung im September dieses Jahres vollzogen werden kann.
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  • Von außen präsentiert sich der 20 Millionen Euro treue Neubau des Caritas-Zentrums Wenden nahezu fertiggestellt, aber im Innern sind noch viele Arbeiten vonnöten, ehe die geplante Eröffnung im September dieses Jahres vollzogen werden kann.
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hobö Wenden. Exakt zweieinhalb Jahre sind vergangen, als in großem und feierlichem Rahmen der symbolische erste Spatenstich für die größte Investition in der Geschichte der Gemeinde Wenden in die Erde getrieben wurde: für den Neu- und Umbau des Caritas-Zentrums Wenden. Am Montagabend besichtigte der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Wenden mitsamt der Verwaltungsspitze die riesige Baustelle. Dort informierten Christoph Becker, Vorstand des Caritasverbands für den Kreis Olpe, und Silke von Bützingslöwen, Leitung des Caritas-Zentrums Wenden, über den Fortgang der Arbeiten und die Leistungen, die künftig am Altenhofer Weg angeboten werden. Vorweg: Der Caritasverband plant die Eröffnung für September dieses Jahres.

hobö Wenden. Exakt zweieinhalb Jahre sind vergangen, als in großem und feierlichem Rahmen der symbolische erste Spatenstich für die größte Investition in der Geschichte der Gemeinde Wenden in die Erde getrieben wurde: für den Neu- und Umbau des Caritas-Zentrums Wenden. Am Montagabend besichtigte der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Wenden mitsamt der Verwaltungsspitze die riesige Baustelle. Dort informierten Christoph Becker, Vorstand des Caritasverbands für den Kreis Olpe, und Silke von Bützingslöwen, Leitung des Caritas-Zentrums Wenden, über den Fortgang der Arbeiten und die Leistungen, die künftig am Altenhofer Weg angeboten werden. Vorweg: Der Caritasverband plant die Eröffnung für September dieses Jahres.

Caritas-Zentrum Wenden kostet mehr als 20 Millionen Euro

"Wir wollen unsere Freude mit Ihnen teilen", begrüßte Becker die Besucherinnen und Besucher am Montag. Schon auf dem Weg in die (Noch-)Cafeteria im Altbau des traditionsreichen St.-Josefsheims erkannten Politiker und Rathaus-Mitarbeiter die Dimensionen des Neubaus. Und der sichtbare Bau ist ja nur ein Trakt des Gesamtvorhabens. Weit mehr als 20 Millionen Euro investiert der Caritasverband für den Kreis Olpe über seine Tochtergesellschaft AKC (Alten- und Krankenhilfe der Caritas gGmbH) am Altenhofer Weg in Wenden. Ursprünglich sollten diese Mittel in den Neubau sowie in den Rückbau und die Sanierung des direkt angrenzenden Altbestands fließen. Auf Anfrage räumte Christoph Becker ein, dass die Sanierung des Altbaus "immer noch der Plan ist". Jedenfalls hoffe man, dass am Ende des Neubaus noch Geld für den Altbau übrig sei. Die rasant steigenden Preise für Baustoffe gingen nicht spurlos an diesem Projekt vorbei. Deshalb müsse man abwarten, was unter dem Strich bleibe.

Caritasverband investiert mehr als 20 Mill. Euro

Derzeit entstehen zwei neue Gebäudeblöcke mit einer Gesamtnutzfläche von rund 5800 Quadratmetern auf fünf Ebenen. Hier zieht im Untergeschoss die Verbundküche des Caritasverbands ein, die die Speisen für die Caritas-Zentren Wenden und Olpe, die Tagespflegen, die "Essen auf Rädern"-Kunden und auch die Werthmann-Werkstätten im Kreis Olpe täglich frisch zubereiten. In das Serviceteam der Küche werden auch Menschen mit Behinderung integriert. Die Tagespflege, hob Caritas-Vorstand Becker hervor, sei ein großes Anliegen, da sie eine Entlastung der pflegenden Angehörigen darstelle. 

Christoph Becker, Vorstand des Caritasverbands für den Kreis Olpe, berichtete inmitten der Besucher über die umfangreichen Baumaßnahmen und die facettenreiche Nutzung.
  • Christoph Becker, Vorstand des Caritasverbands für den Kreis Olpe, berichtete inmitten der Besucher über die umfangreichen Baumaßnahmen und die facettenreiche Nutzung.
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Caritas-Zentrum Wenden mit modernem Wohnbereich

In das Erdgeschoss finden die Tagespflege mit dann 18 statt bisher 13 Plätzen, die Verwaltung und eine öffentlich zugängliche Cafeteria Platz. Im ersten Obergeschoss befinden sich künftig die neue Kapelle mit sichtbaren Elementen der alten, abgerissenen Kapelle, der Bürotrakt, eine Galerie und ein Friseur-"Laden". Geplant ist ferner, eine Zahnarztpraxis zu integrieren, entsprechende Gespräche laufen. In der Kapelle sollen regelmäßig Gottesdienste stattfinden, die auch in die Bewohnerzimmer übertragen werden. Die Galerie soll als Veranstaltungsraum wie Ausstellungen, Konzerte und Lesungen genutzt werden.

Der eigentliche Wohnbereich mit modern gestalteten Einzelzimmern für 80 Bewohner wird im zweiten und dritten Obergeschoss einziehen. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad und ist jeweils integriert in einen der sechs Wohnbereiche mit eigenen Wohnküchen, die genutzt werden können, aber nicht müssen. Das Konzept des Lebens in Wohngruppen, so Christoph Becker, hebe das Angebot des neuen Caritas-Zentrums erheblich an. Außerdem gibt es einen speziell auf die Bedürfnisse von Demenzkranken ausgerichteten Bereich mitsamt geschütztem Demenzgarten im Innenbereich.

Caritas-Zentrum Wenden soll im September eröffnet werden

Im Bestandsgebäude werden künftig die Wäscherei, die Kurzzeitpflege, das Servicewohnen und Caritas-"Aufwind" ihr "Zuhause" finden. Ferner werden im Caritas-Zentrum am Altenhofer Weg der Service "Essen auf Rädern", die Alltagsbegleitung, der Service Hausnotruf, der ambulante Pflegedienst in den Kommunen Wenden und Drolshagen sowie der Caritas-Hospizdienst "Camino" beheimatet sein. So wird das Zentrum perspektivisch von einem Altenhilfezentrum zur Generationenanlage.

Silke von Bützingslöwen, Leiterin des Caritas-Zentrums Wenden, sowie Christoph Becker, Vorstand des Caritasverbands für den Kreis Olpe (v.r.), stellten den Politikern und Verwaltungsmitarbeitern den Fortschritt der Baumaßnahmen vor.
  • Silke von Bützingslöwen, Leiterin des Caritas-Zentrums Wenden, sowie Christoph Becker, Vorstand des Caritasverbands für den Kreis Olpe (v.r.), stellten den Politikern und Verwaltungsmitarbeitern den Fortschritt der Baumaßnahmen vor.
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Von Beginn an war die Inbetriebnahme des Neubaus für Mitte 2022 geplant worden. Am Montag sprachen Silke von Bützingslöwen und Christoph Becker von der Eröffnung im September, womit das immense Bauprojekt weiterhin im Zeitplan vorangetrieben wird. Vor allem Innern sind jetzt noch etliche Arbeitsschritte notwendig. Personalmangel habe der Caritasverband für den Kreis Olpe übrigens nicht, versicherte Christoph Becker abschließend. "Trotzdem freuen wir uns immer über Interessenten, von denen viele von aktuellen Beschäftigten angeworben werden. Das spricht für uns als Arbeitgeber." Derzeit beschäftigt der Caritasverband im Kreis Olpe 1900 Mitarbeiter.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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