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Bauwagen für Forscher und Entwickler in Elben
Das "Elbmobil" ist da

Das „Elbmobil“ ist in Elben angekommen. Hier präsentiert Peter Niklas, Ortsvorsteher von Elben und Scheiderwald, den multifunktionalen „Bauwagen“ der Klimaschutzbeauftragten der Gemeinde Wenden, Katrin Schröder.
  • Das „Elbmobil“ ist in Elben angekommen. Hier präsentiert Peter Niklas, Ortsvorsteher von Elben und Scheiderwald, den multifunktionalen „Bauwagen“ der Klimaschutzbeauftragten der Gemeinde Wenden, Katrin Schröder.
  • Foto: yve
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

yve Elben. „Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“ Das sagte einst Mark Twain und vor eineinhalb Jahren Peter Niklas. Wer den Ortsvorsteher von Elben und Scheiderwald und 1. Vorsitzenden des Vereins für Dorfgemeinschaftsaufgaben (VfD) kennt, würde ihn als solchen nicht bezeichnen.
Das "Elbmobil" hat sein Ziel erreichtVielmehr lassen sich die Ortsbewohner gerne von seinen Einfällen überraschen – und sie wissen, was der Peter anpackt, das wird. Wie das Projekt „Elbmobil“ gemeinsam mit dem VfD. Der hölzerne Unikat-„Bauwagen“ hat vor einigen Tagen sein Ziel erreicht und steht auf dem Gelände des Wasserbeschaffungsverbandes in Elben – „ein idealer Platz“, findet Niklas.

yve Elben. „Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“ Das sagte einst Mark Twain und vor eineinhalb Jahren Peter Niklas. Wer den Ortsvorsteher von Elben und Scheiderwald und 1. Vorsitzenden des Vereins für Dorfgemeinschaftsaufgaben (VfD) kennt, würde ihn als solchen nicht bezeichnen.

Das "Elbmobil" hat sein Ziel erreicht

Vielmehr lassen sich die Ortsbewohner gerne von seinen Einfällen überraschen – und sie wissen, was der Peter anpackt, das wird. Wie das Projekt „Elbmobil“ gemeinsam mit dem VfD. Der hölzerne Unikat-„Bauwagen“ hat vor einigen Tagen sein Ziel erreicht und steht auf dem Gelände des Wasserbeschaffungsverbandes in Elben – „ein idealer Platz“, findet Niklas. Ringsherum blühen insektenfreundliche Pflanzen, Waldsofas sowie der Spielplatz laden zum Verweilen ein, und nur Schritte entfernt kann die Holzhütte vielfältig genutzt werden.

Projekt nach eineinhalb Jahren abgeschlossen

Der Ortsvorsteher blickt auf eine aufwendige Beantragung der Fördermittel zurück – Fleiß, Sorgfalt und Ehrgeiz bringen ihn und den VfD schließlich zum Ziel. Das auch mit Unterstützung der Gemeinde Wenden realisierte Großprojekt ist nach eineinhalb Jahren abgeschlossen – finanziert aus Leader-Mitteln (65 Prozent) und mit einem Zuschuss der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (35 Prozent).
Die Kosten belaufen sich auf etwa 48.000 Euro. Eine stolze Summe. Doch es ist nicht nur die handgefertigte Hülle, die dem „Elbmobil“ Einzigartigkeit verleiht. „Hier lohnt sich der Blick ins Innere“, weiß Peter Niklas und öffnet bei einem Ortstermin für Katrin Schröder die Tür des „Bauwagens“. Als Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Wenden möchte diese natürlich mehr über das Konzept in Erfahrung bringen.

Gerüstet für Outdoor-Aktivitäten

Niklas zieht dann diverse Klappen auf – Mikroskope, Pinzetten, kleine und große Lupen, Ferngläser, Seile, Gartengeräte für Kinder, Werkzeuge zum Basteln, Bauen, Schnitzen – inklusive Literatur und Anleitungen – kommen zum Vorschein. In der Außenbox des Anhängers lagern Rucksäcke in vielerlei Größen, die für Outdoor-Aktivitäten bepackt werden können: ein Ort mit umweltpädagogischem Schwerpunkt und der maßgeschneiderte Begleiter für kleine Forscher und Entwickler. Robust, nachhaltig und individuell.

Biotoilette und Holzofen im Bauwagen

Selbst die Biotoilette fehlt nicht – und auch das technisches Equipment vom Beamer bis zur Lichtanlage nicht. Mehr als nur ein Hingucker im Wagen ist der kleine Holzofen in der Ecke. Er sorgt für eine angenehme Wärme. In eine Winterpause soll das „Elbmobil“ schließlich nicht gehen.
„Jetzt fehlt nur noch die Straßenzulassung“, so Peter Niklas. Denn der „Bauwagen“ mitsamt seiner multifunktionalen Ausstattung soll auch an Träger von Jugendarbeit sowie Kindergärten, Grundschulen oder sonstige Vereine ausgeliehen werden. „Nicht nur die Kinder aus Elben und Scheiderwald können also in den Genuss des Vorzeigeprojektes kommen“, so der Ortsvorsteher, der aktuell noch auf die Lieferung von zwei blauen Tonnen wartet.
Auf eine für neben das „Elbmobil“ und auf eine andere für das Wendener Rathaus. Darin gesammelt werden ausgetragene Jeans, die recycelt werden.
Und schon ist die nächste Idee in den Dörfer Elben und Scheiderwald geboren, während die jüngste auf dem ehemaligen Bolzplatz, der zur „Elboase“ umgestaltet wird, gerade heranreift,

Autor:

Yvonne Clemens (Redakteurin) aus Stadt Olpe

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