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Grundstein für Caritas-Zentrum Wenden gelegt
Der symbolträchtigste Stein von Tausenden

Pfarrer Michael Kleineidam, AKC-Aufsichtsratsvorsitzender Christoph Heuel und Bürgermeister Bernd Clemens mauerten die Zeitkapsel in den Grundstein ein. Neben Urkunde, Tageszeitung und Geldmünzen wanderte diesmal auch einen FFP2-Schutzmaske in den Grundstein – der besonderen Lage geschuldet und womöglich zur Verwunderung zukünftiger Generationen, sollte die Schatulle irgendwann mal geöffnet werden.
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  • Pfarrer Michael Kleineidam, AKC-Aufsichtsratsvorsitzender Christoph Heuel und Bürgermeister Bernd Clemens mauerten die Zeitkapsel in den Grundstein ein. Neben Urkunde, Tageszeitung und Geldmünzen wanderte diesmal auch einen FFP2-Schutzmaske in den Grundstein – der besonderen Lage geschuldet und womöglich zur Verwunderung zukünftiger Generationen, sollte die Schatulle irgendwann mal geöffnet werden.
  • Foto: Holger Böhler
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

hobö Wenden. Exakt ein Jahr und elf Tage sind vergangen, als in großem und feierlichem Rahmen der symbolische erste Spatenstich für die größte Investition in der Geschichte der Gemeinde Wenden in die Erde getrieben wurde: für den Neu- und Umbau des Caritas-Zentrums Wenden. Gestern stand nun die Grundsteinlegung auf dem Plan. Nicht, dass in dieser Zeit nicht viel passiert ist, vielmehr hat die Corona-Pandemie dafür gesorgt, dass die Grundsteinlegung später erfolgte als ursprünglich geplant war.
Denn inzwischen, das hob auch Bürgermeister Bernd Clemens hervor, seien Tausende Steine gesetzt worden, nun folge der symbolträchtigste von ihnen. In der Tat, geht man die Zufahrt in Richtung des traditionsreichen St.

hobö Wenden. Exakt ein Jahr und elf Tage sind vergangen, als in großem und feierlichem Rahmen der symbolische erste Spatenstich für die größte Investition in der Geschichte der Gemeinde Wenden in die Erde getrieben wurde: für den Neu- und Umbau des Caritas-Zentrums Wenden. Gestern stand nun die Grundsteinlegung auf dem Plan. Nicht, dass in dieser Zeit nicht viel passiert ist, vielmehr hat die Corona-Pandemie dafür gesorgt, dass die Grundsteinlegung später erfolgte als ursprünglich geplant war.
Denn inzwischen, das hob auch Bürgermeister Bernd Clemens hervor, seien Tausende Steine gesetzt worden, nun folge der symbolträchtigste von ihnen. In der Tat, geht man die Zufahrt in Richtung des traditionsreichen St.-Josefsheims hinauf, das inzwischen Bestandteil des Caritas-Zentrums Wenden ist, dann werden die Dimensionen des Neubaus offenbar. Und der sichtbare Bau ist ja nur ein Trakt des Gesamtvorhabens.

Caritas investiert weit mehr als 20 Millionen

Weit mehr als 20 Millionen Euro investiert der Caritasverband für den Kreis Olpe über seine Tochtergesellschaft AKC (Alten- und Krankenhilfe der Caritas gGmbH) am Altenhofer Weg in Wenden. Diese fließen in den Neubau sowie den Rückbau und die Sanierung des direkt angrenzenden Altbestands des St.-Josefsheims.
Christoph Heuel, Vorsitzender des AKC-Aufsichtsrats, begrüßte gestern die Gäste der bewusst kleingehaltenen Grundsteinlegung. Er verzichtete bewusst darauf, erneut auf die mehr als zehnjährige und wegen ihre Länge öffentlich in die Kritik geratene Planungsphase einzugehen. Denn jetzt zählten nur der Blick auf das, was bereits geschafft wurde, und der Blick nach vorn.

Pflegebereich für 80 Bewohner

Derzeit entstehen zwei neue Gebäudeblöcke mit einer Gesamtnutzfläche von rund 5800 Quadratmetern. Hier ziehen die Verbundküche des Caritasverbands für den Kreis Olpe, die Speisen für Caritas-Einrichtungen im gesamten Kreisgebiet fertigt, eine öffentlich zugängliche Cafeteria, die Tagespflege, die Verwaltung und die neue Kapelle – mit sichtbaren Elementen der alten, abgerissenen Kapelle – ein. Auch der eigentliche Pflegebereich für80 Bewohner wird hier errichtet sowie ein speziell auf die Bedürfnisse von Demenzkranken ausgerichteter Bereich. Einzug in die Bestandsgebäude des St.-Josefsheims werden weitere Angebote wie Caritas-Station und -„Aufwind“ halten. Auch Optionen einer eigenen Kurzzeitpflege werden geprüft, um das schon etablierte Angebot der Caritas-Tagespflege weiter auszubauen. Angebote wie „Service- oder Appartmentwohnen“ bzw. „Wohngemeinschaften“ werden ebenfalls integriert. So wird das Zentrum perspektivisch von einem Altenhilfezentrum zur Generationenanlage.

Neubau voraussichtlich Mitte 2022 startklar

Christoph Heuel kündigte an, dass der Neubau voraussichtlich Mitte 2022 in Betrieb genommen werden könne. Nach dem Bezug werde der ältere Gebäudebestand reduziert und saniert. Er sei zuversichtlich, dass sämtliche Arbeiten in rund drei Jahren abgeschlossen sein werden.
Bürgermeister Bernd Clemens erinnerte in seinem Grußwort daran, dass eine Grundsteinlegung ein uralter Brauch sei, um böse Geister zu vertreiben. Heute solle er vor allem Glück bringen. Diese Grundsteinlegung bedeute „Zukunft, Dynamik und einen wichtigen Fortschritt für die Gemeinde Wenden“.

Das volle Sortiment der Leistungen

Denn Christoph Heuel hob hervor, dass es verschiedene Pflegedienste und Betreiber von Altenheimen gebe, aber das Angebot des Caritas-Zentrums sei einzigartig in der Gemeinde. Von niederschwelliger ambulanter Hilfe zu Hause bis zur stationären Vollzeitpflege mitsamt seelsorgerischer Betreuung im Zentrum biete man das volle Sortiment der Leistungen, derer ältere und pflegebedürftige Menschen bedürften. Und mit dem Neubau weite man das Angebot noch aus.
Silke von Bültzingslöwen, die Leiterin des Caritas-Zentrums Wenden, lobte den imposanten Bau und steckte Tageszeitung, eine eigens erstellte Urkunde, Geldmünzen sowie – der aktuellen Zeit geschuldet – eine FFP2-Schutzmaske in den Zeitkapsel, die sodann Bürgermeister Bernd Clemens, AKC-Aufsichtsratsvorsitzender Christoph Heuel und der Leitende Pfarrer des Pastoralverbunds „Wendener Land“, Michael Kleineidam, gemeinsam einmauerten.
Federführend für den Hochbau ist die Arbeitsgemeinschaft Arns Bau aus Hünsborn sowie Sabisch & Co. Bauträger aus Oberveischede. Die Planung obliegt dem Architektenbüro Schönauer aus Hünsborn. Ihnen dankte Christoph Heuel genauso wie allen anderen Beteiligten sowie den Mitarbeitern und Bewohnern für ihr Verständnis gegenüber etwaigen Einschränkungen durch die Baumaßnahme.
Er hoffe, so Heuel, dass man zum Abschluss aller Arbeiten „ein intensives Fest mit vielen Begegnungen feiern kann“.

Pfarrer Michael Kleineidam, AKC-Aufsichtsratsvorsitzender Christoph Heuel und Bürgermeister Bernd Clemens mauerten die Zeitkapsel in den Grundstein ein. Neben Urkunde, Tageszeitung und Geldmünzen wanderte diesmal auch einen FFP2-Schutzmaske in den Grundstein – der besonderen Lage geschuldet und womöglich zur Verwunderung zukünftiger Generationen, sollte die Schatulle irgendwann mal geöffnet werden.
Tausende Steine sind bereits „gelegt“ worden, gestern folgte der Grundstein. Allein dieser Neubautrakt des Caritas-Zentrums in Wenden hat beeindruckende Ausmaße.
Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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