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Die ersten Reihenhäuser kommen

Hubertus Zielenbach, Sebastian Hüpper und Franz-Josef Henke (v. l.) vom CDU-Ortsverband Gerlingen/Elben sind froh, dass die Erschließung des ersten neuen Baugebiets am St.-Antonius-Weg begonnen hat.  Fotos: hobö
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  • Hubertus Zielenbach, Sebastian Hüpper und Franz-Josef Henke (v. l.) vom CDU-Ortsverband Gerlingen/Elben sind froh, dass die Erschließung des ersten neuen Baugebiets am St.-Antonius-Weg begonnen hat. Fotos: hobö
  • hochgeladen von Holger Böhler (Redakteur)

hobö ■ Als der Rat der Gemeinde Wenden im März 2019 die Ortsabgrenzungssatzung „Aufm breiten Steine“ in Gerlingen beschloss, machte er damit den Weg frei, zusätzliche Grundstücke im drittgrößten Ort der Gemeinde Wenden für die Bebauung bereitzustellen und eröffnete einhergehend die Möglichkeit, Reihenhäuser zu bauen.

Diese Bauform ist bekanntlich im Wendener Land eine äußerst ungewöhnliche. „Wenn alles gut läuft, besteht hier im Frühjahr 2020 die Möglichkeit des Bauens“, hatte Markus Hohmann, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung der Gemeinde Wenden, seinerzeit gesagt. Dies glückte nicht, aber inzwischen sind die Bagger angerollt, die Erschließung dieses Baugebiets hat begonnen.

hobö  Als der Rat der Gemeinde Wenden im März 2019 die Ortsabgrenzungssatzung „Aufm breiten Steine“ in Gerlingen beschloss, machte er damit den Weg frei, zusätzliche Grundstücke im drittgrößten Ort der Gemeinde Wenden für die Bebauung bereitzustellen und eröffnete einhergehend die Möglichkeit, Reihenhäuser zu bauen.

Diese Bauform ist bekanntlich im Wendener Land eine äußerst ungewöhnliche. „Wenn alles gut läuft, besteht hier im Frühjahr 2020 die Möglichkeit des Bauens“, hatte Markus Hohmann, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung der Gemeinde Wenden, seinerzeit gesagt. Dies glückte nicht, aber inzwischen sind die Bagger angerollt, die Erschließung dieses Baugebiets hat begonnen.

Dies nahm der CDU-Ortsverband Gerlingen/Elben zum Anlass, für Montagabend auf das Gelände einzuladen. Ortsunions-Vorsitzender und Ratsherr Hubertus Zielenbach, Schriftführer Sebastian Hüpper, der die Nachfolge von Zielenbach im Wendener Gemeinderat antreten möchte, sowie Ratsherr Franz-Josef Henke nutzten das Gespräch, um auf mehrere Projekte in Gerlingen zu verweisen, die die Christdemokraten für den drittgrößten Ort der Gemeinde Wenden initiiert hätten. Immerhin beliefen sich die Gesamtinvestitionen dieser Projekte auf rund 2,6 Millionen Euro.

Das Areal „Aufm breiten Steine“ liegt südlich des St.-Antonius-Wegs und westlich der einstigen Bahntrasse Olpe-Rothemühle. Hier wird ein kleiner Stichweg angelegt, an dessen Ende vier Bauflächen für Einfamilienhäuser entwickelt werden. Sie weisen eine Grundstücksgröße zwischen 600 und 782 m2 auf.

Direkt am St.-Antonius-Weg ermöglicht die Gemeinde derweil acht Reihenhäuser in zwei Blöcken à vier Einheiten. Diese Reihenhäuser sollen etwa 120 m2 Wohnfläche auf 250 bis 270 m2 großen Parzellen bieten.

Das Ingenieurbüro Thomas Schönhofer aus Gerlingen hat nach dem Modell der sogenannten „Konzeptvergabe“ den Zuschlag der Kommune für die beiden Baugrundstücke am St.-Antonius-Weg erhalten – Planung, Bau und Vergabe liegen in dessen Händen. „Alle Gerlinger Bauwillige werden von ihm angeschrieben“, versicherte Hubertus Zielenbach am Montag.

Der Zuschlag für das Reihenhaus-Projekt erfolgte bei der Gemeinde unter anderem hinsichtlich der Vorgaben „bezahlbares Wohneigentum“ zu schaffen, Wohneinheiten für Familien herzustellen und die gesetzliche Standards zur energetischen Bauweise bzw. bessere Energiestandards zu erfüllen.

Als Grund für den Bau von Reihenhäusern hat die Gemeinde angeführt, dass insbesondere in den Siedlungsschwerpunkten der Immobilienmarkt zunehmend „überhitzt“ sei. Verfügbare Mietwohnungen stünden kaum oder lediglich zu überhöhten Konditionen zur Verfügung, und die Bildung von Wohneigentum werde für die meisten Interessenten, insbesondere für Familien, aufgrund der aktuellen Preislage und den gestiegenen Kosten zunehmend schwieriger, wenn nicht sogar fast unmöglich.

Um diesen Problemen bei der Bildung von Wohneigentum im Gemeindegebiet entgegenzuwirken, ermöglicht die Kommune also im Bereich „Aufm breiten Steine“ in Gerlingen den Bau von Reihenhäusern. Markus Hohmann zur Beschlussfassung vor einem Jahr: „Das ermöglicht bezahlbares Wohnen, aber im Eigenheim.“

Franz-Josef Henke hofft, dass die Erschließung des Baugebiets Mitte August abgeschlossen ist und dann die Einmessung und sodann die Vergabe der Einfamilienhaus-Grundstücke zügig erfolgt. Im nächsten Jahr soll dann mit der Planung den wesentlich größeren Neubaugebiets auf der nördlichen Seite des St.-Antonius-Wegs begonnen werden. Hier könnten in zwei Bauabschnitten insgesamt bis zu 30 Bauareale geschaffen werden (die SZ berichtete).

Im Rahmen des Treffens am Montagabend verwies Franz-Josef Henke auf weitere Projekte, die auf Initiative der Gerlinger CDU für den Ort in den vergangenen zwei Jahren umgesetzt worden seien bzw. sich in der Realisierung befänden.

Dazu zählte Henke den Neubau der Kita Gerlingen (Gesamtinvestitionen inklusive Förderungen: 1,5 Millionen Euro), Kleinspielfeld auf dem Schulareal (95 000 Euro), „Aktiver Erholungspfad“ um den „Pumptrack“ (230 000 Euro); Fußweg Elbener Straße-Bühlstraße (85 000 Euro), neuer Belag Radwegebrücke über die Bigge (45 000 Euro) sowie Neubau des Schulhofs der Grundschule Gerlingen (300 000 Euro). Hinzu kämen die rund 350 000 Euro zur Anfinanzierung des Baugebiets „Aufm breiten Steine“. „Wir sind der Meinung, dass dies außergewöhnlich viele und wichtige Dinge waren“, so Henke. „Von UWG, SPD und Grünen finde ich hier nichts“, ergänzte Hubertus Zielenbach.

Hubertus Zielenbach, Sebastian Hüpper und Franz-Josef Henke (v. l.) vom CDU-Ortsverband Gerlingen/Elben sind froh, dass die Erschließung des ersten neuen Baugebiets am St.-Antonius-Weg begonnen hat.  Fotos: hobö
Der Fußweg von der Elbener Straße zur Bühlstraße – hier der Bereich an der Bischof-Wilhelm-Straße – wurde ebenfalls erneuert, aber noch nicht offiziell freigegeben.
Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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