SZ

Landwirte sorgen mit Lichterfahrt für viel Freude
„Ein Funken Hoffnung“ springt über

Mit weihnachtlich geschmückten Traktoren fuhren die Landwirte auch bei der Lebenshilfe-Wohnstätte in Wenden vor. Schnell säumten viele Nachbarn und andere Bürger die Bergstraße, um der Aktion beizuwohnen. Es gab allenthalben viel Lob.
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  • Mit weihnachtlich geschmückten Traktoren fuhren die Landwirte auch bei der Lebenshilfe-Wohnstätte in Wenden vor. Schnell säumten viele Nachbarn und andere Bürger die Bergstraße, um der Aktion beizuwohnen. Es gab allenthalben viel Lob.
  • Foto: Holger Böhler
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

hobö Wenden/Olpe. Mit zahlreichen Protestfahrten und Demonstrationen haben Landwirte in jüngerer Vergangenheit auf sich aufmerksam gemacht, um Missstände in Politik und Handel anzuprangern. Am Vorabend des Nikolaustages begaben sich Landwirte aus dem Kreis Olpe erneut auf die Straße – diesmal aber nicht zu Demonstrationszwecken, sondern um Freude und Zuversicht zu schenken.
Mit aufwändig geschmückten Traktoren fuhren sie zu drei Einrichtungen in der Gemeinde Wenden und in Olpe, um den Bewohnern und Bediensteten „einen Funken Hoffnung“ zu bescheren. Unter diesem Motto stand die gesamte Aktion dann auch. Und die Bäuerinnen und Bauern erhielten für ihr Engagement reichlich Dank und viel Lob – direkt vor Ort sowie in den verschiedensten Internet-Portalen.

hobö Wenden/Olpe. Mit zahlreichen Protestfahrten und Demonstrationen haben Landwirte in jüngerer Vergangenheit auf sich aufmerksam gemacht, um Missstände in Politik und Handel anzuprangern. Am Vorabend des Nikolaustages begaben sich Landwirte aus dem Kreis Olpe erneut auf die Straße – diesmal aber nicht zu Demonstrationszwecken, sondern um Freude und Zuversicht zu schenken.
Mit aufwändig geschmückten Traktoren fuhren sie zu drei Einrichtungen in der Gemeinde Wenden und in Olpe, um den Bewohnern und Bediensteten „einen Funken Hoffnung“ zu bescheren. Unter diesem Motto stand die gesamte Aktion dann auch. Und die Bäuerinnen und Bauern erhielten für ihr Engagement reichlich Dank und viel Lob – direkt vor Ort sowie in den verschiedensten Internet-Portalen.

Lebenshilfe-Bewohner „total begeistert“

Zurückzuführen ist die Aktion auf eine Initiative des bundesweiten Zusammenschlusses von Landwirten: „Land schafft Verbindung“ (LSV). Im Kreis Olpe führten Christoph Schürholz und Steffen Schlabach aus Hünsborn sowie Birgit Lorenz aus Lennestadt ihre Berufskollegen zusammen und organisierten die Sternfahrt. Die Teilnehmer aus der Gemeinde Wenden trafen sich zunächst auf dem Hof Schürholz, um von dort durch Hünsborn und Ottfingen nach Wenden zu fahren, wo die Lebenshilfe-Wohnstätte an der Einmündung Bergstraße/Dingelstädter Straße das Ziel war. Mit ihren weihnachtlich geschmückten Traktoren, riesigen illuminierten Weihnachtsmännern sowie Musik weckte der Konvoi direkt großes Interesse in der unmittelbaren Nachbarschaft und darüber hinaus.
Christoph Schürholz und Steffen Schlabach überreichten der stellv. Leiterin der Einrichtung, Karina Scheld, einen Weihnachtsbaum sowie kleine Präsente für die Bewohner der Wohnstätte für geistig behinderte Menschen. Die strahlten beim Anblick der riesigen, aufwändig geschmückten Traktoren. „Unsere Bewohner sind total begeistert“, berichtete Karina Scheld, „Das ist ein echter Höhepunkt in diesen Corona-Zeiten – und wir hätten nie gedacht, dass uns so viele Landwirte besuchen und uns ihre Wertschätzung zeigen.“

Kleine Präsente für Kinder und Jugendliche

Von hier aus fuhren die Landwirte über Gerlingen, Dahl und Friedrichsthal nach Olpe. Hier stießen Bäuerinnen und Bauern aus Lennestadt, Finnentrop und Drolshagen hinzu, um das Josefshaus, das heilpädagogische Heim für Kinder und Jugendliche der Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO), anzusteuern. Auch in der Kreisstadt weckte der auf 25 Gefährte angewachsene Konvoi natürlich entsprechendes Aufsehen.
Die Kinder und Jugendlichen des Josefshauses bekamen kleine Präsente, durften in den ein oder anderen Trecker steigen und erhielten einen geschmückten Weihnachtsbaum, der nun wochenlang an die Solidarität der Landwirte erinnert.

Aufführung beim Olper Krankenhaus

Von der Maria-Theresia-Straße fuhr der hellerleuchtete Traktoren-Zug zum St.-Martinus-Hospital in Olpe. Der Konvoi nahm die komplette Kardinal-van-Galen-Straße in Beschlag – alles geschah natürlich nach Absprache mit der Olper Kreispolizeibehörde.
Für Aufsehen sorgte hier insbesondere die Aufführung der „Jerusalema Dance Challenge“, die weltweit für Furore gesorgt hat. Einige Bäuerinnen sowie ein Bauer hatten sich für diese lustige Einlage bereitgefunden. Auch am Olper Krankenhaus gab es kleine Präsente für Patienten und Mitarbeiter, woraufhin den Landwirten erneut Begeisterung sowie Lob und Dank entgegenschwappte. Zum Abschluss folgten eine Rundfahrt durch die Innenstadt sowie ein Treffen auf dem Parkplatz des Raiffeisen-Marktes.
„Natürlich wollen wir auch auf die schwierigen Zeiten für uns Landwirte aufmerksam machen“, erklärte Christoph Schürholz gegenüber der SZ, „vor allem aber wollen wir nach dem Motto ,Ein Funken Hoffnung’ etwas Licht in diese düstere Zeit bringen – insbesondere für die, die es am nötigsten brauchen.“

Mit weihnachtlich geschmückten Traktoren fuhren die Landwirte auch bei der Lebenshilfe-Wohnstätte in Wenden vor. Schnell säumten viele Nachbarn und andere Bürger die Bergstraße, um der Aktion beizuwohnen. Es gab allenthalben viel Lob.
Mitorganisator Christoph Schürholz (l.) aus Hünsborn überreichte Karina Scheld (r.), stellv. Leiterin der Lebenshilfe-Wohnstätte, einen Weihnachtsbaum und kleine Präsente für die Bewohner.
Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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