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Gemeinde erstellt Radverkehrskonzept - auch E-Bike-Ladestationen sind ein Thema
„Fahrradfreundliches Klima“

Die Gemeinde Wenden möchte mit dem Radverkehrskonzept das Fahrradfahren in der Kommune attraktiver und sicherer gestalten. Die bestehenden Radwege – wie hier zwischen Wendenerhütte und Gerlingen – werden zwar stark frequentiert, gleichwohl gibt es vielerorts Verbesserungsbedarf.  SZ-Archivfoto: yve
  • Die Gemeinde Wenden möchte mit dem Radverkehrskonzept das Fahrradfahren in der Kommune attraktiver und sicherer gestalten. Die bestehenden Radwege – wie hier zwischen Wendenerhütte und Gerlingen – werden zwar stark frequentiert, gleichwohl gibt es vielerorts Verbesserungsbedarf. SZ-Archivfoto: yve
  • hochgeladen von Holger Böhler (Redakteur)

hobö Wenden. Die Gemeinde Wenden möchte ein „fahrradfreundliches Klima“ schaffen. Daher startet sie nun mit der Erarbeitung und Entwicklung eines Radverkehrskonzeptes für die gesamt Kommune. In der Sitzung des Umweltausschusses informierte die Verwaltung über ihr Vorhaben.

Das Konzept beinhaltet demnach die Erfassung der Ausgangslage und legt die Ziele, Strategien und Maßnahmen zur Radverkehrsförderung fest. Darüber hinaus soll das Papier in Zukunft als Handlungsgrundlage und Maßstab für (Radverkehrs-)Planungen im Wendener Land dienen.

Ziel ist es, mit Hilfe dieses Konzeptes sowohl den alltäglichen als auch den touristischen Radverkehr in der Gemeinde Wenden zu stärken.

hobö Wenden. Die Gemeinde Wenden möchte ein „fahrradfreundliches Klima“ schaffen. Daher startet sie nun mit der Erarbeitung und Entwicklung eines Radverkehrskonzeptes für die gesamt Kommune. In der Sitzung des Umweltausschusses informierte die Verwaltung über ihr Vorhaben.

Das Konzept beinhaltet demnach die Erfassung der Ausgangslage und legt die Ziele, Strategien und Maßnahmen zur Radverkehrsförderung fest. Darüber hinaus soll das Papier in Zukunft als Handlungsgrundlage und Maßstab für (Radverkehrs-)Planungen im Wendener Land dienen.

Ziel ist es, mit Hilfe dieses Konzeptes sowohl den alltäglichen als auch den touristischen Radverkehr in der Gemeinde Wenden zu stärken. „Das Radfahren in Wenden soll attraktiver und sicherer gestaltet werden, damit sich ein insgesamt fahrradfreundliches Klima in der Gemeinde entwickeln kann“, heißt es aus dem Rathaus.

Das Konzept sei darauf ausgerichtet, den Radverkehrsanteil in der Gemeinde zu erhöhen. Immer mehr Bürger sollen demzufolge auf das Fahrrad umsteigen. Dadurch werde die Verkehrssituation in Bezug auf den motorisierten Individualverkehr entlastet, mutmaßt die Verwaltung. Dies führe neben den gesundheitlichen Vorteilen für die Radfahrer auch zu einer Senkung der CO2-Emissionen und habe damit „eindeutig Klimaschutzcharakter“.

Für Anfang 2020 ist eine Auftaktveranstaltung angedacht. Hier soll über den geplanten Arbeitsablauf informiert und eine Arbeitsgruppe gegründet werden, die eine flächendeckende Bestandsaufnahme und Identifizierung von Lücken und Problemstandorten erleichtern soll. Auf dieser Basis sollen im nächsten Schritt, womöglich wieder in Form einer Arbeitsgruppe, „Potenziale für den Alltags- und touristischen Radverkehr“ herausgearbeitet werden.

Die Gemeindeverwaltung empfiehlt diesbezüglich, mit der Festlegung neuer E-Bike-Ladestationen zu warten bis die Erkenntnisse aus dem Radverkehrskonzeptes vorliegen, „um eine sinnvolle, bedarfsgerechte und wirtschaftliche Gestaltung der Ladeinfrastruktur zu gewährleisten“.

Da es sich bei dem Tagesordnungspunkt formell um eine „Information“ handelte, stimmte der Umweltausschuss nicht über das Thema ab. Generelle Zustimmung war gleichwohl zu erkennen.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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