Festliches Konzert zum Jubiläum

St.-Antonius-Kirchenchor musizierte mit Solistin, »1881« und »Feinblech«

rudi Gerlingen. Ein überaus festliches und abwechslungsreiches Konzert wurde am Sonntagnachmittag den Besuchern der Gerlinger St.-Antonius-Kirche geboten. Und das aus besonderem Anlass: Der »hauseigene« Kirchenchor feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen und ließ sich unter anderem mit diesem vorweihnachtlichen Konzert gebührend feiern.

Die musikalische Unterstützung, die sich der Kirchenchor dafür zugelegt hatte, ließ diesen Festakt wirklich gelingen. Nicht nur aus dem eigenen Ort hatten sich weitere Vereine für das Konzert angemeldet. Mit Anke Strugalla hatte der Chor eine talentierte Solistin gewonnen, die alle Gäste mit ihrer anmutigen Stimme bezauberte. Mit dem Lied »Ave Verum«, das der Feder Wolfgang Amadeus Mozarts entstammt, rückte die gebürtige Drolshagenerin, unterstützt von Markus Dubratz an der Orgel, zum ersten Mal ins Geschehen.

Staunende Blicke aus den bis auf den letzten Platz gefüllten Reihen richteten sich gen Orgelbühne und verliehen der Begeisterung Ausdruck, die das Publikum angesichts dieses Vortrages empfand. Mit ihrer durchdringenden, klaren Stimme verbreitete die Solistin eine stimmungsvolle Atmosphäre, die den Zuhörern ein andächtiges Lauschen geradezu aufzwang. Bereits zuvor hatte der Kirchenchor selber eine Kostprobe seines Könnens gegeben – und dabei keinesfalls weniger anspruchsvolle Werke ausgewählt. Nach einem Arrangement Karl Hauses wurde das berühmte Lied »Maria durch ein Dornwald ging« zu Gehör gebracht. Ein bekannterweise sehr schweres Stück, das allein durch seine disharmonischen Tonfolgen – die viele Passagen des Stückes prägen–– eine wahre Herausforderung ist.

Mit Bravour nahm der Kirchenchor diese Hürde und ließ mit diesem ersten Beitrag bereits erahnen, welcher Stil das Programm ausmachen sollte.

Instrumental vertonten sowohl der örtliche Musikverein als auch das Bläserensemble »Feinblech« aus Gerlingen diverse Weihnachtslieder und Choräle. Unter anderem glänzte der Musikverein mit einer beeindruckend feierlichen Version von »Macht hoch die Tür«. Der bekannte Komponist Jan de Haan widmete sich diesem Lied und arrangierte es auf eine schwingende, impulsive Weise. Derweil verwöhnte »Feinblech« die Gäste unter anderem mit einem Werk Johann Sebastian Bachs: »Wachet auf« sollte den Zuhörern nachdrücklich in Erinnerung bleiben.

Auch der örtliche Männerchor »1881« hatte sich diesem musikalischen Reigen angeschlossen. Die Sänger hatten einen »Klassiker« für das Konzert vorbereitet. Mit »Ave Maria« nach Franz Biebl stellten die 1881er unumstritten höchste Klasse und Niveau unter Beweis, die das gesamte Konzert charakterisierten. Allein die überaus guten Besucherzahlen dürften dem Kirchenchor Auskunft darüber gegeben haben, welch hohen Stellenwert er in seinem Ort einnimmt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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