Feuerwehr freut sich auf Jubiläum

Löschzug Wenden wird 75 Jahre alt / Zahlreiche Beförderungen ausgesprochen

hobö Wenden. Das bevorstehende Jubiläum aus Anlass des 75-jährigen Bestehens prägte die harmonische Jahresdienstbesprechung, zu der der Löschzug Wenden der Freiwilligen Feuerwehr für Samstagnachmittag in das eigene Gerätehaus eingeladen hatte. Vom 23. bis 25. April feiert der Löschzug in großem Stil das eigene Jubiläum

In Verbindung mit dem Kreisfeuerwehrfest finden unter anderem ein Live-Konzert, ein prachtvoller Umzug durch Wenden sowie eine Ausstellung feuerwehrspezifischer Geräte statt. Unter anderem hat Wehrkamerad Dietmar Häner eine 80-seitige Festchronik erstellt, die in den nächsten Tagen druckfrisch erhältlich ist. Der Erlös aus dem Verkauf soll der Jugendfeuerwehr zugute kommen (wir berichten noch ausführlich). Die eigentliche Jahresdienstbesprechung bewies, dass der ehrenamtliche Einsatz der Feuerwehrleute sehr ernst genommen wird. Nicht nur bei den Einsätzen, sondern auch bei Fortbildungen zeigen die Wendener Blauröcke hohes Engagement. Gemeindebrandinspektor Tonis Vierschilling lobte die Kameraden. Es sei nicht selbstverständlich, dass man derart viel Freizeit für die Hilfe am Nächsten opfere. Die Feuerwehr leiste einen sehr wichtigen Beitrag, dass sich die Menschen wohler fühlten.

Auch Bürgermeister Peter Brüser freute sich, dass es derart pflichtbewusste Feuerwehrleute gibt. Der Löschzug Wenden zeige sich sehr lebendig und habe daher auch keine Nachwuchssorgen. Er wies darauf hin, dass im Haushalt der Gemeinde Wenden erneut erhebliche Mittel für die Feuerwehr bereitgestellt würden. Die Gelder, das zeige die Jahresdienstbesprechung einmal mehr, seien sehr gut angelegt. Löschzugführer Wolfgang Solbach erläuterte in seinem Jahresbericht, dass die aktiven Kameraden bei 30 Einsätzen im vergangenen Jahr eindrucksvoll gezeigt hätten, was sie in ihrer Freizeit geübt und gelernt hätten. Bei Verkehrsunfällen, technischen Hilfeleistungen nach Unwetterschäden und bei Bränden zeigten die Wendener Blauröcke ihr Vermögen und halfen den betroffenen Menschen. Derzeit gehören 37 aktive Feuerwehrleute, elf Kameraden der Ehrenabteilung und elf Kameraden der Jugendabteilung dem Wendener Löschzug an. Unterstützt wird er außerdem von 168 passiven Mitgliedern.

Solbach erinnerte daran, dass allein bei der Kirmes-Wache mehr als 150 Stunden Einsatz geleistet worden seien. Ohne dies Hilfe, ergänzte Bürgermeister Brüser, sei ein Fest dieser Größenordnung gar nicht durchführbar.

Einen Einblick in die Jugendfeuerwehr gewährte Jugendfeuerwehrwart Markus Linke. Er erläuterte, dass der Dienst sehr freizeitorientiert sei. Kinobesuche, eine Mehrtagesfahrt sowie Grillveranstaltungen wurden unter anderem im vergangenen Jahr durchgeführt. Aber technische Hilfeleistungen wurden ebenso geübt wie verschiedene Seminare besucht.

Ohnehin zeigten die Wendener Blauröcke besonderes Engagement in Sachen Fort- und Weiterbildung. Dies war auch ein Grund dafür, dass Gemeindebrandinspektor Vierschilling im Rahmen der Jahresdienstbesprechung zahlreiche Beförderungen aussprechen durfte. Dominik Schrage ist nunmehr Feuerwehrmann, Detlef Jakobsen-Urwald Oberfeuerwehrmann, Guido Zimmermann Brandmeister, Markus Luke Oberbrandmeister, Karl-Heinz Stock Hauptbrandmeister sowie Thomas Schwarz und Werner Frohnenberg Brandinspektoren. Unter lautstarkem Applaus überreichte Vierschilling den beförderten Männern die entsprechenden Urkunden.

Neu aufgenommen in den Löschzug Wenden wurde der Oberfeuerwehrmann Patrick Fritsch, der von Gemünden nach Schönau umgezogen ist und nun im Wendschen seinen ehrenamtlichen Dienst fortsetzen möchte. Die Jugendfeuerwehr freut sich derweil über die Neuzugänge Janik Kersting, Thomas Kaufmann und Steven Arens.

Am Samstag deutete im übrigen Thomas Schwarz an, dass er nach neun Jahren das Amt des Kassierers niederlegen wird. Sein designierter Nachfolger, Detlef Brand, wird im nächsten Jahr offiziell eingeführt. Abschließend würdigte Wolfgang Solbach, dass Stefan Linke und Holger Riedesel bei keinem Dienst fehlten. Er bedankte sich aber auch generell bei allen Feuerwehrkameraden für die geleistete Arbeit sowie bei den Ehefrauen und Familien, die dies erst ermöglicht hätten.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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