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In sieben Tagen gebaut
Firma Hof Automation entwickelt digitalen Personenzähler

Florian Orthen zeigt den Zähler.

yve Altenhof. Der Winter ist im Anmarsch, die Temperaturen sinken, teils nasskaltes Wetter begleitet uns in den nächsten Monaten. Insbesondere Inhaber von größeren Geschäften wie Lebensmittelmärkte sind angehalten, das Ein- und Ausgangsgeschehen an den Türen kontrollieren zu lassen. Das bedeutet, dass Mitarbeiter oder Zusatzpersonal teils über Stunden der Witterung ausgesetzt sind. 
„Das kann schnell zu Konzentrationsschwierigkeiten und damit zu einem falsches Zählergebnis führen“, so Florian Orthen. Der 32-Jährige aus Friesenhagen arbeitet bei Hof Automation in Altenhof. Gemeinsam mit Firmeninhaber Oliver Hof und seinem Kollegen Colin Reuber entwickelt er binnen nur sieben Tagen einen digitalen Personenzähler.

yve Altenhof. Der Winter ist im Anmarsch, die Temperaturen sinken, teils nasskaltes Wetter begleitet uns in den nächsten Monaten. Insbesondere Inhaber von größeren Geschäften wie Lebensmittelmärkte sind angehalten, das Ein- und Ausgangsgeschehen an den Türen kontrollieren zu lassen. Das bedeutet, dass Mitarbeiter oder Zusatzpersonal teils über Stunden der Witterung ausgesetzt sind. 
„Das kann schnell zu Konzentrationsschwierigkeiten und damit zu einem falsches Zählergebnis führen“, so Florian Orthen. Der 32-Jährige aus Friesenhagen arbeitet bei Hof Automation in Altenhof. Gemeinsam mit Firmeninhaber Oliver Hof und seinem Kollegen Colin Reuber entwickelt er binnen nur sieben Tagen einen digitalen Personenzähler. Jetzt steht die erste elektronische Durchgangskontrolle fertig montiert in der Produktionshalle an der Hüttenbruchstraße und „läuft wie am Schnürchen“.

"Dämpfer" durch Corona-Krise

„Auch unserem Unternehmen hat die Corona-Krise einen Dämpfer verpasst“, erklärt Reuber. Orthen: „Dann kam Colin die Idee, das innovative Produkt auf den Markt zu bringen.“ Das Team ist sich sicher – das Ergebnis überzeugt! „Die Durchlasskontrolle sorgt für ein reibungslos verlaufendes und sicheres Tagesgeschäft – und das unabhängig, unkompliziert und völlig automatisch“, informiert Oliver Hof, der erst im Mai mit seinem Betrieb von Freudenberg in das Wendener Dorf Altenhof umgesiedelt ist. Vor zwölf Jahren spezialisierte er sich auf Sondermaschinenbau mit Spezialisierung auf Automatisierungs-, Handhabungs- und Fördertechnik und die Entwicklung und Ausarbeitung von Lösungen in der Automation, Antriebs- und Steuerungstechnik.
Die Pandemie habe für die nötige Zeit gesorgt, sich intensiv mit dem Bau eines Prototypen zu befassen, so Orthen. „Wir möchten uns ja auch ständig weiterentwickeln.“ Doch wie funktioniert das System eigentlich? „Zunächst einmal hochpräzise und in Echtzeit.“ Die etwa 1,90 Meter hohe elektronische Durchlasskontrolle bestehe aus einem schlanken Rahmenelement mit zwei hintereinander geschalteten Lichtschranken, erklärt Florian Orthen. Sie erfasse durch die Reihenfolge der Lichtunterbrechung, ob ein Kunde das Ladenlokal betreten oder verlassen habe. Die Personenanzahl werde dabei addiert oder subtrahiert. Grün zeige folglich an – Eintreten, Rot – Warten. Die Lichtschrankenhöhe sei auf 1,30 Meter vorinstalliert. „So vermeiden wir, dass Einkaufskörbe mitgezählt werden.“
Bei einem Zwei-Türen-System in Ladenlokalen arbeiten zwei individuelle Rahmenelemente mit getrennten, einfachen Lichtschranken, die durch Unterbrechung des Lasers im Eingang oder Ausgang den Kundenverkehr erfassen.

„Die Bedienung ist ganz einfach“

„Die Bedienung ist ganz einfach“, sagt Florian Orthen. Über ein Panel werde vor der Erstanwendung die maximale Anzahl der erlaubten Personen festgelegt. „Die Einstellung kann jederzeit angepasst werden. Zur Befestigung muss das System im Eingangsbereich entweder verschraubt oder verklebt werden.“ Angeschlossen werde es einfach an den Hausshaltsstrom.
„Die elektronische Durchgangskontrolle erleichtert das Tagesgeschehen aller Geschäftsarten“, so der 32-Jährige. Schließlich könne auch in kleineren Läden oder in Tankstellen nicht immer alles genau im Blick gehalten werden.
„Und wem das Rotlichtsignal nicht ausreichend ist, der kann sich den digitalen Personenzähler zusätzlich mit einem akustischem Warnsignal ausstatten lassen.“

Einstellung von Dienstleistern entfällt

Für Geschäftsführer Oliver Hof liegen die Vorteile für die Nutzung der Durchlasskontrolle klar auf der Hand: „Das System arbeitet autonom und erfordert nach der Installation keinen weiteren Aufwand mehr.“ Zudem schütze es die Kundschaft, und natürlich das Personal. „Langfristig sparen Geschäftsinhaber Geld.“ Die Einstellung von Dienstleistern falle weg. Zudem sei die Durchlasskontrolle sehr unaufdringlich, teilweise werde der Einsatz von Security von Menschen als bedrohlich empfunden.
„Jetzt geht es an die Vermarktung“, hofft Florian Orthen auf viele Abnehmer des durchdachten Produkts aus Altenhof.

Autor:

Yvonne Clemens (Redakteurin) aus Stadt Olpe

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