Zehntausende Exemplare an Schulen gespendet
Firma Moss produziert 2,5 Millionen Stück in der Woche

Karin Bruns und Peter Bottenberg von der Firma Moss
überreichen die 1000 Masken an stellv. Schulleiter Peter Clemens (hinten v. r.). Die Schüler dieser Klassengruppe der kath. Grundschule Gerlingen danken mit einem eindeutigen „Daumen hoch“.
  • Karin Bruns und Peter Bottenberg von der Firma Moss
    überreichen die 1000 Masken an stellv. Schulleiter Peter Clemens (hinten v. r.). Die Schüler dieser Klassengruppe der kath. Grundschule Gerlingen danken mit einem eindeutigen „Daumen hoch“.
  • Foto: hobö
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

hobö Gerlingen. Sie toben wieder, rennen wild auf dem Pausenhof umher und klettern auf den Spielgeräten – die Kinder in der Katholischen Grundschule in Gerlingen. Die Neubelebung des Präsenzunterrichts hat seit Montag wieder Leben auch in diese Bildungseinrichtung der Gemeinde Wenden gebracht. Ein passender Rahmen also für eine Spendenübergabe der ungewöhnlichen Art. Denn das Unternehmen Moss GmbH aus Lennestadt überreichte am Mittwoch 1000 medizinische Masken an die Gerlinger Grundschule, die stellv. Schulleiter Peter Clemens überaus dankbar entgegennahm. Diese Schule ist aber nicht die einzig begünstigte, alle anderen 33 Grundschulen im Kreis Olpe erhielten mittlerweile ebenfalls jeweils 1000 Masken von der hiesigen Firma übermittelt. Insgesamt also spendet das Unternehmen 34.000 Masken im Gesamtwert von rund 10.000 Euro an die Bildungseinrichtungen.

In Gerlingen werden 2,5 Millionen Masken in der Woche produziert

Das Unternehmen Moss produziere seit Mai 2020 im eigenen Werk in Gerlingen bis zu 2,5 Millionen Masken pro Woche mit „höchster medizinischer Klassifizierung“, erläutert Geschäftsführer Peter Bottenberg bei der Übergabe in Gerlingen. Die sogenannte OP-Masken vom Typ 2R hätten sich dank ihrer exzellenten Qualität bereits erfolgreich im deutschen Markt etabliert, so dass kontinuierlich weiter am Ausbau der Kapazitäten gearbeitet werde. „Mit der Spende der Masken an die Olper Grundschulen möchten wir einen praktischen und regionalen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie leisten“, so Bottenberg weiter. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in diesem asiatisch dominierten Markt ein regionales Produkt so erfolgreich platzieren konnten.“
Eigentlich komme das Unternehmen aus dem großformatigen Digitaldruck, betont der Geschäftsführer. Als im März vergangenen Jahres die für die Firma sehr bedeutenden Messen abgesagt worden seien, sei die Überlegung aufgekeimt, selbst Schutzmasken zu produzieren.
Dies habe sich als komplizierter als gedacht herausgestellt. Gleichwohl habe man in nur vier Wochen Maschinen für die Maskenherstellung gebaut. Im Frühsommer seien die Produkte aus dem Hause Moss dann zertifiziert worden. Insgesamt 60 Neueinstellungen seien in der Folge erfolgt, so dass man nun mit insgesamt 165 Mitarbeitern im Dreischichtbetrieb an acht Maschinen die Schutzmasken herstelle. Hauptabnehmer seien im medizinischen Bereich zu finden, ergänzt Verkaufsleiterin (Sales Executive Medicals) Karin Bruns.

Die Schulen freuen sich über die Spende

„Für uns als Schule ist die Spende eine große und wichtige Hilfe“, freut sich Peter Clemens am Mittwochmorgen über die Spende. Der stellv. Leiter der Grundschule in Gerlingen macht dabei deutlich, dass die Masken ausschließlich Schülerinnen und Schüler erhalten, vor allem dann, wenn sie ihre eigenen vergessen oder diese durchnässt seien. Das Kollegium sowie das Personal erhielten Masken vom Land. Bislang habe man Masken für die Kinder aus eigenen Mitteln besorgt, nun aber habe man auf lange Sicht eine sehr gute Sicherheit, betont Peter Clemens.
Derzeit werden die 216 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Gerlingen „klassenhälftig“ unterrichtet. Nur die Hälfte einer jeden Klasse wird im tage-weisen Wechsel mit der anderen Hälfte in der Schule unterrichtet. „Wir haben uns für diesen Weg entschieden, weil diese feste Struktur zur besseren Planbarkeit führt“, erklärt stellv. Schulleiter Peter Clemens. Dies sei auch von den Eltern und Kindern begrüßt worden. Generell sei festzustellen, dass alle mit großer Vorfreude in den Präsenzunterricht gestartet seien. Es habe durchaus Euphorie geherrscht, dass wieder ein Stück Normalität einkehre.
Da es diesmal einen längeren Vorlauf gegeben habe, habe der Start gut funktioniert. Die Kinder würden die Corona-Schutzregeln ohnehin zumeist besser beachten als viele Erwachsene. „Auch wenn wir gespannt sind, wie es weitergeht, sind wir derzeit einfach froh, die Kinder wieder in der Schule zu haben“, frohlockt Peter Clemens abschließend.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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