Drei Orte haben die 40 Prozent „geknackt“
Glasfaser in der Gemeinde Wenden

Der Ausbau findet nur statt, wenn sich mindestens 40 Prozent der haushalte dafür entscheiden.
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hobö Wenden. Am Samstag, 17. Juli, endet in der Gemeinde Wenden die sogenannte Nachfragebündelung der Deutschen Glasfaser GmbH. Hierbei soll das Interesse nach Glasfaseranschlüssen bei Bürgern und Firmen erkundet werden. Das Unternehmen will den Ausbau allerdings nur vornehmen, wenn sich mindestens 40 Prozent der Haushalte für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Bei Vertragsabschluss werden die Baukosten für den Hausanschluss von der Deutschen Glasfaser übernommen.

Die vorläufigen Ergebnisse der Nachfragebündelung:

Betroffen von dem Ausbau wären ohnehin nicht alle 30 Ortsteile der Gemeinde, sondern „nur“ Altenhof, Brün, Dörnscheid, Elben, Gerlingen, Heid und Rothemühle, Hillmicke, Hünsborn, Ottfingen, Schönau sowie Wenden und Möllmicke.

Vor einer Woche war lediglich in Brün die besagte 40er-Marke bereits überschritten worden. In den vergangenen Tagen wurden nun auch in Dörnscheid und Elben die 40 Prozent „geknackt“. Ottfingen steht mit 38 Prozent ganz kurz davor. Womöglich wird hier mit potenziellen weiteren Aufträgen am Freitag und Samstag das Ziel erreicht.

Hier die vorläufigen Ergebnisse der Nachfragebündelung (laut Mitteilung der Deutsche Glasfaser GmbH am Freitag um 9.32 Uhr): Altenhof 31 Prozent, Brün 51, Dörnscheid 43, Elben 42, Gerlingen 24, Heid und Rothemühle 30, Hillmicke 25, Hünsborn 17, Ottfingen 38, Schönau 24, Wenden und Möllmicke 21; Gemeinde insgesamt 26 Prozent.

Prüfungsphase beginnt nach Fristende

Auf Anfrage der SZ erklärte Bastian Dröge, Fachdienstleiter Zentrale Dienste der Gemeinde Wenden, dass nach Fristende eine Prüfungsphase beginne, die bis zum 21. Juli dauere. Erst danach könnten weitere Informationen an alle Bürgerinnen und Bürger erteilt werden. „Bis zu diesem Zeitpunkt bitten wir um etwas Geduld, um alle Zahlen zusammenführen zu können.“

Tanja Oenning, Senior-Koordinator Marketing und Kommunikation bei Deutsche Glasfaser, hatte bereits vor einer Woche im SZ-Interview erklärt, dass nach dem Ende der Nachfragebündelung entschieden werden müsse, ob gegebenenfalls eine Verlängerung der am 17. Juli endenden Frist erfolge. Dies müsste gegebenenfalls mit der Geschäftsführung abgestimmt werden.

Die 40-Prozent-Marke wird in der gesamten Gemeinde aller Voraussicht nach ohnehin nicht erreicht, ob dennoch einzelne Dörfer oder Wohngebiete mit Glasfaser versorgt werden, ist ebenfalls nicht abschließend geklärt.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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