Kulturveranstaltung am Museum Wendener Hütte
Große Vorfreude auf „Hüttenrock“

Stellten Details von der diesjährigen Auflage von „Hüttenrock“ an der Wendener Hütte vor (v. l.): Museumsleiterin Monika Löcken, Nicole Williams von der Gemeinde Wenden, Ludger Reuber, Vorsitzender des Sport- und Kulturausschusses der Gemeinde Wenden, sowie Bernward Koch, der die Bands aussuchte. Foto: hobö
  • Stellten Details von der diesjährigen Auflage von „Hüttenrock“ an der Wendener Hütte vor (v. l.): Museumsleiterin Monika Löcken, Nicole Williams von der Gemeinde Wenden, Ludger Reuber, Vorsitzender des Sport- und Kulturausschusses der Gemeinde Wenden, sowie Bernward Koch, der die Bands aussuchte. Foto: hobö
  • hochgeladen von Holger Böhler (Redakteur)

hobö Wendenerhütte. Das Museum Wendener Hütte ist hierzulande einzigartig und besticht nicht nur wegen seiner Historie, sondern auch mit den historischen Gebäuden inmitten des parkähnlichen Geländes. Diese Kulisse dient häufig als Hintergrund für Familien-, Hochzeits- und Firmenfotografien. Einmal im Jahr, nämlich stets am Sonntag nach der Wendener Kirmes, bietet das Museum die besondere Mixtur aus besagten optischen und zudem akustischen Genüssen: beim „Hüttenrock“. Die Kulturveranstaltung der Gemeinde Wenden und des Museumsvereins Wendener Hütte findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt, und am Donnerstag stellten die Verantwortlichen Details der bevorstehenden Auflage vor.

1000 Besucher im vergangenen Jahr

Museumsleiterin Monika Löcken, Nicole Williams von der Gemeinde Wenden, Ludger Reuber, Vorsitzender des Sport- und Kulturausschusses der Gemeinde Wenden, sowie Musiker Bernward Koch als Verantwortlichem für die Bandauswahl war die große Vorfreude auf das Open-Air-Festival bereits anzumerken. Kein Wunder, erfreut sich die Veranstaltungsreihe seit ihrer Premiere stetig zunehmender Beliebtheit. Im vergangenen Jahr zählten die Veranstalter stolze 1000 Besucher. Musikalische Vielfalt und Kreativität sind angesagt, wenn am Sonntag, 25. August, von 15 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt die Bands auf der Open-Air-Bühne agieren. So gibt es in dieser hierzulande einzigartigen Atmosphäre des Museums manche Stilrichtungen zu hören im Bereich von Rock, Pop, Folk, Blues und Electro. Es gibt erstmals neue, eigene Songs zu hören, die bereits im Radio und Fernsehen gespielt wurden sowie auf Streaming-Portalen wie Spotify und Appel Music international gehört werden. Außerdem gibt es wieder bewährte Klassiker wie beispielsweise von „Rolling Stones“, Tracy Chapman, „Jefferson Airplane“ und „Jethro Tull“.

Tradition und Premiere

Traditionell eröffnen wird wieder das Duo „Gemini“ mit den Zwillingen Jonathan und Anselmo Schmandt (Querflötenrock aus Schreibershof). Anschließend folgt eine Premiere mit Sängerin Laura Solbach aus Heid, die einige Songs ausschließlich in Klavierbegleitung (Bernward Koch) präsentieren wird. Darunter die neue Eigenkomposition „You broke my Heart“ (Text: SZ-Mitarbeiterin Marianne Möller, Musik: Bernward Koch), die bereits offiziell veröffentlicht und auf mehreren Portalen zusammen mehr als 100 000-mal gestreamt wurde. Weiter geht’s mit Deutschpop von „Tily“ aus Köln – Tilmann Henke (Gesang, Gitarre), Karo Gärtner (Gesang, Klavier), Leon Laguna (Electronics) und Leon Sieland (E-Gitarre). Ihr Song „Neue Welt“ hatte bereits 2018 das Debüt im ZDF-Fernsehgarten). Electro-Pop aus Gummersbach präsentiert „KG Laguna“ mit Karo Gärtner und Leon Laguna. Überwiegend aus Wenden kommen „Safra“ mit Sara Breuch (Gesang), Francisco Laguna de la Vera (Piano), Christoph Koch (Cajòn) und Bernward Koch (Piano) plus „Gemini“, die unter anderem erstmals ihren neuen eigenen Song „Margarita“ vorstellen werden. Krönender Abschluss bildet die aus Attendorn, Olpe und Wenden stammende Band „Hi Hat Man“, die seit der Bandgründung in Originalbesetzung spielen: Taki Dimoulas (Gesang, E-Bass), Stefan Navroth (E-Gitarre) und Matthias „Moskito“ Grebe (Schlagzeug) begeistern ihre Fans seit 25 Jahren bei Konzerten in ganz Deutschland mit ihrer energiegeladenen Mischung aus Rock, New Wave und Blues. Alle Bands haben Bezug zur Gemeinde Wenden – entweder wohnen die Musiker selbst in ihr oder haben Verwandschaft im Wendener Land.

Museum und Cafeteria ab 11 Uhr geöffnet

Für Speisen und Getränke ist gesorgt (Kaffee und Kuchen in der Cafeteria; Spezialitäten vom Grill, gekühlte Getränke inklusive dem Landbier „Carolinenbräu“ aus Altenhof auf dem Gelände). Das Museum und die Cafeteria sind an diesem Tag bereits ab 11 Uhr geöffnet. Falls es regnen sollte, bieten großflächige Schirme Schutz. Bernward Koch ist von dem Konzept von „Hüttenrock“ überzeugt: „Die Kulisse versprüht ein wunderbares Flair, und Live-Musik ist und bleibt was Besonderes. Zudem ist dies ein familien- und umweltfreundliches Festival.“ Die Besucher kämen von weit her, um das Konzert zu genießen. Und für die Akteure auf der Bühne sei es auch etwas Besonderes. Neben erfahrenen Musikern böte „Hüttenrock“ zudem Talenten die Chance, entdeckt und gefördert zu werden. Ludger Reuber hob derweil hervor, dass sich „Hüttenrock“ zu einem festen Bestandteil des Kultur- und Veranstaltungsangebots der Kommune entwickelt habe.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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