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„Herrliche Blühstreifen“

hobö Wenden. Eine durchweg positive Zwischenbilanz zieht die Gemeinde Wenden beim Thema „Blühstreifen“. Das wurde in der Sitzung des Umweltausschusses der Gemeinde am Donnerstag deutlich.

Das Gremium war es, das im Dezember 2017 die Verwaltung beauftragt hatte, im Gemeindegebiet Blühstreifen anzulegen. Im Spätsommer 2018 legte die Gemeinde an drei Standorten solche Blühstreifen an, und bereits im zurückliegenden Sommer begutachtete man erste Erfolge. Auf dem Parkplatz am Museum Wendener Hütte, am Radweg bei Schönau sowie an der Obstwiese unterhalb des Sportplatzes in Elben haben sich laut Gemeindeverwaltung „herrliche Blühstreifen“ entwickelt.

Sie stellen nach Ansicht der Kommune nicht nur ein „optisches Highlight“ dar, vielmehr seien diese auch wertvoll für das Ökosystem.

hobö Wenden. Eine durchweg positive Zwischenbilanz zieht die Gemeinde Wenden beim Thema „Blühstreifen“. Das wurde in der Sitzung des Umweltausschusses der Gemeinde am Donnerstag deutlich.

Das Gremium war es, das im Dezember 2017 die Verwaltung beauftragt hatte, im Gemeindegebiet Blühstreifen anzulegen. Im Spätsommer 2018 legte die Gemeinde an drei Standorten solche Blühstreifen an, und bereits im zurückliegenden Sommer begutachtete man erste Erfolge. Auf dem Parkplatz am Museum Wendener Hütte, am Radweg bei Schönau sowie an der Obstwiese unterhalb des Sportplatzes in Elben haben sich laut Gemeindeverwaltung „herrliche Blühstreifen“ entwickelt.

Sie stellen nach Ansicht der Kommune nicht nur ein „optisches Highlight“ dar, vielmehr seien diese auch wertvoll für das Ökosystem. Vor allem Schmetterlinge, Bienen aber auch für Vögel und Säugetiere würden diese oft bis in den Herbst blühenden Bereiche als Lebens- und Rückzugsraum nutzen

Ein weiterer Vorteil sei, dass nach erfolgreicher Ansaat kaum Pflegemaßnahmen notwendig seien. Für die Anlage von Blühstreifen sei lediglich Saatgut und eine „gründliche Flächenvorbereitung“ notwendig. Diesbezüglich fragte Dorothea Biermann (CDU) nach, wie diese Vorbereitung denn genau aussehe, wenn man privat einen Blühstreifen anlegen wolle. Worauf Grünen-Fraktionsvorsitzender Elmar Holterhof erklärte, dass der Boden vor der Saat richtig aufgelockert werden müsse – am besten mit Hilfe eines Treckers. „Ich habe aber keinen“, konterte Dorothea Biermann. Im Internet findet man aber allerlei Hinweise, wie ein Blühstreifen angelegt werden sollte.

Die Vorbereitung der gemeindlichen Flächen konnte der Bauhof problemlos gewährleisten. Als Saatgut wurde speziell für die Region Sauerland angefertigtes „Regio-Saatgut“ verwendet. Die drei Blühstreifen der Gemeinde würden Ende September gemäht, teilte die Verwaltung mit. Die Mahd werde anschließend von der Fläche entfernt. Als Problem hätten sich die beiden trockenen Jahre 2018 und 2019 erwiesen. Vor allem bei der erstmaligen Ansaat habe der Bauhof die Flächen „ordentlich bewässern“ müssen.

In Zukunft möchte die Kommune an belebten Rad- und Wanderwegen weitere Blühstreifen anlegen. Und Markus Hohmann, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung der Gemeinde Wenden, kündigte an, das Gespräch mit den Ortsvorstehern zu suchen, um solche Flächen auch in den Ortschaften zu ermöglichen.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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