„Im Wendschen ticken die Uhren halt anders...“

„Im Wendschen ticken die Uhren halt anders“, kommentieren die Verantwortlichen der Werbegemeinschaft Wenden ihre Testaktion (v. l.): die Beisitzer Sebastian Stuff und Thomas Klose, Vorsitzende Gabriele Hoffmann sowie Geschäftsführer Markus Scherer.  Fotos: privat
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  • „Im Wendschen ticken die Uhren halt anders“, kommentieren die Verantwortlichen der Werbegemeinschaft Wenden ihre Testaktion (v. l.): die Beisitzer Sebastian Stuff und Thomas Klose, Vorsitzende Gabriele Hoffmann sowie Geschäftsführer Markus Scherer. Fotos: privat
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hobö Wenden. „Attention, Attention – die Wendschen!“ Dieser häufig geäußerte Spruch – insbesondere von Personen mit Wohnsitz außerhalb der Gemeinde Wenden – verdeutlicht, dass die „Wendschen“ bei manchen Menschen ein eher ungewöhnliches Ansehen genießen.

Da passte dieser Tage ins Bild, dass an der Hauptstraße in Wenden bereits Anfang September die Weihnachtsbeleuchtung „in Betrieb“ ging. Bei zuweilen spätsommerlichen Temperaturen produzierte diese Aktion dann doch argwöhnische Blicke und rief einhergehend entsprechende Kommentare in sozialen Netzwerken hervor. Schnell kursierten überdies Fotos und Filmchen von illustren Gruppierungen im „Netz“, die sich freudestrahlend unter der Weihnachtsbeleuchtung postiert hatten. Einige sangen gar Weihnachtslieder.

Manche Zeitgenossen fragten sich zurecht, wer für die ungewöhnliche Aktion verantwortlich zeichnet und was denjenigen wohl bewogen haben könnte, noch im kalendarischen Sommer die Vorfreude auf das Weihnachtsfest mit der stimmungsvollen Illumination anzuheizen.

Die Weihnachtsbeleuchtung im Wendener Land ist normalerweise der Werbegemeinschaft Wenden sowie der Gemeinde Wenden, deren Bauhofmitarbeiter die beleuchteten Sterne aufhängen, zu verdanken. Und auch die ungewöhnliche Weihnachtsstimmung im September fußt auf einer Aktion der Werbegemeinschaft. Denn die möchte die leuchtenden Sterne modernisieren. „Zu diesem Zweck haben wir uns einen Musterstern mit verschiedenen Leuchtmitteln bestücken lassen und ihn vorab montiert“, erklärte die Gemeinschaft der Gewerbetreibenden. So könne man beurteilen, welche Kombination von Lampen am besten zusammenpasst.

„Also keine Sorge, wir wollen Weihnachten nicht vorverlegen“, schrieb die Werbegemeinschaft nun auf ihrer „Facebook“-Seite, räumte aber gleichwohl humorvoll ein, dass „im Wendschen die Uhren halt anders ticken“. Die Probebeleuchtung wird nun natürlich wieder deinstalliert, und fortan darf man gespannt warten, welche Weihnachtssterne zur „richtigen“ Weihnachtszeit die entsprechende Stimmung im Wendener Land verbreiten.

„Im Wendschen ticken die Uhren halt anders“, kommentieren die Verantwortlichen der Werbegemeinschaft Wenden ihre Testaktion (v. l.): die Beisitzer Sebastian Stuff und Thomas Klose, Vorsitzende Gabriele Hoffmann sowie Geschäftsführer Markus Scherer.  Fotos: privat
Verschiedene Personen nahmen die sommerliche Weihnachtsbeleuchtung zum Anlass, schnell einen Schnappschuss zu machen und sogar Weihnachtslieder zu singen.
Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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