SZ

Radverkehrskonzept in Wenden
Ingenieurbüro soll bei Gefahrenstellen helfen

Bislang störte oder verhinderte gar eine sogenannte Umlaufsperre am „Netto“-Parkplatz in Gerlingen die Weiterfahrt auf dem kommunalen Radweg. Nunmehr steht hier nur noch auf einer Seite ein Metallhindernis, so dass für Autos kein Durchkommen möglich ist, für Lastenfahrräder beispielsweise nun erstmals doch.
  • Bislang störte oder verhinderte gar eine sogenannte Umlaufsperre am „Netto“-Parkplatz in Gerlingen die Weiterfahrt auf dem kommunalen Radweg. Nunmehr steht hier nur noch auf einer Seite ein Metallhindernis, so dass für Autos kein Durchkommen möglich ist, für Lastenfahrräder beispielsweise nun erstmals doch.
  • Foto: Holger Böhler
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hobö Wenden. Das Radverkehrskonzept der Gemeinde Wenden ist in der Ratssitzung am 17. März dieses Jahres beschlossen und zahlreiche Teilbereiche sind in der SZ bereits vorgestellt worden. Dieser Tage legte die Wendener Gemeindeverwaltung dem Umweltausschuss einen Zwischenbericht des „Radverkehrsmasterplan“ vor und benannte mittelfristig geplante Vorhaben.

Bisher wurden im Verlauf kommunaler Radwege die Umlaufsperren am Alten Amtsweg in Wenden sowie am „Netto“-Parkplatz in Gerlingen entfernt, um eine sichere Passage für Radfahrer zu gewährleisten. Vor allem für Räder mit Anhängern sowie für Lasten- oder Liegeräder verhinderten die Metallbügel ein Weiterkommen auf diesen Streckenabschnitten.

hobö Wenden. Das Radverkehrskonzept der Gemeinde Wenden ist in der Ratssitzung am 17. März dieses Jahres beschlossen und zahlreiche Teilbereiche sind in der SZ bereits vorgestellt worden. Dieser Tage legte die Wendener Gemeindeverwaltung dem Umweltausschuss einen Zwischenbericht des „Radverkehrsmasterplan“ vor und benannte mittelfristig geplante Vorhaben.

Bisher wurden im Verlauf kommunaler Radwege die Umlaufsperren am Alten Amtsweg in Wenden sowie am „Netto“-Parkplatz in Gerlingen entfernt, um eine sichere Passage für Radfahrer zu gewährleisten. Vor allem für Räder mit Anhängern sowie für Lasten- oder Liegeräder verhinderten die Metallbügel ein Weiterkommen auf diesen Streckenabschnitten. Ob weitere Umlaufsperren entfernt würden, werde geprüft, erklärte Klimaschutzmanagerin Katrin Schröder auf Anfrage der SZ. Sie hat das Radverkehrskonzept maßgeblich erarbeitet. Weiterhin wird nach Auskunft aus dem Wendener Rathaus das Schildersystem des Radverkehrsnetzes NRW sowie der lokalen Radwege kontinuierlich kontrolliert, gepflegt und an einzelnen Standorten instandgesetzt.

Radverkehrskonzept in Wenden: „Nullabsenkungen“ in Möllmicke vorgeschlagen

Die im Radverkehrskonzept vorgeschlagenen „Nullabsenkungen“ an der Uferstraße in Möllmicke (in Höhe des Dorfbrunnens) sowie in Gerlingen im Bereich des Gewerbegebiets „Auf dem Ohl“ sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Hier werden also die Bordsteine im Verlauf der jeweiligen Radwegs auf Straßenniveau abgesenkt.

Radverkehrskonzept schlägt sportliche Abkürzung vor

Wie die SZ bereits berichtete, besteht in Gerlingen eine besondere Häufung von Problem- und Gefahrenstellen. Diese werden im Radverkehrskonzept ausführlich dargestellt, auch weil in Bürgerversammlungen in Gerlingen das Thema mehrfach thematisiert worden ist sowie Briefe, Anrufe und E-Mails von Bürgerinnen und Bürgern auf die Dringlichkeit der Entschärfung der Gefahrenstellen hinweisen. Aktuell steht die Verwaltung in Kontakt mit einem Ingenieurbüro und erwartet ein Angebot, um „nachhaltig die Radverkehrssituation in Gerlingen zu verbessern“.

Radverkehrskonzept in Wenden: Ortstermine geplant

Eine detaillierte Darstellung von anderen Gefahrenpunkten im Radverkehrsnetz der Gemeinde Wenden wurde, zusammen mit ersten Lösungsvorschlägen, an die Verkehrskommission des Kreises Olpe gesandt. Dabei liegt der Fokus zunächst auf die im Konzept erwähnten Probleme in Möllmicke (Übergang Erdenfohr/Uferstraße, Gesamtsituation Uferstraße, Anknüpfung an den Radweg der Schubertstraße und die Querung der Schubertstraße) sowie Gefahrenpunkte in Altenhof (Situation Spielplatz, Querung Adenauerstraße). Hier sollen Ortstermine stattfinden, um gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln. SPD-Fraktionsvorsitzender Ludger Reuber appellierte im Umweltausschuss, dass zu diesen Terminen die jeweiligen Ortsvorsteher und örtlichen Ratsmitglieder ebenfalls eingeladen werden.

Es wird geprüft, ob weitere Umlaufsperren entfernt werden.
Katrin Schröder
Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Wenden

Die Wendener Gemeindeverwaltung steht ferner im Austausch mit des Landesbehörde Straßen NRW, um die im Radverkehrskonzept vorgeschlagenen „Lückenschlüsse“ zu untersuchen – wie die Anbindung der Rehbergstraße von Möllmicke kommend nach Wendenerhütte (L 512), die Anbindung von Hillmicke an das überörtliche Radwegenetz (ebenfalls L 512) sowie die Anbindung des Industriegebiets „Hünsborn-Ost“ (L 564). Hier gab es laut Bericht im Umweltausschuss schon erste Ortstermine, in denen Lösungsansätze besprochen wurden. „Nach Erarbeitung der ,Lückenschlüsse’ wird der Politik ein entsprechender Vorschlag zum Umsetzungszeitraum vorgelegt“, betont die Verwaltung in der Sitzungsvorlage.

Des Weiteren ist für das Haushaltsjahr 2022 die Überarbeitung, Aktualisierung und Ergänzung der Beschilderung der Radwege geplant. Ergänzend dazu werden aktuell Markierungslösungen diskutiert die sowohl der Sicherheit als auch der besseren Orientierung dienen sollen.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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