Kläranlage erhält Zentrifuge zur Schlammentwässerung

Statt Deponierung erfolgt künftig Verbrennung

win Gerlingen. Das Gerlinger Klärwerk wird zurzeit um ein Gebäude erweitert. In dem Anbau, der unmittelbar neben dem Faulturm entsteht, wird Technik eingebaut, die das rund 20 Jahre alte Klärwerk um einen ganz neuen Verfahrensschritt erweitert.

Wie vom Ruhrverband in Plettenberg zu erfahren war, wird hier eine Zentrifuge errichtet. In ihr soll der Klärschlamm nach der Faulung entwässert werden. Bisher pumpt der Ruhrverband den ausgereiften Klärschlamm in große Deponieteiche, die oberhalb der Kläranlage im Wald zwischen Gerlingen und Hillmicke liegen. Doch damit ist in naher Zukunft Schluss: Klärschlamm darf dann nicht mehr deponiert werden. Die Zentrifuge holt so viel Wasser aus dem Schlamm heraus, dass von der dickflüssigen Masse eine krümelige Substanz übrig bleibt. Diese wird in Umladebehälter gesammelt und per Lkw nach Werdohl-Elverlingsen gebracht. Dort steht die Klärschlamm-Verbrennungsanlage des Ruhrverbands. Der energiereiche Klärschlamm wird hier unter strengsten Umweltauflagen in Energie umgesetzt.

Das Wasser, was dem Klärschlamm entzogen wird, geht zurück in die Vorklärung und macht den Reinigungsprozess mit, den das übrige Abwasser aus der Kanalisation der gesamten Gemeinde Wenden in der Gerlinger Anlage durchläuft.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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