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Kommt medizinisches Versorgungszentrum?

hobö Wenden. Hier ziehen Politik und Verwaltung an einem Strang: Parteiübergreifend herrscht Einigkeit, das Thema „Sicherung und Ausbau der haus- und fachärztlichen Versorgung in der Gemeinde Wenden“ forciert zu behandeln und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Auch in der aktuellen Ausgabe des gemeindlichen Mitteilungsblatts „Blickpunkt“ nimmt die Kommune dazu Stellung.

In der Wendener Kommune ist nach Ansicht von Fachleuten die derzeitige ärztliche Versorgung noch ausreichend. Allerdings lassen demografischer Wandel und die Altersstruktur der niedergelassenen Ärzte den Schluss zu, dass in den kommenden Jahren eine Unterversorgung im Wendener Land droht.

Dies hat die Verwaltung und den Gemeinderat veranlasst, zwei im Gesundheitssektor tätige Beratungsgesellschaften einzuspannen.

hobö Wenden. Hier ziehen Politik und Verwaltung an einem Strang: Parteiübergreifend herrscht Einigkeit, das Thema „Sicherung und Ausbau der haus- und fachärztlichen Versorgung in der Gemeinde Wenden“ forciert zu behandeln und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Auch in der aktuellen Ausgabe des gemeindlichen Mitteilungsblatts „Blickpunkt“ nimmt die Kommune dazu Stellung.

In der Wendener Kommune ist nach Ansicht von Fachleuten die derzeitige ärztliche Versorgung noch ausreichend. Allerdings lassen demografischer Wandel und die Altersstruktur der niedergelassenen Ärzte den Schluss zu, dass in den kommenden Jahren eine Unterversorgung im Wendener Land droht.

Dies hat die Verwaltung und den Gemeinderat veranlasst, zwei im Gesundheitssektor tätige Beratungsgesellschaften einzuspannen. Beide stellten ihre Konzepte im Herbst in nichtöffentlichen Sitzungen des Rates vor. Und offensichtlich überzeugte hier vor allem die Firma Diomedes GmbH aus Melsungen mit ihrem Vortrag „Kommunale medizinische Versorgungszentren“.

Vor zwei Wochen fand das Jahrestreffen der Ärzte- und Apothekerschaft aus der Gemeinde Wenden im Rathaus statt. Hier präsentierte Bürgermeister Bernd Clemens die Ideen von Diomedes, die sich neben eines von der Gemeinde betriebenen kommunalen medizinischen Versorgungszentrums auch kooperative Netzwerke in der ambulanten medizinischen Versorgung sowie die Unterstützung der derzeit noch tätigen Ärzte bei der Suche nach Nachfolgern vorstellen kann.

„Das Positive sei“, so wird Bürgermeister Bernd Clemens im „Blickpunkt“ zitiert, „dass wir völlig ergebnisoffen an die Sache herangehen. Mit Hilfe der Diomedes GmbH soll die am besten passende Lösung herausgearbeitet werden.“

Die Beraterfirma hat bereits begonnen, erste Kontakte zu den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zu knüpfen, um sich mit ihnen auszutauschen und Meinungen einzuholen. Auf Anfrage der SZ erklärte Bürgermeister Bernd Clemens, dass die Beratergesellschaft „ihr Handwerk versteht – sowohl medizinisch wie betriebswirtschaftlich“. Diomedes habe schon bei der Gründung eines kommunalen medizinischen Versorgungszentrums maßgeblich mitgewirkt. Ein solches wäre durchaus auch in der Gemeinde Wenden vorstellbar. „Das Ende ist aber absolut offen“, betonte Clemens.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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