Erstes Wendener „Picknickkonzert“
Musikzug sorgt für Schützenfeststimmung

Mal wieder zeigte sich: Das Wetter hat im Grunde nichts mit der Stimmung zu tun. Die war während des Picknickkonzerts nämlich trotz Regen hervorragend.
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baka Wenden. Da war sie endlich wieder, die so lang vermisste Normalität: Wenn auch im kleinen Rahmen, konnten sich die Wendener am Sonntagnachmittag über das erste Wendener „Picknickkonzert“ freuen. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Ewald Metzger hatte zu diesem außergewöhnlichen Konzert eingeladen, damit nach langer Zeit wieder Blasmusik vom Feinsten erklingen konnte.Unterhalb des Rathauses gab es unter strikter Einhaltung der Corona-Regeln, die Möglichkeit, an aufgestellten Tischgarnituren, selbst mitgebrachten Stehtischen oder auf eigenen Picknickdecken die musikalische „Auszeit“ zu genießen.
Wie es sich für ein ordentliches Picknick gehört, hatten sich die Besucher Sekt, Bier, Thermoskannen mit Kaffee, Kuchen und so manches Schnittchen mitgebracht und genossen sowohl das leibliche, als auch das musikalische Menü. Über 250 Besucher hatten sich auf dem Gelände eingefunden, unter ihnen auch Johannes Gokus, Schlagzeuger bei den „Paveiern“, der mit seiner Familie von Ewald Metzger herzlich begrüßt wurde.

Regen kann Stimmung nicht vermiesen

Mit einem Marsch, der der Feuerwehr gewidmet war, eröffnete der Musikzug den Nachmittag, doch dann zeigte sich der „Sauerländer Sommer“, und ein heftiger Regenschauer ging nieder. Eilig wurden die Instrumente ins Trockene gebracht, und die Wendener zeigten einmal mehr: So ein bisschen Regen kann uns doch die Stimmung nicht vermiesen.„Auf unser Publikum ist halt Verlass, schließlich sind wir ja nicht aus Zucker“, lobte Ewald Metzger in die Runde, als sich die Wolken verzogen hatten. Mit einer musikalischen Verbeugung vor dem in diesem Jahr verstorbenen, legendären Komponisten Ennio Morricone ging es schließlich weiter im Programm. Natürlich durfte „Spiel mir das Lied vom Tod“ nicht fehlen, bei dem sicher viele Zuhörer vor dem inneren Auge die Mustangs durch die brennend heiße Prärie galoppieren sahen.

Richtige Schützenfeststimmung

Der Dirigent bedauerte sehr, dass in diesem Jahr keine Schützenfeste gespielt werden konnten, mit dem „Großherzog Friedrich von Baden“ Marsch kam dann trotzdem sofort die richtige Schützenfeststimmung auf. Danach ging es auf die grüne Insel; bei einem Medley von „Lord of the Dance“, das die irische Lebensfreude und das Temperament zu Gehör brachte, wippten die Füße der Zuhörer im Takt mit. Es folgte eine Reise nach Böhmen mit einer Polka von Ernst Mosch und der Polka „Die Liebste“, bei der besonders die Tubisten gefordert waren.Den Musikerinnen und Musikern bereitete das Konzert offenbar ebenso viel Spaß wie ihren Zuhörern, war es doch ein kleiner Ersatz für das traditionelle, aber leider ausgefallene „Serenadenkonzert“ – ihre große Spielfreude wurde jedenfalls mit viel Applaus belohnt. Besonders die große Bandbreite, die über den Platz schallte, war großartig.
Udo Jürgens „ehrenwertes Haus“, die „Tulpen aus Amsterdam“ oder auch „Viva la vida“ von der britischen Band Coldplay – für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Viel zu schnell war das erste „Picknickkonzert“ vorbei und nach den zwei geplanten Zugaben („Dem Land Tirol die Treue“ und „Böhmischer Traum“) ließ der begeisterte Applaus nicht nach, und so gab es dann noch den „Fliegermarsch“ und als Hommage an die ausgefallenen Schützenfeste ein schmissiges „Preußens Gloria“. Eine sehr gelungene Veranstaltung, die Lust auf mehr machte.

Mal wieder zeigte sich: Das Wetter hat im Grunde nichts mit der Stimmung zu tun. Die war während des Picknickkonzerts nämlich trotz Regen hervorragend.
Für jeden etwas dabei: Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr ließ Schützenfest-Gefühle aufkommen, erinnerte aber auch den in diesem Jahr verstorbenen Komponisten Ennio Morricone.
Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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