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22 Bauvorhaben sollen auf dem „Filetstück“ ermöglicht werden
Neubaugebiet Westerberg nimmt Fahrt auf

Das Gebiet auf dem Westerberg, auf dem 22. Neubaugrundstücke erschlossen werden sollen, wird häufig als ein „Filetstück“ in Wenden bezeichnet. Im Hintergrund ist die Bebauung im südlichen Bereich von Wenden unterhalb des Rübenkamps zu sehen.  Foto: hobö
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  • Das Gebiet auf dem Westerberg, auf dem 22. Neubaugrundstücke erschlossen werden sollen, wird häufig als ein „Filetstück“ in Wenden bezeichnet. Im Hintergrund ist die Bebauung im südlichen Bereich von Wenden unterhalb des Rübenkamps zu sehen. Foto: hobö
  • hochgeladen von Holger Böhler (Redakteur)

hobö Wenden. Das Wendener Land scheint derzeit beliebter denn je, insbesondere das Wendener Bauland. Denn seit geraumer Zeit rennen Bauwillige der Gemeinde regelrecht die Türen ein, um ein Areal zur Erfüllung ihres Wunsches nach den eigenen vier Wänden zu erhalten. Daher dürften zwei Vorgänge in der nächsten Sitzung des kommunalen Bau- und Planungsausschusses (Mittwoch, 11. Dezember, ab 17 Uhr im Rathaus) von besonderem allgemeinen Interesse sein.

Die Gemeindeverwaltung schlägt der Politik jedenfalls vor, zwei Planverfahren einzuleiten, mit denen in Wenden gut 40 neue Bauplätze geschaffen werden könnten. Das eine anvisierte Areal liegt auf dem Westerberg, das andere auf der gegenüberliegenden Seite von Wenden unterhalb der Hügelrückens Rübenkamp.

hobö Wenden. Das Wendener Land scheint derzeit beliebter denn je, insbesondere das Wendener Bauland. Denn seit geraumer Zeit rennen Bauwillige der Gemeinde regelrecht die Türen ein, um ein Areal zur Erfüllung ihres Wunsches nach den eigenen vier Wänden zu erhalten. Daher dürften zwei Vorgänge in der nächsten Sitzung des kommunalen Bau- und Planungsausschusses (Mittwoch, 11. Dezember, ab 17 Uhr im Rathaus) von besonderem allgemeinen Interesse sein.

Die Gemeindeverwaltung schlägt der Politik jedenfalls vor, zwei Planverfahren einzuleiten, mit denen in Wenden gut 40 neue Bauplätze geschaffen werden könnten. Das eine anvisierte Areal liegt auf dem Westerberg, das andere auf der gegenüberliegenden Seite von Wenden unterhalb der Hügelrückens Rübenkamp.

Dass es die Gemeinde nun besonders eilig hat, liegt an einer 2017 erfolgten Novelle des Baugesetzbuchs, mit der der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen hat, Wohngebiete in einem sogenannten „beschleunigten Verfahren“ im Außenbereich zu entwickeln. Dieses Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplans kann allerdings nur bis zum 31. Dezember dieses Jahres förmlich eingeleitet werden, und der Satzungsbeschluss muss bis zum 31. Dezember 2021 gefasst werden.

Wie berichtet, hat die Bezirksregierung Arnsberg im Rahmen der Flächennutzungsplan-Neuaufstellung einen „Wohnbauflächenbedarf für den Zentralort Wenden“ errechnet. Und da überdies zahlreiche Nachfragen aus der örtlichen Bevölkerung den Bedarf belegen, will die Gemeinde Wenden kurzfristig die planungsrechtliche Voraussetzung für das Wohngebiet im Nordosten von Wenden, also auf dem Westerberg, schaffen.

Aufgrund eines erarbeiteten Planungskonzepts hält es die Gemeindeverwaltung für möglich, auf diesem Areal westlich und nördlich der Westerbergstraße ca. 22 Grundstücke „primär für freistehende Einfamilienhäuser oder Doppelhäuser“ anbieten zu können. Die Erschließung des Plangebiets erfolgt über die Ertüchtigung bereits vorhandener Verkehrswege (Westerbergstraße) sowie mit Hilfe einer neuen, ca. 150 m langen Erschließungsstraße, die in das Neubaugebiet führen soll.

Die Gemeinde hat bereits mit den Grundstücksbesitzern „Optionsverträge“ geschlossen, um vor dem Inkrafttreten des Bebauungsplans in den Besitz der Grundstücke zu kommen und diese schlussendlich – gemäß der Vorgaben im Baulandmanagement der Kommune – an die Bewerber zu vergeben.

Die SZ berichtete bereits von den Absichten der Gemeinde, weiteres Bauland in Wenden zu erschließen, nämlich mit Hilfe einer Erweiterung des Baugebiets „Vor dem Hillgenstock – Teilbereich Süd“. Dieses liegt in Richtung Ottfingen linksseitig der Bergstraße und wird über den dortigen Kreisverkehr und die Straße Eichsfeld erschlossen.

Auch hier möchte die Kommune mit dem Werkzeug „beschleunigtes Verfahren“ arbeiten. Hier handelt es sich allerdings nicht um die Aufstellung eines komplett neuen Bebauungsplans wie im Falle Westerberg, sondern um eine Änderung und Ergänzung des Bebauungsplans „Vor dem Hillgenstock– Teilbereich Süd“.

Nach vorläufigen Planungen der Gemeindeverwaltung könnten hier 19 neue Bauplätze entwickelt werden.

Der Bau- und Planungsausschuss berät in der nächsten Woche über die Vorschläge der Verwaltung. Eine Woche später entscheidet dann der Gemeinderat, ob die Planverfahren gestartet werden. Erfahrungsgemäß dürfte die Politik hier aber nicht auf die Bremse treten, sondern vielmehr das zügige Handeln begrüßen.

Das Gebiet auf dem Westerberg, auf dem 22. Neubaugrundstücke erschlossen werden sollen, wird häufig als ein „Filetstück“ in Wenden bezeichnet. Im Hintergrund ist die Bebauung im südlichen Bereich von Wenden unterhalb des Rübenkamps zu sehen.  Foto: hobö
Dieser Plan der Gemeinde zeigte das orange gekennzeichnete Neubaugebiet sowie die vorgesehene Anordnung der Grundstücke. In Gelb sind die Westerbergstraße sowie die vorgesehene Erschließungsstraße dargestellt. Rechts die bestehende Wohnbebauung.
Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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