Progressive Klänge in Wenden

KOT Wenden präsentierte 250 Besuchern drei viel versprechende Bands

rudi Wenden. Die Kleine Offene Tür (KOT) Wenden ist unter den Fans von progressiver, lauter Musik seit Jahren als gute Adresse für Nachwuchsbands und viel versprechende Neuentdeckungen bekannt. Auch am Samstagabend sollte die Einrichtung diesem Ruf wieder gerecht werden. Drei Bands gaben sich an diesem Abend die Ehre und spielten rund vier Stunden mit Hardcore und Melodycore vom Feinsten auf.

Nachdem »Lucky Punch«, eine Formation aus Bonn, ihren Auftritt aufgrund von Terminproblemen kurzfristig abgesagt hatte, sollten vor allem heimische Bands auf der Bühne stehen. »New Days of Hope«, eine Band aus der Umgebung von Olpe, machten den Auftakt. Die noch recht junge Band – sie besteht erst seit einem Jahr – stellte sich zum ersten Mal dem Wendener Publikum vor. Im Gegenteil zu ihren Mitstreitern des Abends konnten die vier 17- bis 20-Jährigen noch nicht die meiste Bühnenerfahrung vorweisen.

In Olpe und Halver waren »NDOH« bisher mit von der Partie. Entsprechend groß war am Samstag auch die Anspannung, als es zur Bühne ging. Immerhin erwarteten rund 250 Gäste gespannt den ersten Act des Abends. Das Lampenfieber sollte sich als unnötig herausstellen. Mit New School Hardcore vom Feinsten hinterließ die Truppe einen bleibenden Eindruck und präsentierte einige Stücke, die sie bereits auf einer Demo-CD verewigt hat. Nach mehr als einer Stunde verabschiedeten sich Timo (Gesang), David (Gitarre), Tim (Bass) sowie Christian (Schlagzeug) von der Bühne. Die Gäste zeigten sich begeistert von der Vorstellung der Newcomer. Entspannt können diese sich nun auf ihren Auftritt in Dinslaken konzentrieren, der Ende März ansteht.

Die zweite Band des Abends hat sich vor allem innerhalb des Kreises Olpe bereits einen Namen gemacht und ließ das Publikum nach der Pause mit großen Erwartungen in den Saal strömen. »No Kidding« hatten sich angemeldet. Damit ließ das Quartett eine schon fast zur Regel gewordene Tradition fortbestehen: Zum dritten Mal in Folge drehten die 21-Jährigen in der KOT die Verstärker auf und konnten sich einer bereits eingeschworenen Fangemeinde präsentieren.

Nach wie vor hat sich die Formation dem Melodycore verschrieben, hatte jedoch ausschließlich neue Stücke im Repertoire. Diese zeugten von einer leichten Stiländerung, die jedoch bei den Gästen sehr gut ankam. Mit wahren körperlichen Höchstleistungen animierten Thomas Klur (Bass), David Vierschilling (Gitarre), Henrik Fabri (Schlagzeug) und Jan Siemen (Gesang) die Gäste. Damit gab sich die Band zum vorerst letzten Mal in der kommenden Zeit ein Stelldichein. Ab sofort möchten sich die Jungs aus Olpe, Dahl und Hünsborn auf eine neue CD konzentrieren, die ihre Ersterscheinung »24 h« toppen soll. Im Laufe des Jahres können die »No Kidding«-Anhänger die Platte erwarten.

Headliner des Abends sollte ein Act aus Düsseldorf sein. »No Mayers 50« griffen zuletzt in die Saiten. Wie auch »No Kidding« gibt es die vierköpfige Truppe seit 1999. In dieser Zeit rüsteten »Atomic« (Gesang), »Mitch« (Drums), Nikolas Janssen (Drums) und Hoeni (Bass) mächtig auf und präsentierten sich bereits vor großem Publikum. Unter anderem traten sie beim letzten Snowboarder-Saisonopening im Kaunertal als Main-Act auf. Das Konzert in Wenden spielte sich also in einem vergleichsweise kleinen Rahmen ab.

Trotzdem sollte gerade diese Tatsache den Reiz ausmachen. Wie die meisten ihrer Kollegen schätzen auch »No Mayers 50« die Nähe zum Publikum. Dabei waren sie in Wenden, wie auch im Kreis Olpe noch unbekannt, mussten ihr Können also zunächst einmal unter Beweis stellen. Mit melodischem Punkrock – nach eigener Aussage »Beachcore« - sollte diese Hürde gemeistert werden und einen gelungenen Ausklang der Veranstaltung bilden.

Aktuelle Informationen zu den einzelnen Bands können im Internet unter »www.nokidding.de« – auf einer neue gestalten Webseite – bzw. unter »www.ndoh.de« nachgelesen werden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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