Retter und Ratgeber in der Not

Steigende Mitgliederzahlen beim VdK Ortsverband Wenden /Vorstand wieder gewählt

rudi Wenden. Der VdK hat angesichts der aktuellen Situation im Gesundheits- und Rentenwesen Gelegenheit, seinen Nutzen unter Beweis zu stellen. Die »Reaktion« darauf ist auch im Ortsverband Wenden zu sehen. In der Jahreshauptversammlung am Samstagnachmittag führte der Vorsitzende, Wilhelm Solbach, die steigenden Mitgliederzahlen jedoch nicht nur auf die jüngsten Entwicklungen im Sozialsystem zurück. Maßgeblich machte er vor allem die engagierte Arbeit vor Ort dafür verantwortlich.

»Dieser Zuwachs ist enorm und zeigt, wie sehr sich die Menschen in dieser verunsichernden und problembehafteten Zeit mit den Veränderungen im Sozialbereich beschäftigen. Sie suchen Hilfe, Rat und Rechtsschutz beim VdK«, formulierte Solbach die primären Gründe, die den Ortsverband wachsen lassen. Mit 995 Mitgliedern bei Abschluss des Jahres 2003 verzeichnete man einen Plus von 51 Mitgliedern.

Eine Zahl, die gerade angesichts rückläufiger Entwicklungen in vielen Vereinen und Verbänden mehr als zufrieden stellend ist. »Wir sind auf einem guten Weg«, so Solbach. Dieser Weg wurde vom VdK bereits vor vielen Jahren eingeschlagen. Der daraus resultierende Erfolg wird zunehmend offensichtlicher. Kreisgeschäftsführer Thomas Zander belegte dieses Resultat anhand beeindruckender Zahlen. So habe man im vergangenen Jahr über 2200 Verfahren einleiten und eine »erfreuliche Zahl« an Nachzahlungen im Renten- und Sozialversicherungsbereich erstreiten können.

Zudem habe man bei vielen Reform-Gesetzen erfolgreich Ratschläge und Hilfestellung geben können. Auch dieses Jahr werde man die juristischen Möglichkeiten zugunsten der Mitglieder, vor allem der Rentner, Kranken und Behinderten, ausschöpfen. Dieses Versprechen lässt die insgesamt 52 Ortsverbände stetig wachsen und motiviert den bereits vorhandenen Mitgliederstamm, dem VdK die Treue zu halten. So auch in Wenden. 50 Jahre zählt Peter Hetzel aus Ottfingen bereits zum Ortsverband. 25 Jahre sind Maria Arns (Hünsborn), Mathilde Quast (Schönau), Emilie Franz (Wenden), Werner Holterhof (Altenhof) und Rudi Wurm (Schönau) mit von der Partie.

Mit einem Treuabzeichen in Gold sowie einer Urkunde zeichnete der Vorstand diese Leistung aus. Den Glückwünschen schlossen sich auch Elsbeth Rickers, Ehrenmitglied des Kreisverbandsvorstandes, sowie Karl-Heinz Fries, Vorsitzender des Kreisverbandsvorstandes, an. »Es wird sehr vieles getan«, so Rickers, »wir müssen danken dafür, dass wir den VdK in dieser Situation haben«. Karl-Heinz Fries betonte in diesem Zusammenhang, dass sich der VdK täglich für ein gerechtes Sozialsystem einsetze.

Fries habe Verständnis dafür, dass Veränderungen notwendig seien. »Aber ein Ruck muss durch alle in Deutschland gehen. Und zwar von oben nach unten und nicht umgekehrt«. Die Reformen und Veränderungen in der Gesetzgebung umriss Thomas Zander in seinen Ausführungen. Detailliert konnten sich die Mitglieder diesbezüglich im vergangenen Jahr bei verschiedenen Vortragsveranstaltungen informieren, die neben Tagesfahrten und geselligen Anlässen auf dem Programm standen.

Auch in den kommenden Monaten stehen Vortragsveranstaltungen an. Höhepunkt des VdK-Programms in diesem Jahr ist jedoch ein Konzert, das bereits vor geraumer Zeit stattfinden sollte. Am 24. April lädt der Ortsverband Wenden zusammen mit dem »Familien-entlastenden-Dienst« Olpe zum Benefiz-Konzert in die Aula des Schulzentrums. Neben dem Musikverein »Lyra« Altenhof wird dabei auch der Frauenchor Elben sowie der Männergesangverein Schönau/Altenwenden mitwirken. Der Erlös soll dem Familien-entlastenden-Dienst zugute kommen. Dieser möchte mit den Mitteln die Anschaffung eines Fahrzeugs für Kranken- und Behindertentransporte finanzieren. Als Jahresausflug ist für 2004 eine Reise nach Mallorca geplant. Im Rahmen der Versammlung wurde der komplette Vorstand einstimmig bestätigt bzw. neu gewählt. Gleichzeitig führte man einen neuen Jahresrhythmus für die Wahlen ein. Somit bleiben Vorsitzender Wilhelm Solbach, Kassierer Karl-Hermann Klaus sowie die Hinterbliebenen-Betreuerin, Maria Rasche, weitere vier Jahre im Amt. An die Stelle des bisherigen zweiten Vorsitzenden, Werner Brüser, treten für zwei Jahre Heinz-Günter Wagener und Klaus-Dieter Bäcker.

Letzterer war bis dato als Vertreter der Schwerbehinderten tätig. Diese Aufgaben nimmt künftig Joachim Sauermann wahr. Aktiv tritt er das Amt jedoch erst nach den Kommunalwahlen im Herbst für vier Jahre an. Der Posten des Schriftführers konnte nicht besetzt werden. Kommissarisch nimmt der Vorsitzende Wilhelm Solbach diese Funktion wahr. Stellvertretender Schriftführer bleibt für zwei Jahre Raimund Demmerling. Ebenso lange bleiben Annette Wiegele (stellvertretende Kassiererin), Beisitzer Walter Arns sowie Regina Schöber und Adelheid Arns als stellvertretende Betreuerinnen der Hinterbliebenen im Amt. Kassenprüfer sind Waldemar Niederschlag und Georg Wiechmann.

Als neue Ortsbeauftragte für Gerlingen stellte der Vorsitzende Birgit Esser vor. In Wenden nimmt diese Aufgaben zusätzlich Bruno Wurm wahr.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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