»Rote Karte« für Müllsünder

Abfallkontrolleure in der Gemeinde unterwegs

sz Wenden. Seit Montag werden in der Gemeinde Wenden die Mülltonnen kontrolliert. Die Aktion findet im Rahmen kreisweiter Stichproben statt, die aufgrund des hohen Anteils so genannter Fehlwürfe in den Wertstofftonnen durchgeführt wird. Besonderes Augenmerk legen Winfried Hundt von der Gemeinde Wenden und Robert Wester-Ebbinghaus vom Entsorgungsunternehmen Sita auf die Gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack sowie die Biotonne. Viel Lob zollten die beiden Kontrolleure den Bürgern der Gemeinde Wenden. Bei den bisherigen Überprüfungen der Abfalltonnen stellten sie fest, dass die überwiegende Zahl der Haushalte richtig sortiert.

In einigen Gelben Tonnen beanstandeten die Kontrolleure neben Glasflaschen auch Zeitungen, Videokassetten und Plastikspielzeug. »Das sind keine Verpackungen und gehören somit nicht in die Gelbe Tonne / den Gelben Sack«, erklärte Wester-Ebbinghaus. Richtig sei es, Zeitungen und Verpackungen aus Papier in die Grüne Tonne zu geben.

Bei ihrer morgendlichen Tour durch die Gemeinde Wenden leisten die Abfallkontrolleure intensive Aufklärungsarbeit direkt vor Ort. »Warum dürfen Rührschüsseln aus Plastik oder altes Besteck und Töpfe aus Metall nicht in die Gelbe Tonne gegeben werden?« waren typische Fragen von Anwohnern. »Weil es keine Verpackungen sind«, lautete die oft wiederholte Antwort. Denn über die Gelben Tonnen bzw. Säcke werden ausschließlich Verpackungen erfasst, allerdings keine aus Glas oder Papier.

Gelbe Tonnen und Säcke mit hohem Anteil an Fehlwürfen, werden ab sofort mit einer »Roten Karte« gekennzeichnet. Eine Abholung bzw. Leerung erfolgt dann beim nächsten Abfuhrtermin nur nach nochmaliger Sortierung durch den betreffenden Haushalt.

Auch bei den Biotonnen gab es Einiges zu beanstanden: Plastikfolien, alte Blumentöpfe und Bindedraht seien die typischen Fehlwürfe gewesen. Hinzu komme, dass die Inhalte der Biotonnen oftmals stark verdichtet seien. Dies könne zu Problemen beim Entleeren der Tonne führen. Das falsche Befüllen der verschiedenen Abfalltonnen führt laut Gemeindeverwaltung zu höheren Verwertungskosten, die letztlich wieder vom Gebührenzahler zu tragen seien. Dies zu vermeiden, sei Ziel der durchgeführten Kontrollen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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