Rundwege im Wendebachtal

Initiative zur Verschönerung Wendens nimmt zunehmend konkretere Strukturen an

hobö Wenden. Wer in Wenden aufgewachsen ist, der hat das Wendebachtal im Ortskern immer als gegeben und völlig normal angesehen. Außenstehende jedoch betrachten die langgezogene, unbebaute Talaue inmitten der Ortschaft als ein besonders wertvolles und außergewöhnliches Geschenk für einen Ort dieser Größe und Bedeutung. Wie mehrfach berichtet, hat die CDU-Ortsunion Wenden/Möllmicke eine Initiative ins Leben gerufen, um das Wendebachtal aufzuwerten und für die Bürger »noch erlebbarer« zu gestalten. Am Mittwochabend fand daher im Gasthof Zeppenfeld eine neuerliche Versammlung statt, in der die Wünsche der Bürger konkret formuliert und manifestiert werden sollten.

Erneut folgten zahlreiche Interessierte der Einladung und diskutierten eifrig über Möglichkeiten, Wünsche und deren Umsetzung. Zunächst hatte Thorsten Hilkenbach als Vorsitzender der CDU-Ortsunion die Anwesenden begrüßt, unter denen auch die örtlichen Ratsmitglieder von SPD und UWG sowie Bürgermeister Peter Brüser waren. Prof. Arne Kuckei von der Uni Siegen, der das Vorhaben im Wendebachtal betreut, stellte bei den Anwesenden eine »gewisse Treue« fest, sonst wären sie ja bei solch gutem Grillwetter nicht gekommen.

Um die vielen Ideen und Gedanken zu konkretisieren, bildete Kuckei in der Versammlung Arbeitsgruppen, die sich konkrete Gedanken über die Schwerpunkte Wege, Wasser und Gebäude machten. Schnell kristallisierte sich heraus, dass eine schlangenförmige Verlegung des derzeit gerade verlaufenden Wendebachs so einfach nicht zu realisieren ist. Eigentumsverhältnisse, die teilweise Nutzung des Areals für die Wendener Kirmes sowie Kanalschächte sprechen gegen eine kurzfristige und kostengünstige Bachverlegung – wenn sie denn überhaupt gewünscht wird.

Das größte Interesse zog das Thema »Wege im Wendebachtal« auf sich. Derzeit durchzieht der Fuß- und Radweg der Gemeinde Wenden das Tal einseitig. Auf der Wunschliste ganz oben steht nun ein Rundweg. So könnte entlang des Wendebachs ein weiterer Weg entstehen, der mit Talquerungen mit dem Radweg verbunden und so in Einheit mit demselben als Rundweg genutzt werden könnte. Entlang dieses Rundwegs, so weiterführende Vorschläge, wären Zugänge zu dem Wendebach möglich. Stufenförmige Anlagen zum sicheren Erreichen des Wassers fanden Anklang.

Kuckei regte ferner an, dass Workshops denkbar wären, um saisonale Kunst im Wendebachtal zu planen und umzusetzen. Kleingärten in direkter Nähe zum Rathaus würden überdies für optische Veränderungen und Bereicherungen führen. Warum nicht einfach mitten auf der Wiese ein kleines Tulpenfeld pflanzen. Das würde zwar nur kurz blühen, gäbe dem Tal aber mit wenig Aufwand zusätzliches Leben.

Nun sollen in fachbezogenen Arbeitskreisen die Gedanken zur Verschönerung des Wendebachtals konkret formuliert werden, um diese dann vorzustellen und zu diskutieren. Thorsten Hilkenbach und Dorothea Biermann von der CDU-Ortsunion luden im Gespräch mit der SZ jedermann zum Mitmachen ein. Dies solle kein parteibezogenes Projekt sein, sondern der Ortschaft und seinen Bürgern dienen. Wer mitmachen möchte, solle sich bei Thorsten Hilkenbach oder Dorothea Biermann melden. Hilkenbach versprach: »Schon in diesem Jahr wird etwas im Wendebachtal passieren.«

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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