35. Auflage samt Spiel gegen Gladbachs Traditionself wird nachgeholt
Sanierung statt "Wernerfest"

Natürlich ist die „Wernerschaft ’85“ aus Hünsborn traurig, dass das 35. „Wernerfest“ nicht stattfinden konnte. Bei den Sanierungsarbeiten auf dem Festivalgelände herrschte gleichwohl die typische gute „Werner-Laune“. 	Foto: hobö
  • Natürlich ist die „Wernerschaft ’85“ aus Hünsborn traurig, dass das 35. „Wernerfest“ nicht stattfinden konnte. Bei den Sanierungsarbeiten auf dem Festivalgelände herrschte gleichwohl die typische gute „Werner-Laune“. Foto: hobö
  • hochgeladen von Holger Böhler (Redakteur)

hobö Hünsborn. Normalerweise wäre am Samstagabend der Löffelberg gerockt worden. Doch wie so viele andere Veranstaltungen, musste auch das traditionsreiche „Wernerfest“ auf dem Sportplatzgelände in Hünsborn infolge der Corona-Pandemie abgesagt werden – übrigens die erste Komplettabsage seit der Premiere 1986.
Die 140 Mitglieder starke „Wernerschaft ’85 Hünsborn“ ist natürlich traurig, dass ihr Fest nicht stattfinden konnte und einhergehend auch keine Einnahmen für die üblichen Spenden an soziale Einrichtungen erzielt wurden. Immerhin flossen bereits weit mehr als 400.000 Euro als „Wernerfest“-Erlöse an viele Institutionen in der Region sowie in karitative Zwecke in Ländern der sogenannten Dritten Welt.
Viele Clubmitglieder nehmen sich alljährlich Urlaub in den letzten Juli-Wochen, um die umfangreichen Vorbereitungen für das Open-Air-Rockspektakel abzuwickeln – so auch in diesem Jahr. Kurzerhand verabredeten sich die Aktiven, statt der üblichen Abläufe Sanierungsarbeiten vorzunehmen. Von Montag an fanden sich täglich 15 bis 20 „Werneraner“ auf dem Areal oberhalb des Sportplatzes ein, um das Festivalgelände zu mähen, Pflasterarbeiten und Formschnitt an den Bäumen vorzunehmen und das dortige „Partyhaus“ des Sportvereins „Rot-Weiß“ Hünsborn auf Vordermann zu bringen.
Im Mittelpunkt der Aktivitäten stand aber die große Bühne, auf der beim „Wernerfest“ die Bands von rund 2000 Zuschauern rocken. Der komplette 75 m2 große Boden wurde rausgerissen und ein neuer Holzbelag verlegt und versiegelt.
Während der Sanierungsarbeiten spielten die zurückliegenden 34 „Wernerfeste“ natürlich immer eine Rolle in den Gesprächen, ebenso wie die nun ausgefallene 35. Auflage. Diese soll nun am letzten Juli-Wochenende im nächsten Jahr nachgeholt werden. Am Festfreitag wird es erneut ein Fußballspiel der „Wernerschaft“ gegen die Traditionsmannschaft von Borussia Mönchengladbach geben, bevor dann die „Oldie-Night“ mit der Band „Opa kommt“ stattfindet. Beim eigentlichen „Wernerfest“ tags drauf wird einmal mehr die Hardrock-Coverband „F.U.C.K.“ als Topact auf der Bühne stehen. Die Vorfreude darauf ist den „Wernerschafts“-Mitgliedern bereits jetzt anzumerken.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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